Um mal speziell wieder auf das Thema, welches sich bei den Studentengruppe abspielt:
Es ist wieder typisch für diejenigen, die sich mit Hilfe von der %27Affirmative Action%27-Politik aufspielen. Bei den derartigen Universitätskosten ist es kein Wunder, dass vor allem in Amerika der Anteil an Stipendien, der Studenten aus Familien mit niedrigem Einkommen gewährt wird, immer weiter zurückgeht. Und zwar so, dass gerade die nicht-Weissen-Minoritäten nach den Richtlinien dies eben für sich beanspruchen können/dürfen. Es liegt mir fern, ob die Minorität eben die erwartende Leistungen bringt oder nicht, denn Pauschalisierungen sind fehl am Platze.
Gehen wir davon aus, dass diese Gruppesich nach %27Affirmative Action%27-Prinzip richtet: man pocht derartig auf die Rassentrennung, aber den Rahmen der kapitalistischen Gesellschaft und die Tatsache, dass die große Mehrheit der Arbeiterklasse von einer sehr kleinen privilegierten Elite beherrscht wird, akzeptiert, und gerade dann ihr Wunsch die Rechte der minoritären %27weissen%27 Jugendlichen verteidigen zu wollen, ernstnehmen will. Und vor allem die unverweigerliche Anpassung eines Systems, die drauf basiert, dass die Arbeiterklasse nach Rassen, ethnischer und religiöser Herkunft und anderen Faktoren zu spalten, um gerade die Klassenunterschiede der Gesellschaft zu verschleiern.
Wunderbar, sage ich nur. Das ist Bullshit-Propaganda und dumme Quotenpolitik. Diese Methode ist wohl üblich, was die Herangehensweise an soziale Belange in den Staaten und somit die Rasse als wesentlicher Trennfaktor entspricht.
Auch wird der allgemeine Rückgang des Bildungsniveaus nicht gerne erwähnt und evtl. wohlwissend mitverschleiert. Eine Verbesserung in diesem Bereich würde eine Unmenge von öffentlichen Geldern verschlingen und somit wäre das Weltbild einer amerikanisch-kapitalistischen Gesellschaft (welches die akzeptieren) zerrüttet. Dass im nachhinein die Aussichten für einen Stipendium sich verbessern könnte, steht natürlich nicht zur Debatte. Es gibt ja bequemere Lösungen, welches die grade zur Zeit demonstrieren.
Das mag für die eine Gruppe zugunsten kommen, aber auch nur für kurze Zeit. Dann entsteht diese berühmte Kluft, welches nicht nur rassenspezifisch auswirkt, sondern eben auf (Bingo!) Arbeitsklassen.
Anfangs hätte ich wohl eher für eine Parodie gehalten, mittlerweise wohl eher nicht. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass gerade diese Aktion (ich nenne es mal so) nur auf Prämissen basiert, dass bestimmten Teilen der Bevölkerung der Zugang zu höherer Bildung verschlossen bleibt. Keine Frage: es ist natürlich unfair, den einen Anteil von weissen Jugendlichen von den Universitäten fernzuhalten, um einen höheren Anteil der Minoritäten zuzulassen. Dennoch sind solche Aktionen meiner Meinung nach einfach ein expliziter Verstoss gegen das berühmte %27Civil Rights Act%27, welches mit Provokation recht herzlich wenig zu tun hat.
Wenn die ihre Aktion ernst nehmen wollen und somit die Gleichheit erreichen wollen, sollten die lieber für eine Alternative kämpfen. Es hat nur den Anschein, dass die grade dies nicht tun wollen.
Und wie seht Ihr die Situation in Deutschland?
Was Stipendien für Universitäten betrifft, ist mir diese folgende Situation nicht bekannt.
Meint Ihr, wir haben auf Grund der Judenverfolgung im 2. Weltkrieg ähnliche Probleme?
No, das eine hat mit dem anderem meiner Meinung nach nichts zu tun.