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+++ Gaming is not a Crime +++

Freitag, 26 April 2002: Ein Erfurter Schüler läuft Amok in seiner Schule und erschießt in blinder Wut und völliger Aussichtlosigkeit das halbe Lehrerkollegium.
Auf der Suche nach möglichen Ursachen, haben Medien und Politik in Computerspielen und insbesonders in dem Spiel "Counter Strike" die Wurzel allen Übels entdeckt. Wie absurd eine solche Behauptung auch für viele von uns scheint, eine Lobby die unsere Interessen vertritt, haben wir nicht; die Mitschuldigen auf der Anklagebank aber können sich über starke Interessensverbände bis in die Parteien freuen.

Es bietet sich nun die große Chance, uns Gehör zu verschaffen: Laßt uns unsere Stimme nutzen ! Deshalb sollte jeder von uns den Menschen, insbesondere den Politikern, klarmachen was uns wirklich dazu bewegt tagtäglich unserem Hobby nachzugehen. Erzählt ihnen von den sozialen Aspekten, der Internationalität der Szene, der Friedlichkeit auf Lan-Partys, der Gewalt- und Drogenlosigkeit dieser Jugendbewegung und der Freundschaft, dem Unternehmergeist und der Verantwortung, die ihr täglich tragt.

Viele der Berichte, Artikel und Interviews enstanden aus Informationsmangel und Vorurteilen. Nutzt diese Chance und schreibt den Parteien eine Mail (Ideen gibt es hier), sie liegt nur einen Mausklick entfernt !
Sierra, Publisher von HL, gab ein Statement zu den jüngsten Ereignissen und der Berichterstattung ab:
Wir sind bestürzt über die Ereignisse in Erfurt und trauern mit den Angehörigen der Opfer. Wir glauben, dass niemand die Frage nach dem "Warum" beantworten kann. Dennoch werden wir alle Entscheidungen unterstützen, die helfen, solche Gewalttaten zukünftig zu verhindern.

Bislang sind uns keine fundierten Studien bekannt, die einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Gewalt in Computerspielen und der Anwendung von Gewalt in der Wirklichkeit nachweisen. Um solche Einflüsse dennoch auszuschließen, wurde neben den gesetzlichen Bestimmungen des Strafgesetzbuches und des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Medieninhalte ein abgestuftes, in der Filmbranche bewährtes System der freiwilligen Selbstkontrolle eingeführt, welches die Abgabe von Computerspielen an Kinder und Jugendliche regelt. Alle von uns vertriebenen Produkte durchlaufen dieses Prüfungsverfahren.

In diesen Tagen wurde das Spiel Counterstrike wiederholt in der Presse diffamiert, Inhalte wurden falsch dargelegt. Entgegen der Darstellungen in der Presse kommen Charaktere wie Schulmädchen oder Passanten in dem Spiel gar nicht vor. Counterstrike befindet sich seit ca. 2,5 Jahren auf dem Markt und wird weltweit gespielt. In Deutschland darf die US-Version nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Die Freigabe der zuständigen USK ist ab 18 Jahren. Dieses Spiel ist derzeit Gegenstand eines Indizierungsverfahrens der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften und Medieninhalte. Eine Entscheidung soll am 16.5.2002 in Bonn getroffen werden. Selbstverständlich akzeptieren wir jede Entscheidung der Bundesprüfstelle.

Wir glauben nicht, dass kurzfristige Entscheidungen solche Taten in Zukunft verhindern. Erforderlich ist eine offene Diskussion der Gesellschaft und eine fundierte Medienwirkungsforschung. An dieser Diskussion möchten wir uns beteiligen.
Derzeit sind negative Artikel der Medien zu "unserem" Lieblingsspiel an der Tagesordnung. Umso wichtiger finde ich, mal auf einen "positiven" Artikel hinzuweisen, den ich auf tagesschau.de fand:

quote:
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%27%27Counter-Strike%27%27 - kein Töten von Zivilisten

In den letzten Tagen wurde viel über die Ursachen des Amoklaufs von Erfurt spekuliert. Die Medien brachten die schreckliche Tat oft mit Computerspielen in Verbindung, vor allem dem Programm "Counter-Strike". Doch ein generelles Verbot solcher Spiele, wie es von einigen Politikern gefordert wird, ist sicher nicht das geeignete Mittel.

