Solche Fälle kommen häufiger vor. Der Artikel, der im Stern lief, zeigte einen Fall auf, in dem eine Betäubung nicht wirkte und die gesamte Frau die Operation mitbekommen hat. Da sie aber ein Muskelhemmendes Mittel bekommen hatte, konnte sie nicht auf sich aufmerksam machen. Erst als ihr die Tränen herunterliefen und eine Schwester das sah, wurde ihr die Narkose noch einmal richtig verabreicht.
Das Thema war vor rund 1-2 Wochen in den Medien. SternTV reagiert da mal wieder ein wenig spät

Aber nun zu Deiner Frage:
Wenn solche Dinge passieren, wird eine Menge Adrenalin ausgeschüttet, man bekommt Angst und der gesamte Körper ist auf Stress eingestellt. Die Herzfrequenz steigt und der Körper kommt mit den Anspannungen nicht mehr klar. Spätestens dann, wenn die Herzfrequenz auf ein, für eine Narkose, unübliches Level steigt, sollten routinierte Ärzte sofort feststellen, das etwas nicht stimmt und Maßnahmen einleiten. In diesem Fall ist auch das versäumt worden, was den Fall erst so richtig schlimm macht.
An den Schmerzen stirbt man dann wohl eher nicht - spätestens wenn der Körper damit nicht mehr klar kommt, wird man in Ohnmacht fallen, was ja letztendlich auch eine Schutzreaktion des Körpers ist. Was allerdings sein kann, ist das der Schock so groß ist, das man einen Infarkt/Stillstand bekommt.
By the way: Sind alles Vermutungen und zusammengesammelte Informationen von mir. Ich bin kein Mediziner

:-ghost