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[ Hot Spot ]: Wie wichtig sind Schulabschluss und Studium?

Das deutsche Schulsystem wird immer wieder kritisiert. Diskutiert wird über Ganztagsschulen und Schüler, die keine Lust haben in die Schule zu gehen, aber auch über Lehrer ohne ausreichende Qualifikation. Wie wichtig ist es heutzutage einen guten Schulabschluss zu haben? Muss man Eurer Meinung nach überhaupt noch studieren, um später erfolgreich zu sein, oder geht das auch ohne Hochschule?

Zu welcher Gruppe gehört ihr? Geht Ihr gerne in die Schule und in Vorlesungen, mit dem Ziel vor Augen mal sehr erfolgreich zu werden? Vielleicht denkt ihr aber auch, man sollte seine Jugend nicht mit lernen vergeuden um sie in vollen Zügen zu geniessen. Mit dem Gedanken- lernen und arbeiten kann ich noch mein Leben lang!?

Interessieren würde uns auch wie ihr über die momentane Diskussion vor der Bundestagswahl denkt. Wie sinnvoll ist Ganztagsunterricht?



:-MX00 und :-1047



Bedanken möchten wir uns bei Danceivy, die uns die Idee zu diesem HotSpot geliefert hat :-)

Habt ihr ein Thema, das ihr gerne mal im HotSpot diskutieren möchtet? Dann schreibt an HotSpot@meetinx.de
Ganztagsunterricht ist der letzte Schrott!
Ich möchte mir meinen Tag selbst einteilen können.Das bedeutet vormittags Schule,und nachmittags Zeit für mich.Das ist ein Priveleg,dass jeder Schüler hat- und jeder andere achten sollte!

Ich geh nicht gern zur Schule,auch wenn ich mir meinen Weg selbst ausgesucht habe.
Abitur will ich haben,um eventuell mal studieren zu können.

Aber Hochschulreife und ein Studium sind keine Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben.Es sind lediglich Ansätze.

Auch wenn man mit der mittleren Reife als simple Kellnerin im Gastronomiebereich anfängt,kann man sich zum Geschäftsführer o.ä. hocharbeiten.
Das einzige,was Erfolg verspricht ist Wille,Ehrgeiz und Hartnäckigkeit.
Wenn man dies in der Schule schon aufweist,ist das schön!Aber letzendlich zählt das,was Du in der Praxis,sprich im Job daraus machst!

mic
(blau)Ich denke, eine gute Schulbildung ist in diesen Zeiten sehr wichtig... Allerdings denke ich nicht, dass Abitur unbedingt wichtig für beruflichen Erfolg ist. Diese Voraussetzung kann man auch dadurch erlangen, dass man selbst aktiv wird, so viel es geht im normalen Berufsalltag lernt und dann evtl. die Möglichkeit hat, sich - je nach Berufsbild - selbstständig zu machen oder sich hoch zu arbeiten. Natürlich gehen die bestbezahltesten Jobs an studierte Mitbürger, sofern sie nach dem Studium Beschäftigung finden und nicht arbeitslos sind... gg Also ich denke, man sollte soviel arbeiten, dass man sich etwas leisten kann und vor allem zufrieden sein mit dem, was man tut...
ein guter schulabschluss ist heutzutage essentiell um eine vernünfitge ausbildungsstelle zu bekommen. ich habe einen relativ guten einblick in unsere personalabteilung. kein gutes abitur -> ab damit in den mülleimer. selbst wenn man keinen einzigen passenden auszubildenen findet... lieber gar keinen, als einen schlechten der es sowieso nicht schafft, so lautet das motto.

