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[ Hot Spot ]: Stipendien „nur für Weisse“ - schlechter Scherz?

Eine amerikanischen Universität sorgt in den USA zur Zeit für Schlagzeilen. Ihr Vorhaben ist es, ein Stipendium „nur für Weisse“ auszugeben. Rassismus oder nur ein schlechter Scherz? Ziel ist es angeblich, die Diskussion um Diskriminierung von Minderheiten neu zu entfachen. In den letzten Jahren soll durch die Bevorzugung anderer Rassen die weisse Rasse benachteiligt worden sein. Um dies wieder auszugleichen, greift diese Universität nun zu solch drastischen Maßnahmen und sorgt bei der Bevölkerung für einen Aufschrei.

Was haltet Ihr von dieser Art der Stipendienvergabe? Gerecht oder ungerecht? Findet Ihr, dass es den Minderheiten leicht gemacht wird und die Weissen zusehen müssen, wie sie an ein Stipendium kommen? Wie sollte Eurer Meinung nach eine gerechte Studienplatzvergabe aussehen? Und wie seht Ihr die Situation in Deutschland? Meint Ihr, wir haben auf Grund der Judenverfolgung im 2. Weltkrieg ähnliche Probleme?



Eine hitzige Diskussion wünschen Euch


:-MX00 und :-1045


Habt Ihr ein Thema, das Ihr gerne mal im HotSpot diskutieren möchtet? Dann schreibt an HotSpot@meetinx.de
Ich finde die Art der Vergabe dieses Stipendium echt krass und ungerechtfertigt.

Die Vergabe sollte nicht aufgrund einer Hautfarbe oder Nationalität, sondern aufgrund von Leistungen und Verdiensten erfolgen. Niemand sollte bevorzugt werden. Und auch wenn vielleicht in einigen Dingen andere Rassen bevorzugt worden sind, so ist das kein Grund, eine neue Diskussion zu entfachen. Ein solches Verhalten ist nur ein weiteres Zeichen dafür, daß sich manche Menschen in der Evolution zurückentwickeln anstatt aus Fehlern zu lernen und etwas zu verbessern.

Sicher gibt es solche Zustände auch in Deutschland. Aber ich glaube nicht, daß sie so krass sind wie in den Staaten. Ich selber hab noch keine Erfahrungen mit solchen Dingen gemacht. Deswegen kann ich die Situation auch nicht so beurteilen und überlass das lieber anderen.

Bye and big :-love
:-1101
Und wann müssen Schwarze im Bus wieder hinten sitzen?
Da haben die Amis ja nicht besonders lange durchgehalten...


Neben Spott und Motz sei gesagt:
Eine Univerität sind noch lange nicht die Amis

wSk
Andersherum:

ist es nicht in Deutschland längst so, dass %27Ausländer%27 die:

- mit Behördern zu tun haben
- Prüfungen zu bestehen haben
- sich um einen Arbeitsplatz bewerben
usw.

bei Ablehnung/Durchfallen u.ä. sehr schnell mit dem Argument der Ausländereindlichkeit kommen und dann doch ihr Ziel erreichen obwohl Sie oft gar nicht geeignet sind. Der zuständige Prüfer aber lieber ein Auge zudrückt weil er auf Dauer in diesem Diskussionen keine Chance hat.

Ich glaube dieses in ähnlicher Form ist der Hintergrund für die Entscheidung dieser Uni.
finde das ganze absolut nicht gerechtfertigt. wie blackcat schon sagte, sollen stipendien nach leistungen und nicht nach rasse vergeben werden. es mag vielleicht sein, dass manchen gruppen durch eine lange benachteilung mittlerweile bevorzugt werden, aber auf diese arte und weise wieder auszugleichen ist sicher nicht der richtige weg.

da ich auf einer behörde arbeite kann ich echolon aussage nur bestätigen. bekomme bei einer ablehnung oft genung zu hören, dass ich das nur mache weil der bürger ein ausländer sei. natürlich ist das aber nicht so und sie bekommen dann auch keine sonderbehandlung.

zum thema 2. weltkrieg kommt es mir tatsächlich manchmal so vor als ob deutschland wegen dem krieg ein schlechtes gewissen gegenüber anderer länder oder glaubensgruppen hat, und sie deswegen finanziell unterstützen muss.

:-1017
Hallo zusammen,

also ich denke nicht, dass die Universität damit einen diskriminierenden Ansatz verfolgt. In gewisser Weise kann ich das gesamte Thema nämlich sehr gut verstehen: Ausländer, Juden, Menschen die die Sprache nicht gut sprechen etc. werden in unserer Gesellschaft (in den Industrienationen) ziemlich bevorzugt aufgrund einer angeblichen Hilflosigkeit, die sich die Staaten selber auf die Fahnen schreiben oder wofür die betroffenen selber schuld sind.

Ein sehr gutes Beispiel dafür: Ich bin türkischer Herkunft, spreche die deutsche Sprache perfekt und muß mich nirgendwo als Ausländer outen. Für mich existiert dieses Problem nicht und ist hausgemacht. Ich kann Menschen nicht verstehen, die in einem Land geboren wurden, und die Sprache nicht sprechen können. Und gerade solche Menschen werden gefördert und betätschelt, und sowas mag ich persönlich auch nicht.

