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[ Hot Spot ]: Wann habt ihr euren PC gekauft oder aufgerüstet?

In zehn Jahren, so schätzen Fachleute, wird mit zwölf Millionen Tonnen etwa doppelt so viel Elektroschrott anfallen, wie noch vor vier Jahren. Allein die jährliche deutsche Schrottmenge hätte aufgetürmt das vierfache Volumen der etwa 140 Meter hohen Cheops-Pyramide in Ägypten, schätzt der Bund für Umwelt und Naturschutz.

Die Jagd nach den Megabytes und die Niedrigpreise für Neugeräte fördern bei den Verbrauchern den Wunsch nach immer neueren Technologien. Viele alte PCs landen noch immer im normalen Hausmüll. Mit ihm gelangen die ausgedienten Geräte auf die Mülldeponie, wo sie vor sich hinrosten. Dabei können frei werdende Schwermetalle ins Grundwasser gelangen. Findet der Rechner den Weg in die Verbrennungsanlage, so können giftige Gase entstehen.

In Schweden, Belgien, Japan und den Niederlanden gibt es schon seid einigen Jahren gesetzliche Rücknahmesysteme. In Deutschland sind die Hersteller bislang nicht Zur Rücknahme alter Elektronikgeräte gezwungen. Dies wird erst ab Mitte 2005 der Fall sein.

Wie handhabt ihr die Entsorgung von Geräten. Muss es immer das Neuste vom Neusten sein, was in euren Rechnern seine Arbeit verrichtet oder vertraut ihr lieber auf ausgereifte Technologie, die sich schon ein paar Jahre bewährt hat?


Viel Spass beim Diskutieren wünscht Euch im Namen von meetinX


frosch und thinkpink



Habt Ihr ein Thema, das Ihr gerne mal im HotSpot diskutieren möchtet? Dann schreibt an HotSpot@meetinx.de
Moin,

also mein Rechner ist nun gute 2 Jahre alt. Ein AMD 750 MHz verrichtet darin 24 Std am Teg seine arbeit und bislang war ich auch immer zufrieden. Was ich mit diesem Rechner machen wollte klappte eigentlich auch immer wunderbar, wenn es vieleicht manchmal auch etwas länger dauerte.

Seit einiger Zeit merke ich jedoch, das die anforderungen an meinen PC enorm steigen und das er immer öfter Probleme hat, diesen anforderungen gerecht zu werden. So braucht mein CD-Brenner zb soviel Leistung, das bei brennen der ganze PC in die Knie geht und der Brenner nichtmal auf 100 %25 brennen kann, da es CPU und Ram nicht schaffen, zusätzlich ist mein Rechner mit 2 weiteren Rechnern per Netzwerk verbunden und stellt diesen das Internet zur verfügung, wenn diese beiden sich während des brennens noch im Internet umher bewegen, dann ist mit meinem Rechner fast alles vorbei und es dauert fast eine Minute bis ich mal ein neues Fenster öffnen kann. Musik hören beim brennen kann ich somit natürlich auch vergessen.

Zudem kommt noch dazu das ich so langsam merke, das mein Festplattenplatz langsam eng wird und ich mir ernsthaft über mehr Platz auf den Speichermedien gedanken machen sollte. (was man nicht alles auf der Festplatte hat.. hihi)

Kurz gesagt:
Ich beabsichtige meinen Rechner in nächster Zeit aufzurüsten, dabei werde ich mich wohl von meinem Board und dem CPU sowie der Grafikkarte trennen. Ich werde ihn aber aufrüsten und nicht verschrotten, da doch noch genug andere Teile drin sind, die noch völlig ok sind. Das "alte" Board werde ich dann für einen der Netzwerkrechner nutzen, die könnten nämlich auch mal eine auffrischung vertragen. :-grins

Ich denke es ist sinnvoller einen Rechner aufzurüsten, anstatt ihn in die Ecke zu stellen und sich einen neuen zu kaufen, denn es ist auf der einen Seite wesentlich preiswerter und zum anderen kann man so immer alles nach und nach kaufen, da ja nicht immer alle Teile gleichzeitig "Schrottreif" sind.

Wobei ich aber sagen muss das ich einen P1 nicht unbedingt zu einem 2800 MHz Rechner umbauen würde.. :-grins
Es kommt halt darauf an, was man für einen Rechner hat und wie weit man ihn aufrüsten will.

Ich brauche nicht das neuste und teuerste, mir reicht es, wenn der Rechner für die nächsten zwei Jahre wieder zuverlässig seinen zweck erfüllt.