Diese Forderungen entstammen häufig unzureichenden Kenntnissen über die Gemeinschaft der Online-Spieler und das Spiel "Counter-Strike". In keiner Phase des Spiels geht es darum, wehrlose Zivilisten zu erschießen. Um eine Runde des Spiels zu gewinnen, muss das konkurrierende Team an der Erfüllung seiner Aufgabe gehindert werden, oder das eigene Team muss seine Aufgabe erfüllen - ähnlich dem Fußball: eine Mannschaft versucht, ein Tor zu erzielen, die andere dies zu verhindern.

... gibt es immer einen gewaltlosen Weg
Zum Erreichen des Spielziels gibt es immer einen gewaltlosen Weg, da man Runden durch Rettung von Geiseln oder das Entschärfen einer Bombe gewinnen kann. In Counter-Strike gibt es keinen Einzelspielermodus. Das Spiel kann nur Online oder im Netzwerk und ausschließlich im Team gespielt werden, Taktik und Teamplay stehen im Vordergrund. Einzelgänger sind in diesem Spiel nahezu chancenlos und unter den Mitspielern auch nicht beliebt. Um die Gewalt in diesen Programmen geht es den Spielern nicht – viele schalten zum Beispiel Blut-Effekte ab, da sie für den Spielverlauf nicht notwendig sind und sich das Spiel ohne sie leichter steuern lässt.

500.000 "eSportler" in Deutschland
In Deutschland gibt es etwa 500.000 Online-Spieler, die sich selbst in Vereinen, so genannten "Clans" organisieren. Sie selbst bezeichnen ihr Hobby als "eSports", also elektronischen Sport. Der sportliche Charakter drückt sich auch dadurch aus, dass die eSportler mit ihren Clans Ligaspiele und Turniere austragen. Dabei winken sogar Geldpreise, teilweise im fünfstelligen Bereich. Das ähnelt gesellschaftlich anerkannten Sportarten wie dem Tennis.

Die Clans bieten gerade jungen Menschen eine Möglichkeit, sich in einer Gemeinschaft zu organisieren, die Interessen gehen über das bloße Spielen weit hinaus. Die Mitglieder wohnen oft mehrere 100 Kilometer voneinander entfernt, dennoch entwickeln sich über das Internet und durch das gemeinsame Spielen Freundschaften. Die Spieler lernen viel über zwischenmenschlichen Umgang, soziales Verhalten und das Übernehmen von Verantwortung. In Clans werden einzelnen Mitgliedern Aufgaben wie das Verwalten der Clankasse oder die Pflege der Website übertragen. Die meisten Spieler treffen sich nicht nur im Internet, sondern auch im realen Leben.

Medieninteresse und Akzeptanz in der Öffentlichkeit bleiben den Online-Spielern jedoch bisher jedoch versagt und daraus entstehen Vorurteile.

Holger Scherff, 30, Journalist/Online-Spieler

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Quelle: Tagesschau-aktuell
Nicht wirklich sage ich... . Ein Mensch, egal ob Männlein oder Weiblein, der in einem gefestigten sozialen Umfeld aufgewachsen ist und auch sonst nicht vom Leben ausgebremst worden ist (Mißbrauch, Mihandlungen, etc.) hat wohl kaum Probleme mit der virtuellen Gewalt am PC.
Und ich denke hierbei, daß die Auseinandersetzung mit der Gewalt an sich nicht falsch sein kann. Sie sollte aber freiwillig und je nach Alter bzw. psychischer Gestaltung im Kreis der Familie, der Freunde oder sogar unter ärztlicher Behandlung stattfinden.
Im Vergleich zur virtuellen Gewalt schaut Euch doch einfach mal nur unsere Medien an..., welche mit sämtlichen Körperflüssigkeiten dem Betrachter bzw. Verbraucher ins Auge stechen. Im Grunde wird doch jeder von uns in irgendeiner Art und Weise mit Terroranschlägen, Attentaten, Unfällen, Vergwaltigungen, Kindesmißbrauch und dem restlichen weltweiten Alltag zugebomt und überflutet... .
Wer will das? Keine Ahnung wer das will, aber ich weiß das man die Fernbedinung weglegen kann, ich weiß das man Zeitungen die man nur teilweise lesen möchte dannach verfeuern kann und ich weiß auch, daß man sich Games erst installieren muß.
Ich frage mich bei sowas immer... "Wo waren denn die achso guten Freunde? Wo waren die Eltern, die jeden verdammten Sonntag in die Kirche rennen? Wo waren all jene die jetzt, wo es wiedermal zu spät ist, ihren Hals nicht zu bekommen? Keine Ahnung wo die waren..., aber eines weiß ich - Zeit hatten sie wohl keine, um einmal in ihrem pastellfarbenen Leben zuzuhören oder in irgendeiner anderen Weise zu helfen.
Und meiner Meinung nach ist kein Game, keine Zeitung oder sonstige Medien an diesem Übel schuld - sondern einfach nur die Mißstände unserer sogenannten Zivilisation.

