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[Siamesische Zwillinge gestorben]

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,256239,00.html

(thinkpink)Sie waren so mutig und haben dennoch verloren. Hab diese Trennung verfolgt, die letzten Tage und war vorhin sehr geschockt, als ich zunächst über den Tod von Laden und nun auch von Laleh gelesen habe.

Ein unverantwortlicher Eingriff oder einfach nur ein überlegtes, volles Risiko mit Hoffnung auf Erfolg? Die Ärzte haben den beiden Schwestern klar gemacht, wie die Chancen stehen und dennoch willigten sie ein. Wäre die Marathon-OP geglückt würde die ganze Welt jubeln, aber so wirds möglicherweise zerrissen. Ich finde es einfach nur traurig und bewundere die beiden Frauen und auch das Ärzte-Team für ihren Mut, die Kraft und die Ausdauer.(/thinkpink)

Hallo thinki,

Meine Meinung:
Kein Mensch, außer der Mensch (in diesem Falle die Menschen) die eine Krankheit oder eine Behinderung mit sich tragen, hat das Recht über Richtig oder Falsch zu entscheiden.

Beide waren sich des Risikos bewußt und meiner Ansicht nach kann keiner nachvollziehen wie es ist, sein Leben lang an einen anderen Menschen festgekettet zu sein. Ich bewundere beide Frauen für den Mut und zolle den Ärzten und Helfern, die freiwillig und kostenlos gearbeitet haben, meinen höchsten Respekt.

Da, wo die beiden jetzt sind geht es ihnen sicherlich besser...

:-ghost
Mir geht das dermaßen am Gesäß vorbei...
Wenn man bedenkt, wie viele Kranke auf Grund ihres vergleichsweise weniger "sensationellen" Leidens nicht auf Millionen von sinnlosen Spendengeldern zählen können, sind solche publiken Aktionen einfach nur pervers.
Jedes einzelne Leben, welches man durch solche "perversen" Aktionen rettet oder lebenswerter macht, ist sinnvoll investiert. Noch einmal: Die Ärzte und Helfer haben kostenlos gearbeitet - Kosten entstanden durch die Geräte und durch das Krankenhaus an sich.

:-ghost
scheiss sensationsgeile...
(thinkpink)@ghosti: Nein, was richtig und was falsch gewesen ist/war kann man nicht sagen und konnte man auch im Vorhinein nicht sagen. Es war die Entscheidung der beiden und die Ärzte haben ihr bestmöglichstes Versucht, um ihnen ihren Wunsch zu erfüllen..

@booman: Ja, das kann man zu fast jedem (ich sage mal) dramatischen Vorfall sagen, der durch die Medien gepusht wird. Klar gibt es genügend kranke Menschen, denen nicht so geholfen werden kann, wie den beiden. Ob es nun eine spektakuläre Krankheit ist oder nicht. Es ist aber umso ergreifender, wenn du dich mit dem Thema bzw mit den Menschen beschäftigst, ihre Lebensgeschichte und ihre Träume ein wenig kennenlernst. Wäre es nicht in den Medien gewesen, hätte man davon nie erfahren, hätte keinen Gedanken daran verschwendet und wäre jetzt längst nicht so berührt. Mir tut die Familie leid und auch das Team, die so voller Hoffnung waren..(/thinkpink)


:-MX00
Die sind tot?Echt?Ah ja...cool (jetzt killt ihr mich...grins).Nein,Quatsch,is schon traurig und blöde,aber richtig betreffen tuts doch keinen hier,oder??Oh mein Gott...warum gerade sie(äh..die..beiden..)??Na ich weiß ja nich,sowas is halt riskant
(thinkpink)Ich glaube nicht, dass man in diesem Fall sagen kann "warum gerade sie?". Und "blöde" finde ich auch mehr als unpassend.. (/thinkpink)


:-MX00
Unverantwortlich hätte ich es gefunden wenn die beiden diese wenn aich kleine chance nicht genutzt hätte.denn dann hätten sie sicher ihr ganzes leben darübernachgedacht wie es wohl gewesen wär wnn sie es getan hätten.Ich denke die beiden haben sehr lange über die op und ihre risiken gesprochen.
ich bin mit gohstwalker einer meinung, da wo sie jetzt sind geht es ihnen sicher besser.
in einer gewissen weiße kaan die familie der beiden richtg stolz sein, dass sie es versucht haben.

:-1103

PS: ein bissel traurig bin ich schon auch wenn ich Laden und Laleh nicht einmal kenne.
(weiss)Ach Quark,dat war doch von vornerein scho kla,dat die sterben ... wenn sojar de Heidelberger det ablehnen ...

An sich finnicks jut,dass beide tot sind un nich nur eine ... bleibt der übriggebliebenen nicht der Schmerz un so ...

;)
ich glaube wir können kaum deren sicht der dinge so richtig nachvollziehen.
(ot)
wenn schon jeder in Form einer Pseudoanteilname hier seinen verbalen Müll abladen muss, wäre ich dafür das bei solchen Themen entweder in einem "normalem" (lt. Duden) Deutsch geschrieben wird oder Postings in dieser dumm-kindischen Mundartschreibweise kommentarlos gelöscht werden ( meist ist in denen wirklich kein sinnvoller Inhalt )
(/ot)

wenn ich übelege wie oft ich mich mit meiner Schwester geprügelt hab und wie viele Menschen nicht mal in der Lage sind einige Tage mit einem anderen bloß zusammenzuleben finde ich es bewundernswert das die beiden das bisher geschafft haben. Aber der Wunsch nach einem eigenen Leben sollte von allen Respektiert werden und ich kann Ärzte nicht verstehen die eine solche OP abgelehnt haben. (genausowenig wie ich verstehe warum Sterbehilfe immer noch strafbar ist).

