Antwort
(thinkpink)Hier die genaue Erklärung, nochmal zum nachlesen:
Geckos tragen an der Unterseite ihrer Füße Millionen feiner Haare, deren Spitzen sich in jeweils mehr als 1.000 Enden aufspalten, wie die Forscher am Lewis & Clark College in Portland, Oregon, erklärten. Diese Enden sind so winzig, dass sie sich eine schwache Anziehungskraft zwischen Molekülen zu Nutze machen können: die so genannte Van-der-Waals-Kraft. Die besondere Anordnung der Härchen erlaubt es den Tieren, ihre Zehen in weniger als 0,00125 Sekunden auf einen glatten Untergrund zu heften - und in der Hälfte dieser Zeit wieder abzulösen.
Aristoteles war im vierten Jahrhundert vor Christus einer der ersten, dem das Klettertalent der Mini-Echsen auffiel; seitdem bereitete es ganzen Wissenschaftler-Generationen Kopfzerbrechen. In früheren Studien war das Geheimnis zumeist nur auf einen Hafteffekt zurückgeführt worden, der sich in Kombination mit geringen Wassermengen ergibt.
Von ihrer neuen Entdeckung erhoffen sich die Wissenschaftler jetzt bedeutende Fortschritte etwa für die Robotertechnik. Wenn es gelinge, eine synthetische Version der Gecko-Haare herzustellen, könnten sich auch Roboter womöglich schon bald in jeder Richtung auf jedem Untergrund bewegen, sagte Autumn.
Wobei ich den letzten Absatz doch sehr interessant finde! Was man da alles machen könnte...
:-MX00