Dummes rumgespacke ewig..., denn meiner Meinung nach haben wir alle die Wahl - jeden Tag aufs neue und das bis zum Tod.

P.S.: Verkehrte Welt... .
Hiho Pholx,

ich sehe weder in Computerspielen noch in Filmen die wahren Gründe der immer weiter eskalierenden Gewalttaten weltweit. Anstatt sich solch an den Haaren herbeigezogenen Argumentationen anzuschliessen sollten unsere gewählten Volksvertreter lieber anfangen sich Ihrem Job zu widmen und ein wenig gegen soziale Ungerechtigkeit und Ausbeutung der sozialen Mittel- und Unterschicht tun.

Der Ablauf nach solchen Ereignissen ähnelt sich jedes mal aufs neue, Fassungslosigkeit, einen Tag später wird gegen Computerspiele und Filme gewettert, der Pöbel gibt sich mit diesem Wettern ja zufrieden... Innere Sicherheit wird wieder einmal Wahlkampfthema sein, die Beschneidung der Grundrechte im Namen der Prävention unter Beifall der Wähler sehe ich jetzt schon kommen - Wilkommen im Polizeistaat Deutschland...


CoDeD
Bon jorno,

wie auch immer sich das gestaltet mit der Grundrechte Beschneidung, der Hintergrund liegt ganz anders, nach meiner Auffassung. Grundsetzlich ist es ja bei solchen Menschen, wie der Schüler in Erfurt, so das Sie sehr Introvertiert sind. Was ebenfalls durch die Presse bestätigt wurde und das Sie sich nur über das Internet Kommunikativ zeigen, Online-Freunde haben. Das zeigt das diese Person lieber ein gewisse Distanze zu andere wahren möchte. Zudem gibt es etliche Gutachten über diese Personen, da ja das GUTE America solche fälle schon fast regelmäßig hat. Und diese legen ganz klar offen das diese Personen aus zerrütteten Familien, keine Perspektive für ihr weiteres Leben haben und durch Konflikte mit Klassenkameraden, die Sie selber als starke Verletzung empfinden, nicht richtig bewältigen können. Meist haben Sie sogar versucht Hilfe zu finden bei Lehreren oder Verwandten. Da diese aber die Situation der Person nicht erkennen wollten oder sich auch nicht dafür richtig interessierten, ging die Person davon aus Minderwertiger zu sein gegenüber den andern Schülern. Weshalb Sie sich dann, so Absurd es auch klingt für diese Extreme Handlung entscheidet und anderen die Schuld für sein Versagen, das Sie sieht, gibt.
Dies ist lediglich eine Zusammenfassung dessen was in diesen Gutachten bis in kleinste Dookumentiert wurde.

http://www.waterangel.de/meetinx/yoda.gif
ich habe jetzt gerade keine zeitung zur hand aber ich kann mich john nur anschließen wir haben probleme genug man sollte aufhören aus belanglosigkeit neue zu machen
@yoda: die familie von dem täter aus erfurt war nicht zerrüttet.

@johndoe: meine meinung!