Ich bin persönlich für das Abschaffen einer Quotenregelung betreff Ausländer, Hautfarbe und Religionen. Eine Bevorzugung hat meiner Ansicht nach nur dann jemand verdient, wenn er durch enorme Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Viele Grüße
ghostwalker
exisistiert dazu noch ein ausfuehrlicher artikel oder `ne quelle? ich würde den artikel dann gerne noch einmal richtig lesen bevor ich meinen senf dazu abgebe.;-)
tja ob ich das nun gut finde oder nicht, aber ich denke das diese UNI genau das tut was viele denken und sich nicht trauen auszusprechen.
Ob der Weg nun der richtige ist...naja kann man drüber streiten.

:-1116
okay, unabhängig vom artikel. sollte m.m. nach ein stipendium ausschl.nach leistung vergeben werden.unabhängig von anderen merkmalen, wie rasse, alter, geschlecht, religion.etc. ;-)
in der Realität wurden aber doch immer Minderheiten in den letzten Jahren sehr oft bevorzugt. (durch Quotenregelungen, schlechtes Gewissen u.ä.)

Welche Möglichkeiten gibt es das in eine vernüftige Form zu bringen. In eine Form in der es wirklich nach Leistung geht.
(thinkpink)Ja, wir haben dazu 2 Artikel gefunden..:

http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/bildung/40990

und

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,286714,00.html

in der Realität wurden aber doch immer Minderheiten in den letzten Jahren sehr oft bevorzugt. (durch Quotenregelungen, schlechtes Gewissen u.ä.)


sprichst du jetzt von deutschland? welche minderheiten meinst du da genau?


Jason Mattera, Vorsitzender der College Republicans, erklärte jetzt, die Gruppe wolle mit dem Stipendium für Weiße solche Förderungen parodieren, die nur ethnischen Minderheiten zustehen. Nur eine derartige Provokation mache deutlich, wie absurd es sei, jemandem aufgrund seiner Hautfarbe bessere Zulassungschancen zu geben. "Viele denken, dass jeder Weiße automatisch privilegiert und reich ist und Eltern hat, die die vollen Studiengebühren zahlen können. Das ist nicht der Fall", sagte der 20-jährige Student.


denke, der satz sagt alles.
wenn man schon mit derartigen mitteln auf misstände aufmerksam machen muss, ist es ja schon recht weit gekommen, ... allerdings bezweifel ich das die provoation auch richtig verstanden wird.;-)
ich spreche von Deutschland:

Beispiele aus eigener Erfahrung
- Führerscheinprüfungen in Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil
- Bewerber für Praktikumsplätze

Die abgelehnten/durchgefallenen hatten dann Kommentare von "mit einem deutschen wärst Du nicht so umgesprungen" bis "ihr Faschisten" drauf.
Sollte man nicht total neutral entscheiden?! Alle in einen Topf und dann ziehen? Ich mein, Rassismus ist erst dann ein Thema, wenn man anfängt Menschen zu unterscheiden.

Es gibt die menschliche Rasse - mit nur winzigen Unterschieden!
... man sollte vieles.

Bloß darum geht es schon lange nicht mehr.
Um mal speziell wieder auf das Thema, welches sich bei den Studentengruppe abspielt:

Es ist wieder typisch für diejenigen, die sich mit Hilfe von der %27Affirmative Action%27-Politik aufspielen. Bei den derartigen Universitätskosten ist es kein Wunder, dass vor allem in Amerika der Anteil an Stipendien, der Studenten aus Familien mit niedrigem Einkommen gewährt wird, immer weiter zurückgeht. Und zwar so, dass gerade die nicht-Weissen-Minoritäten nach den Richtlinien dies eben für sich beanspruchen können/dürfen. Es liegt mir fern, ob die Minorität eben die erwartende Leistungen bringt oder nicht, denn Pauschalisierungen sind fehl am Platze.
Gehen wir davon aus, dass diese Gruppesich nach %27Affirmative Action%27-Prinzip richtet: man pocht derartig auf die Rassentrennung, aber den Rahmen der kapitalistischen Gesellschaft und die Tatsache, dass die große Mehrheit der Arbeiterklasse von einer sehr kleinen privilegierten Elite beherrscht wird, akzeptiert, und gerade dann ihr Wunsch die Rechte der minoritären %27weissen%27 Jugendlichen verteidigen zu wollen, ernstnehmen will. Und vor allem die unverweigerliche Anpassung eines Systems, die drauf basiert, dass die Arbeiterklasse nach Rassen, ethnischer und religiöser Herkunft und anderen Faktoren zu spalten, um gerade die Klassenunterschiede der Gesellschaft zu verschleiern.
Wunderbar, sage ich nur. Das ist Bullshit-Propaganda und dumme Quotenpolitik. Diese Methode ist wohl üblich, was die Herangehensweise an soziale Belange in den Staaten und somit die Rasse als wesentlicher Trennfaktor entspricht.
Auch wird der allgemeine Rückgang des Bildungsniveaus nicht gerne erwähnt und evtl. wohlwissend mitverschleiert. Eine Verbesserung in diesem Bereich würde eine Unmenge von öffentlichen Geldern verschlingen und somit wäre das Weltbild einer amerikanisch-kapitalistischen Gesellschaft (welches die akzeptieren) zerrüttet. Dass im nachhinein die Aussichten für einen Stipendium sich verbessern könnte, steht natürlich nicht zur Debatte. Es gibt ja bequemere Lösungen, welches die grade zur Zeit demonstrieren.
Das mag für die eine Gruppe zugunsten kommen, aber auch nur für kurze Zeit. Dann entsteht diese berühmte Kluft, welches nicht nur rassenspezifisch auswirkt, sondern eben auf (Bingo!) Arbeitsklassen.
Anfangs hätte ich wohl eher für eine Parodie gehalten, mittlerweise wohl eher nicht. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass gerade diese Aktion (ich nenne es mal so) nur auf Prämissen basiert, dass bestimmten Teilen der Bevölkerung der Zugang zu höherer Bildung verschlossen bleibt. Keine Frage: es ist natürlich unfair, den einen Anteil von weissen Jugendlichen von den Universitäten fernzuhalten, um einen höheren Anteil der Minoritäten zuzulassen. Dennoch sind solche Aktionen meiner Meinung nach einfach ein expliziter Verstoss gegen das berühmte %27Civil Rights Act%27, welches mit Provokation recht herzlich wenig zu tun hat.
Wenn die ihre Aktion ernst nehmen wollen und somit die Gleichheit erreichen wollen, sollten die lieber für eine Alternative kämpfen. Es hat nur den Anschein, dass die grade dies nicht tun wollen.

Und wie seht Ihr die Situation in Deutschland?
Was Stipendien für Universitäten betrifft, ist mir diese folgende Situation nicht bekannt.
Meint Ihr, wir haben auf Grund der Judenverfolgung im 2. Weltkrieg ähnliche Probleme?
No, das eine hat mit dem anderem meiner Meinung nach nichts zu tun.
Hach ja, wenn ich nur den Begriff "weisse Rasse" höre, wird mir schon schlecht. Und grad die USA haben%27s nötig sich zu beklagen..oh man, wie mich diese Doppelmoral nervt :-spy
Das, was wirklich zählen sollte, sind Leistung und Engagement. Was zählt denn da die "Rassenzugehörigkeit"? Tz..daß das kompletter Schwachsinn ist, muß man wohl nicht extra erwähnen. Hieß es nicht irgendwann mal: "Die USA - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten"? :-lach

Ach, wo soll diese Uni sein? In Texas :-grins?
Eigentlich eher Off-Topic, doch um mal etwas richtig zu stellen:
Es gibt die menschliche Rasse - mit nur winzigen Unterschieden!

Das hört sich zwar gut an, stimmt so aber nicht.
Es gibt die Art "Mensch" so wie es die Art "Hund" gibt. Und genau wie bei den Hunden gibt es verschiedene Rassen unter den Menschen (Europide, Mongolide, Negride und Australo-Melaneside). Dazu die Definition des Wortes Rasse: "systematische Kategorie unterhalb der Art, deren Angehörige alle miteinander uneingeschränkt fruchtbar sind, sich aber im Erbgut - meist schon äußerlich - voneinander unterscheiden." Das ist ja zweifelsohne alles gegeben.
Der Punkt ist aber, dass man unter Rassismus eine Rassendiskriminierung versteht. Definition Rassismus: "die Benachteiligung oder Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Rasse"

Ergo: es gibt verschiedene Menschenrassen, diese Einteilung ist noch kein Rassismus. Problematisch wird es erst, wenn Menschen auf Grund ihrer Rasse diskriminiert werden.
(waterangel)Leute, was mich hier gerade etwas wundert, ist, daß sich beim Voting 14 (und damit über 40%25) Chatter für die erste rassentrennende antwort gestimmt haben, aber keiner sich davon hier im Thread geäußert hat - zumindest nicht in dieser Härte...

Wäre mal interessant, was da für Argumente kommen...

Viele Grüße
:-1048
eine stimme ist von mir weil ich mich verklickt habe :-rot
Ja, meine ging auch an das Erste - um die Sinnlosigkeit dieser Umfrage deutlich zu machen :-p
Der gesunde Menschenverstand lässt nur eine Antwort zu und die ist nicht mal unter den Wahlmöglichkeiten
s-)
Falsch clicken find ich aber doof :-spy

Hab genauso gedacht wie Regina - anscheinend sind davon wohl alles Scherzclicks oder was :-motz?
Um mich kurz zu fassen, wie die meisten die sich hier zu Wort gemeldet haben denke ich, dass eine Stipendiumvergabe von Leistung und Engagement und nicht von der Herkunft bzw. Hautfarbe abhängig sein sollte.
ich sag nur


BOWLING FOR COLOMBINE!!!


echt geiler Film!!

zu empfehlen!!

http://www.waterangel.de/perikles.gif