Gruß

:-MX02
hab mein neuen rechner vor 3 wochen gekauft :-grins
Wie handhabt ihr die Entsorgung von Geräten.
Fragezeichen dazu. Sollte ich in Zukunft damit rechnen, mich von meinem PC zu verabschieden, dann werde ich sicherlich alle gute Komponenten ausbauen, die noch zu gebrauchen sind. Andere nicht mehr zu gebrauchene Komponenten bzw. leicht defekte Geräte kriegen die Elektronikbastler, die damit eher anfangen können. Ansonsten geht der Rest (falls doch tatsächlich ein Rest befindet) zum Händler meines Vertrauens, der aus jenen Dingen eine korrekte Entsorgung machen wird oder bestimmte Teile noch verwenden wird zu Testzwecken.
Muss es immer das Neuste vom Neusten sein, was in euren Rechnern seine Arbeit verrichtet oder vertraut ihr lieber auf ausgereifte Technologie, die sich schon ein paar Jahre bewährt hat?
Eher auf die altbewährte Architektur. Das Neueste muss schon nicht wirklich sein; für mich steht an erster Stelle wie gut sich gewisse Komponenten vertragen werden. Ein 2,8 GHz CPU bringt einem nicht viel, wenn falsche Chipsets u.a. eingesetzt wurden, der Effekt darin wäre wie ein 1,5 GHz mit dem goldrichtigen Chipset. ;)
wer seinen alten Rechner loswerden will (ab 133er mit mindestens 32MB Ram) ... immer her damit :-grins

Aber nur komplett und lauffähig, Software muß nicht sein.

P.S. auch ein alter 233 mit nem angepassten speziellen Linux oder FreeBSD kann mehr als Otto Aldikunde sich auch nur von seinem Superschnäppchen mit über 2GHZ erträumt.

Und mit nem Win2k Terminalserver hab man im Netz viele kleine niedliche Terminals auf denen Win2000 dargestellt wird.

Der schnellste meiner PC%27s ist ein 500er, und der reicht vollkommen aus. Einige alte 100er und 133er erfüllen noch andere Aufgaben (Pop, Web, Imap, Smtp - Server, Fileserver, CD-Brenn-Server)

Bisher konnte ich jedes alte Teil verwerten bis es endgültig kaputt ist. Besonders die Teile die angeblich kaputt sind aber eben nur durch Unfähigkeit der der Vorbesitzer nicht zur Arbeit zu überreden waren.
Bis jetzt bin ich auch nur eine Festplatte auf dem Müll losgeworden. Die war aber definitiv defekt. Sonst habe ich immer alles entweder weiterverschenkt oder verkauft. Allerdings hab ich auch erst meinen 2ten <Komplettneurechner> Wahrscheinlich werde ich mir auch erst 2004 einen neuen REchner kaufen und meinen aktuellen Rechner als iNet/Brenn-Rechner nutzen, während der neue Rechner als reine Musik/Game-Machine genutzt wird.

Die Zahlen im Voting (knapp 70%25 im letzen Jahr gekauft) zeigen aber doch recht stark, wie schnellebig der PC-Markt auch (oder vielleicht vor allem) im Provatbereich ist ist.
Hmm,meinen ersten PC hatte ich bis Ende letzten Jahres - der war 4 Jahre alt, aber wirklich noch gut in Schuß :-herz Jedenfalls wird er ruhmreiches Ende bei einem neuen Besitzer finden..nicht wahr Woodi s-)? Behandel ihn ja gut :-motz
Meinen neuen werd ich auch solang behalten wie%27s geht. Monitor, Drucker, Scanner und dergleichen habe ich nicht neu gekauft, weil die noch so einigermaßen in Schuß sind. Das neueste vom Neuen muß es auch nicht unbedingt sein - hauptsache der Rechner läuft gut, schnell und absturzfrei s-). Naja, mit solchen Dingen kenn ich mich eh nicht so gut aus - da laß ich dann lieber jemand anderen ran :-shy.
Ich denke,daß man den PC auch aufrüsten kann, wenn es denn soweit wäre. Jedenfalls find ich aufrüsten besser als wegschmeissen.

:-e
[...]Die Zahlen im Voting (knapp 70%25 im letzen Jahr gekauft) zeigen aber doch recht stark, wie schnellebig der PC-Markt auch (oder vielleicht vor allem) im Provatbereich ist ist.


Die Gründe dafür sind vielfältig, aber allesamt komplett unnütz. Ich schätze mal das ca. 80%25 der privat-User mit nem 500er und ner 20GB HD gut bedient wären und den noch nicht mal komplett ausnutzen würden. Vorraussetzung wäre natürlich ein "vernüftiges" OS das auch noch in 3-5 Jahren supported wird und nicht der innere Drang den PC mangels anderer Erfolge als Status-Symbol mißbrauchen zu müssen.

In der Firma optimiere ich gerade alte Pentium 1 und 2 mit Platten unter 1 GB als Win2000-Terminalserver-Client (auf Linuxbasis mit rDesktop in Verbindung mit einem LPD zur Druckeranbindung) . Sofern es darum ginge Lizenzgebühren zu sparen würde auch ein Privatuser eher eine Generation zurückschrauben ... denke ich

P.S. ich mach mit meinem ollen 150er Schlepptop mehr als die meisten mit nem 2 GHz Desktop. Sowas kostet aber nunmal ein Wochenende intensive Arbeit um so ein altes Teil zu optimieren und optimale Funktionalität zu erreichen.