@topic: ich hab vor 3 jahren mal zu dem thema eine arbeit für die schule verfasst. hier auszüge (thesen) daraus:


Videospiele sind Aggressionsventile

Nach Norbert Elias sind Videospiele mit aggressiver Thematik weniger eine Stimulans, im sozialen Verhalten ein größeres Ausmaß an aggressiver Haltung zu zeigen, sondern vielmehr eine Möglichkeit zur Aggressionsbereinigung. Die in den Videospielen auslebbare Gewalt treibt den historisch vorgezeichneten Prozeß der Gewaltverinnerlichung voran. Aggressive Motive werden immer stärker auf den Bereich der Vorstellung und Phantasie beschränkt. Wie Norbert Elias betont, schreitet vom Mittelalter zur Gegenwart der Prozeß der Aggressionsenteignung und -verinnerlichung immer weiter fort.
Von der Stufe offener und gesellschaftlich legitimierter Gewalt über die Aufhebung des "Faustrechts", der zur Errichtung des Gewaltmonopols durch die Zentralgewalt, bis hin zum Rückzug manifester Aggression auf den "internen Raum" des Menschen. Die modernen Medien des Menschen sind ein Ausdruck dafür; sie sind zu einer Aggressionsregulierung geworden, und nicht nur für Jugendliche...
Videospiele sind Trendverstärker

Im Zusammenhang mit Videospielen fallen immer wieder Aussagen wie: Videospiele verändern den Charakter eines Menschen". Solche Aussagen konnten sich aber nie belegen lassen. Vielmehr wurde beobachtet, das vorhandene Anlagen weiter ausgebaut werden, wenn die Person viel Zeit mit dem Spielen verbringt. Die Veränderung eines Charakters hängt jedoch mit dem äußeren Umfeld zusammen, in dem die Person aufwächst.
Auffällig ist, dass männliche Spieler meistens zu Spielen neigen, in denen Durchsetzungswille und Machtdemonstration Inhalt ist, während weibliche Spielerinnen oft mit solchen Spielen nichts anfangen können und lustigere, rätsellastigere Spiele wählen. Je nach sozialem Umfeld spielen Kinder und Jugendliche mehr oder weniger stark. Vor allem Jugendliche, die keine positiven Zukunftausichten haben, oder keine andere Möglichkeit zur Freizeitbeschäftigung, spielen überdurchschnittlich viel.



Videospiele machen gegenüber Inhalten gleichgültig?

Wenn es danach gehen würde, dass Videospiele spielen eine unkontrollierte Aufnahme an Gewalt bedeutet, so trifft dies für fast alle Menschen auf fast alle Medien zu. Was Videospiele von anderen Medien unterscheidet ist die Interaktivität. Wenn man jedoch genau hinsieht ist beispielsweise Fernsehen auch ein sehr begrenztes interaktives Medium, das dem gleichen Vorwurf unterliegt, wie dem Videospiel. Der Zuschauer schaltet nach Lust und Laune durch die Kanäle, Themen, die einen Menschen berühren sollten sind nach wenigen Minuten vergessen. Man sieht nur das was einem gefällt. Vergewaltigung der Realität?
Was vielen Videospielern zum Vorwurf gemacht wird ist sein "unvorbildliches" Verhalten im Spiel. Er schießt und mordet ohne darüber nachzudenken. Nachdenken, dies ist der Punkt, in dem der Zuschauer den Spieler mißversteht.
Kein normaler Spieler freut sich darüber gerade eine Bombe über einem Militärstützpunkt fallen gelassen zu haben. Ihm ist egal ob er gegen Außerirdische, Terroristen oder Pilze kämpft, dies würde das Spiel nicht gross verändern, er freut sich darüber, dass er die Mission erledigt hat und nach wahrscheinlich etlichen mißglückten Versuchen endlich weitergekommen ist. Anlagen, die in der Person existieren werden, genauso wie Vorurteile, durch Videospiele, nicht zerstört. Friedlebige Menschen spielen nie gerne brutale Spiele, wie aus vielen Umfragen hervorgeht.