sicher... man kann auch mit schlechtem oder mit gar keinem schulabschluss erfolgreich sein. nur das sind die alleraller wenigsten. ein guter schulabschluss ist und bleibt nun mal der richtige einstieg in das berufsleben.
Ich muß da Frosch zustimmen. In vielen Firmen, besonders in Konservativen (Wirtschaftsprüfungen :-x etc.) kommt es auf eine ordentliche Schulbildung, die Noten und den Abschluß an. Hat man alles nicht, kann man%27s direkt vergessen. Schade, weil viele einfach nur keinen Bock auf die Schule haben, aber trotzdem sehr gut sind in dem Bereich, in dem sie mal arbeiten wollen.
Es gibt aber auch Firmen, die weniger drauf achten, speziell auf das Abi. Wenn man später im Studium erfolgreich ist, sich gut zu präsentieren weiß und seinen Hintern zusammenkneift, kräht kein Hahn mehr nach dem Abi.
Ich denke, daß man durchaus erfolgreich sein kann, aber wie Frosch sagte, ist es sehr schwierig in bestimmten Bereichen Fuß zu fassen, bei einigen sogar nahezu unmöglich.
Klar ist es schwierig, grade im Teeniealter, sich auf die Schule zu konzentrieren. Da hat man ja sovieles andere im Kopf :-t Meistens denkt man..och jo, irgendwie krieg ich später schon was. Tja, die Frage ist nur..WAS?gg
Ich denke, da sollte man die nötige Diziplin haben wenigstens das Abi bzw. die Fachhoschulreife (ich kenn mich da gar nich mehr aus :-x) durchzuziehen, um einfach danach mehr Möglichkeiten im Berufsleben zu erhalten.

Fazit: Schulbildung ist absolut erforderlich - jedenfalls in meinen Augen.

:-e
Hallo,

Zuallererst möchte ich den Seitenhieb mit Wirtschaftsprüfungen mal überlesen haben mein engelchen :-t

Generell kommt es in bestimmten Berufsgruppen auf eine ordentliche Schulbildung an. In vielen Berufen wird man ohne Abitur gar nichts mehr bekommen. Dies gilt besonders in vielen Ausbildungs-"Mode"-Berufen wie zum Beispiel "Mediengestalter". Und genau da kann ich aus Erfahrung sprechen.

Wir haben drei Stellen für eine Ausbildung zum Mediengestalter/zur Mediengestalterin ausgeschrieben und haben sage und schreibe über 250 Bewerbungen bekommen. Ich bin selber kein Fan davon, Leute nach dem Bildungsabschluß zu beurteilen aber bei einer solchen Menge fliegen die als erstes raus, die kein Abitur haben, danach diejenigen mit schlechter als Note 3,0 und so weiter und so fort. Das mag nicht gerecht sein mag jemand sagen, aber so ist das Leben. Jemand, der sein Abitur besser abgeschlossen hat, bekommt auch eher eine Chance wie jemand, der das nicht getan hat.

Allerdings möchte ich betonen, daß ich mein Abitur damals mit 3,1 abgeschlossen habe. Dennoch habe ich 7 Vertragsangebote bekommen und durfte mir meinen Arbeitgeber aussuchen. Aber da steckte viel Arbeit und Ehrgeiz dahinter. Und auch die Tatsache, daß ich mittlerweile selber ausbilde zeigt, daß das Abitur letztendlich nicht alles ist. Der eigentliche berufliche Ehrgeiz und die Erfahrung machen den Rest des Lebens aus.

Ein guter Bildungsabschluß öffnet einem die Türen zu Größerem. Das Gleiche gilt für das Studium. Meiner Ansicht nach nicht absolut notwendig, aber in Deutschland bekommt man eher ein gutes Gehalt und höhrere Positionen, wenn man studiert hat. Ist einfach so.

ICh rate jedem, sein Abitur zu machen und sich reinzuhängen - ansonsten werden es die meisten bereuen.

So - das war meine Meinung dazu - ich bin mal gespannt auf die restlichen Ansichten :-)

Many greetinX,
ghostwalker

YOU are the Community
(blau)Ghosti, der Branche gehts auch nicht soooo toll. Immer mehr kleine Firmen müssen Konkurs anmelden, viele mittlere Betriebe schließen. Irgendwie ist es nachzuvollziehen, dass einige dementsprechend Leute einstellen, die lt. Zeugnis mehr Qualifikation mitbringen als andere. Zur Info: Ich hab bis jetzt noch nichts vorgelegt...weder Zeugnis noch sonstwas... Ich zeige Einsatz und gebe auch Kritik ab. Ehrlich währt am Längsten... :-t fg
:-rot schatzi..gg

:-e


Also auf eine Art bereue ich es kein Abitur gemacht zu haben, obwohl ich wohl Glück gehabt habe, trozt allem studieren zu können.