Die beiden haben die Entscheidung getroffen ab jetzt getrennt zu leben oder eben gar nicht mehr und das sollte nunmal von allen respektiert werden.

P.S. wie oft gehen andere in den Freitod weil sie mit dem geliebten Menschen nicht mehr zusammen sein können. Das ist genau das gleiche.
(thinkpink)(ot)Wie recht du hast, echo.. aber löschen kann ich hier nix. Freie Meinungsäusserung und so s-)(/ot)
Auch in deinen anderen Ansichten stimm ich dir zu.

@Tarantel: Die deutschen Ärzte haben es vor Jahren abgelehnt. Meinst du nicht, die Medizin hat bis heute Fortschritte gemacht, wodurch sich neue Chancen für die beiden aufgetan haben? Glaubst du, so ein riesen Team aus Ärzten und Assistenten trifft zusammen und operiert die beiden, obwohl sie wissen, dass es nicht die geringste Chance auf Erfolg und vorallem auf Überleben gibt? Klar wusste man vorher nicht, ob die OP glückt, aber sie war möglich und von langer Hand geplant und sicherlich bis aufs kleinste Detail durchdacht. Es war ein Risiko, welches die beiden eingegangen sind, sich dessen bewusst, dass sie nie mehr aufwachen könnten.. Allein das ist schon bewundernswert, ganz abgesehen davon, was sie ihr Leben lang durchgestanden haben.

man man..


:-MX00
... wenn jemand nicht in der Lage ist sich mit normalem deutschem Satzbau und Interpunktion und einer normgerechten Schrift/Sprache auseinanderzusetzen dann hat dieser auch kein Recht auf freie Meinungsäußerung finde ich. Um darauf zu pochen muß man eben auch in der Lage sein seine Meinung verständlich zu äußern.

Noch was zum Thema Ärzte. Wie viele von denen Leben eigentlich nur davon weil die totkranke Menschen mit Medikamenten vollpumpem um Schmerzen zu lindern oder diese Menschen durch Maschinen jahrelang am Leben lassen.

... wenn jemand nicht in der Lage ist sich mit normalem deutschem Satzbau und Interpunktion und einer normgerechten Schrift/Sprache auseinanderzusetzen dann hat dieser auch kein Recht auf freie Meinungsäußerung finde ich.


Dann sag´ ich besser nix mehr... s-)
Wie schnell man doch sein Recht auf freie Meinungsäußerung verlieren kann. :-spy

Fihle bunte Grüße
(MAB) :o)
so ist das leben eben

den beiden war klar wie riskat die ganze sache ist und die ärzte haben sicher alles gegeben. aber es intressiert mich nicht großartig. klar ist es schade dass es nicht so geklappt hat wie die zwei es wollten aber wie schon geagt wurde gibt es so viele kranke menschen auf der welt und wenn einem alles nahe gehen würde kommt man aus der trauer nicht mehr raus. nur weil gerade dieser fall in den medien kam finden es viele besonders traurig. klar... das restliche leiden auf der welt bekommt man nicht mit.

:-1017
Ja ich müsste auch mal wieder ne kiste bier holen s-)

Ma sehn wers verstanden hat *fg*
(weiss)Wenn der Herr Echolon mich nicht versteht,ist das dann auf mich zurückzuführen?

Vielleicht hilft nochmal Schulbank drücken ;)
/ot Seit wann lernt man in der Schule Eingeborenensprachweisen? /ot
das ist der Grund warum Deutschland noch schlechter bei PISA abgeschnitten hat

http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/inhalt/co/15116/1.html&words=PISA

P.S. tara .. ich will dich gar nicht verstehen, ich mag eher intelligente Frauen ... gelle Souly :-shy
Dann sag´ ich besser nix mehr... s-)
Wie schnell man doch sein Recht auf freie Meinungsäußerung verlieren kann. :-spy

Fihle bunte Grüße
(MAB) :o)


Schwerpunkt:
[...]normalem deutschem Satzbau und Interpunktion auseinanderzusetzen dann hat dieser auch kein Recht [...]


:-grins
*Echo knutscht*
Es liegt in der Natur des Menschen, das bestimmte Ereignisse die Aufmerksamkeit nach sich ziehen. Jeden Tag sterben so viele Menschen, ohne das sich jemand darum kümmert, weil es niemand weiß. Man mag schon fast sagen, das es eben alltäglich ist und deswegen niemanden mehr groß interessiert, ob schon wieder 1000 Menschen in Afrika aufgrund mangelnder Nahrung umgekommen sind.

Das gleiche Phänomen kann man auch im Irak erleben. Am Anfang war das alles recht neu und interessant. Wen interessiert jetzt noch, außer den Amerikanern, das schon wieder ein amerikanischer Soldat umgekommen ist? Klar lese ich die Nachrichten aber leid tun mir diese Soldaten nicht (und das war auch nie so).

In diesem Fall ist das jedoch etwas besonderes - einfach deswegen, weil es einen solchen Fall bisher nicht gab. Das hat nichts mit Sensationsgeilheit zu tun, sondern einfach nur mit einem medizinischen Neuland wo zwei Menschen, deren Schicksal sie Jahrzehnte begleitet hat, eher sterben wollten, als weiter so zu leben.

Und noch ein wichtiger Nachsatz:
JEDER Mensch, der gerettet werden kann, verdient es eigentlich, erwähnt zu werden. Und wem solche Geschichten, ob nun erfolgreich oder tragisch "am Arsch vorbeigehen", der kann mir nicht erzählen, das es ihn kümmert, wenn mehr Leute sterben. Das Leben und das Mitgefühl fängt bei wenigen Menschen an...

:-ghost