Videospiele fördern die Leistungsorientierung

Videospiele fordern hohe Konzentration über lange Zeit. Diese Konzentration nimmt nach einer bestimmten Zeit je nach Spiel mehr oder weniger ab, da der Spieler gelernt hat und die Situationen kennt, die auf ihn warten, und weiß, wie er sie zu bewältigen hat. Routine macht ein Spiel jedoch langweilig, der Spieler fordert Neues. Jedes gute Spiel stellt den Spieler immer wieder vor neue Situationen, bedenen er seine Grenzen sieht, sie jedoch nach mehrmaligem Üben weiten kann, um dann vor einer neuen Herausforderung zu stehen, bis das Spiel durchgespielt ist.
In den Anfängen der Video- und Automatenspiele fesselte die Spiele weniger durch ihre Geschichte, sondern durch ihr herausforderndes Prinzip. Viele Spieler verfolgte der Leistungstrieb über mehrere Wochen. Mit der Zeit wurden die Spiele einfacher. Nicht grafisch oder im Design, sondern der Weg, dass Ziel zu erreichen, wurde einfacher, da die Entwickler merkten, das durch ihre Spielpolitik viele Neueinsteiger abgeschreckt wurden.
Ja kann sein Frosch aber er war trotzdem zurückgezogen und Freunde hatte er auch kaum und seine Mutter hat sich auch nicht so richtig um ihn gekümmert. Nur in der Presse wird das immer so dargestellt, als wenn die Eltern immer ein Ohr gehabt hätten.

http://www.waterangel.de/meetinx/yoda.gif
und woher weisst du nun das sich seine Mutter nicht um ihn gekümmert hat? Du hast ja wohl kaum mit ihnen selber gesprochen... das sind doch nur Vermutungen, auch wenn sie begründet klingen.
Hi Frosch,

besser lässt es sich nicht zum Ausdruck bringen, thx...

Yoda, die Verantwortung für die Taten im Umfeld des Täters zu suchen und nunmehr die "nachlässige" (sofern es so war) Mutter in die Verantwortung zu nehmen finde ich unpassend. Da der Täter die Tat geplant hat, lange geplant, tippe ich eher auf eine massive psychische Störung, welche auch im familiären Umgang entstanden sein kann, aber nicht entstanden sein muss... Letzten Endes kann diese Fragen nur einer beantworten, leider hat er die Antworten mit ins Grab genommen...


CoDeD
Ja Frosch und Hardcoded,
ich gebe euch recht das das Umfeld oder seine Mutter nicht zur Verantwortung gezogen werden können bzw. sollen. Wie ich aber bereits erwähnte hatte der Schüler eine eingeschränkte Sichtweise und war sehr Introvertiert. Das heißt auch wenn sein Umfeld seine Einstellung oder Gedankengänge Vermutet oder bermerkt hätten, wäre diese tat höchstwahrscheinlich doch genauso abgelaufen. Der Schüler hat sich, wie bereits auch erwähnt, ja vernachlässigt oder sehr verletzt gefühlt. Wie seine Schüler sich ihm gegenüber verhalten haben ist ebenfalls nicht erwähnt worden, lediglich das die Klassenkamerade sehr wenig, vereinzelte Kkameraden, oder gar keinen Kontakt geschweigeden ihn wahrgenommen haben. Also hat er sich äußerst isoliert gefühlt, was nicht umbedingt stimmen muß. Denn jeder weiß das so wie ich mich gegenüber anderen verhalte, so verhalten sie sich auch mir gegenüber.
UND ich wiederhole nochmal, ich weise keinem eine Schuld zu oder mache sein Umfeld für sein Verhalten Verantwortlich. Ich lege lediglich die Fakten und zusammenhänge dar.
Das eigentliche Thema Indizierung von "Counter Strike" ist jedoch etwas in den Hintergrund geraten. Meiner Meinung nach hat er Versucht sein Problem, den Kontakt zu anderen zu finden, immerhin durch das Spiel ein wenig abgebaut. Das einzige was ich bemängele ist das Verständnis der Lehrer, die ihn als sehr Sensibel wahrgenommen haben, aber sein Problem nicht mit den Eltern besprochen oder Erwähnt haben. Was mal wieder zeigt wie überlasstet und überfordert die Lehrer sind. Und dies währe ein Punkt wo sich die Politiker mal gedanken machen sollten und nicht irgendwelche Spiele oder Filme als Opfer zu Verdammen.

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fyi ist CS heute am o.g. "runden Tisch" für nicht indizierungswürdig befunden worden.