Zumindest in unserem Bereich zeigt sich aber, daß Leute die Abitur haben nicht unbedingt besser arbeiten können.

Außerdem möchte ich dran erinnern wofür eigentlich die Leute die Abitur gemacht haben, gedacht waren. Ich sehe das nämlich so, daß diese Leute eigentlich studieren hätten gehen sollen.

Viele Menschen müssen vielleicht aus finanziellen Gründen nach der 10 Klasse abgehen und müssen eine Lehre machen.

Und diese Leute haben heutzutage eigentlich keine Change mehr. Weil Leute die das Abi gemacht haben, vorgezogen werden.

Ich finde das eigentlich sehr traurig, da man schon anhand eines Schulabschluß keinen Menschen beurteilen kann. Vielleicht ist er in der Theorie nicht wirklich gut aber dafür kann er malochen wie ein Tier.

Ich find es schon erschreckend das man hier in Deutschland anhand seiner Noten beurteilt wird.

Schade eigentlich....

:-1028

PS: Ich weiß das es hier nunmal so ist, trozdem würd ich mir wünschen das mehr Leute, die schlechtere Noten haben, eine Change bekommen
Ich habe mich schon in der vierten Klasse dafür entschlossen, eine Privatschule bis zum Abitur zu besuchen. Das hatte den Hintergrund, um den Mangel der unqualifizierten Lehrer zu entgehen. Ich will damit nicht sagen das an staatlichen Schulen grundsätzlich alle Lehrer inkompetent und falsch in ihrem Beruf sind. Ich denke nur, ich kann ganz gut darüber urteilen, da meine Schwester eine staatliche Schule besucht hat. An den meisten Privatschulen läuft das Lernverfahren deutlich anders ab. Während auf einigen staatlichen Schulen die Lehrer darauf bedacht sind, den Lehrplan in einem Zeitlimit durchzuziehen damit man im Stoff voran kommt, ob es jetzt jeder verstanden hat oder nicht ist egal, wurde auf meiner Schule sehr großen Wert gelegt auch die Schwächeren zu fördern. Sei es nun durch freiwilligen Unterricht Nachmittags, um nicht verstandenes zu wiederholen oder sich stärker auf eine Klausur vorzubereiten, oder auch das entsprechende Lehrer ihre Freistunde geopfert haben um den Schülern den Lehrstoff klar zu machen. Das ist aber auch nur deshalb möglich, da wir in regelmässigen Abständen Samstags 4 Stunden Unterricht haben. Dazu kommt nocht, das meine Lehrer viel öfters Fortbildungen machen als viele auf den staatlichen und viele extra Kurse wie zum Beispiel "Lernen lernen" oder für speziell interessierte in einigen Bereichen angeboten werden. Das hat nichts mit AG zu tun. Zudem ist mir aufgefallen das auf meiner Privaten Schule ein ganz anderes Klima herrscht. Das miteinander ist viel %27familierer%27 als auf vielen staatlichen. Natürlich gibt es auf privaten auch mangelnde Punkte wie auf staatlichen, doch letztendlich bin ich froh das ich mir für die Private entschieden habe.

