Antwort
Das Nimda wird immer noch benutzt? Dachte, der ist schon antiquitiert. ;o)
Ein paar Informationen darüber:
Der Wurm verbreitet sich mittels Anhang von E-Mails, über eine bekannte Schwachstelle des Internet Information Server (IIS) von Microsoft sowie über freigegebene Laufwerke. Die Datei im Anhang ist eine PE-DLL, hat den Namen admin.dll oder readme.exe, eine Länge von 57344 Bytes und ist nicht immer sichtbar.
Besucher von infizierten Webseiten werden aufgefordert, eine E-Mail-Datei herunterzuladen, die den Virus-Code als Anhang enthält. Die Aktivierung erfolgt über eine JavaScript-Routine. Dies funktioniert jedoch nicht immer. (Ja warum wohl? gg)
Der Wurm durchsucht das Eingangspostfach sowie temporäre .htm - und .html-Dateien nach E-Mail Adressen und verschickt sich an diese mittels einer eigenen SMTP-Routine. (auch das muß man autmerksam lesen, so würde das Prinzip von engelchen@meetinx.de erklären, die braucht nix zu tun, es passiert dann einfach) Auf deutsch: Ein Surfer, der den Code erwischt, verschickt nämlich (ohne daß er darüber weiß, was im Hinteergrund überhaupt abgeht) unter seinem Account genau dieses an allen im Cache befindlichen Dateien, wo Mailadressen herrschen. Also, mal nicht wundern, wenn da ne komische .exe-Datei von meinem meetinx-Account auftaucht, einfach löschen. exe%27s verschicke ich sowieso nie per Mail. ;o)
Tja, wenn das schon alles wäre, ist es aber nicht: Nach dem Start überschreibt der Wurm die Datei MMC.EXE (so heißt der normalerweise, wenn kein Fuzzi es umändert) mit seinem Code und infiziert im Schlüssel SOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionApp Path eingetragene Programme. system.ini wird wird wie folgt Shell =explorer.exe load.exe -dontrunold geändert. Auch die Datei riched20.dll wird ersetzt, wodurch der Virus beim Start von Anwendungen (z.B. Word) aktiviert werden kann. (aber wer benutzt schon Word? Ich nicht)
NIMDA kopiert sich auch als Datei load.exe (danke der offenen System.ini) in das Verzeichnis WindowsSystem (Voreinstellung Festplatte C:). Danach versucht es andere ausführbare Dateien zu infizieren (das soll er ja als Virus auch tun, sonst wären Symantec & Co. arbeitslos) und .EML- oder .NWS-Dateien mit seinem Code zu überschreiben.
Im Schlüssel SYSTEMCurrentControlSetServicesTcpipParametersInterfaces und unter SYSTEMCurrentControlSetServicesVxDMSTCP versucht er sich einzutragen. (Micro$oft sollte mal endlich die Hausaufgaben machen, und brav die Registry seperat backupen)
Übrigens: Die Virus-Dateien können durch Viren-Schutzprogramme zwar gelöscht, überschriebene Dateien müssen aber natürlich anderweitig regeneriert werden.
Hat M$ nicht irgendwo nen Patch mal veröffentlicht?
wie gut daß ich schon mal nen Referat für nen Dau betr. IT getippt hatte :o)
:-MX03