Zum Kritisierten Schulsystem möchte ich folgendes sagen. Es ist nicht nur so das seit der Pisa-Studie alle Welt das Schulsystem in Deutschland verbessern möchte, hier in Baden-Württemberg stand schon lange davor fest, das der Abiahrgang 04 ein anderes, reformiertes abitur machen wird. Ich gehöre zu dem ersten Jahrgang der dieses Abi hinter sich bringen muss. Neu ist, dass man nicht nur 2-3 Leistungskurse und 2 Grundkurse hat. Es gibt Kernkompetenzfächer, Profilfächer und Neigungsfächer. Als Kernkompetenz gelten Mathe, Deutsch (Pflicht) und eine Fremdsprache (in meinem Fall Französisch), die 4-stündig unterrichtet werden. Als Profilfach wird ein Naturwissenschaftliches Fach 4-stündig gewählt, eines muss 2-stündig weiter gemacht werden, das dritte kann man abwählen. Neigungsfach kommt aus dem Gesellschaftwissenschaftlichen Bereich. Ich habe Geschichte gewählt (auch 4-stündig), und werde in zwei weiteren Halbjahren jeweils 2-stündig in Gemeinschaftskunde und Erdkunde weiter unterrichtet. Dazu kommen noch Sport, Musik oder Kunst und Religion die weiterhin zweistündig unterrichtet werden. Ihr seht, man kann lediglich nur noch 2 Fächer abwählen. Ausserdem werden während der 12 und 13, und auch in der Abi-prüfungen besondere Lernleistungen erbracht. Das ganze nennt sich PowerpointPresentation, für viele ein Begriff, jetzt eben nicht mehr freiwillig sondern Pflicht. Ziel dieses Abiturs ist, das Allgemeinwissen nicht nur auf 5 Fächer zu reduzieren sondern in allen Bereichen den Horizont erweitern. Die Presentationen dienen dazu, das Stoff nicht nur sturr auswendig gelernt wird sondern das der Schüler seine erbrachte Leistung auch wirkungsvoll zeigen kann. Eine sehr gute Idee, immer mehr Firmen legen darauf wert das man Dinge presentieren kann. Wir Schüler in Baden-Würrtemberg habe teilweise echt angst vor dem Abi, der Vorteil aber ist, jede Uni wird eher einen Schüler mit dem reformierten Abitur vorziehen als mit dem alten, auch wenn der Notenschnitt um einige Punkte schlechter ist.

Ganztagsschulen halte ich für sehr sinnvoll. Ich habe das nun für einige Wochen in Frankreich und England mitbekommen, und warum sollte das System nicht auch in Deutschland funktionieren ? Fakt ist, es ist mehr Zeit für den selben Lehrstoff vorhanden, nicht mehr Zeit für mehr Stoff. Gerade für schwächere bedeutet das ein Aufatmen, und die begabten müssen sich nicht mit Nieten durch den Unterricht schleppen.

In meinen Augen ist ein guter Schulabschluss in Form von mittlerer Reife, Abitur, Fachabitur oder auch Hauptschulabschluss sehr wichtig. Natürlich ist es nacher der Ehrgeiz im Job der einen mit nach oben bringt. Aber hallo, sofern man studieren möchte, schon mal an den numerus clausus gedacht ? Dazu kommt, das es immer schwerer wird einen guten Ausbildungsplatz zu bekommen. Ich finde jeder sollte sich vor Augen halten was er mit seinen Noten im heutigen Arbeitsmarkt wirklich erreichen kann. Bei realistischem Denken werden viele schokiert sein, und andere träumen weiter vor sich hin.

So viel dazu von mir

http://www.froggyland.de/images/mx/geminga.gif
Schulbildung ist wichtig! Dem setze ich auch nichts entgegen.Aber es ist Nebensache,ob es sich dabei ums Abitur oder die mittlere Reife handelt.
Klar ist es so,dass man ohne Abitur nicht sofort diese tollen Stellenangebote bekommt.Aber das ist für mich auch nicht wichtig (ich spreche als nur von mir).
Ich erwarte nicht,dass ich nach meinem Abitur und Jurastudium gleich als Anwalt oder ähnliches einsteigen kann.
Ich fange irgendwo bei der Kripo ne Ausbildung an,und arbeite mich dann hoch!...man muss sich ja auch irgendwie und irgendwo einen Namen machen.Und das tut man nicht,indem man einen guten Abschluss aufweist,sondern durch Engagement.
Nach ca. 2 Jahren zählt das Abi nämlich garnichts mehr!

mic
Das Abi zählt nach der ersten erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung nichts mehr. Und diese dauert in der Regel 2 1/2 - 3 Jahre. :-p Nein, ich weiss schon was du sagen wolltest. :-)

Kennt hier eigentlich jemand Waldorf- bzw. Rudolf-Steiner-Schulen? Ich war nämlich auf solch einer Schule. :-x