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Katzen-Katzen-Katzen

(thinkpink)Da sich im Alltagsrätsel #8 soviele Katzenfreunde gefunden haben, verlegen wir den Austausch mal in diesen Beitrag! Man kann wirklich unendlich über die Kleinen erzählen und vielleicht outet sich der ein oder andere ja noch als Katzenfan. Oder auch als Katzenhasser? Alles ist willkommen ;-)


Ich hab auch ein Katze, bzw. zwei (leben bei meinen Eltern). Mit dem Zweiten hab ich allerdings noch meine Probleme. Längere Geschichte, aber da sich hier bestimmt jemand dafür interessiert, erzähl ichs s-) Es ist so: ich hatte mal zwei Katzen und einen Kater. Der Kater ist vor ca 1,5 Jahren überfahren worden. Letztes Jahr im Oktober wurde dann bei meiner Kleinen (insgeheim war das meine Liebste :-herz) Leberkrebs diagnostiziert. Könnt euch vorstellen, wie schlimm das war. Zu der Zeit war auch schon dieser "Neue", Zugelaufene da, der ab und zu auch mal ins Haus kam. Meine kranke Katze konnte ihn aber nicht ausstehn und fauchte ihn immer an. Also mochte ich ihn auch nicht und hab vermieden, dass sie sich in die Quere kamen. Naja, Biene (so heisst die Kleine) gings mit der Zeit schlechter (operieren konnte man nicht mehr - sie wurde alle zwei Tage gespritzt) und irgendwann, am 14. November, kam dann der Tag, an dem es gar nicht mehr ging und wir sie erlöst haben. Das war eines der schlimmsten Dinge, die ich in meinem Leben bisher tun musste.. Naja, anderes Thema. Jedenfalls wurde es ja nun immer kälter und meine Mutter hat den "Neuen", den wir Tiger nennen, immer mehr ans Haus herangezüchtet, so dass er sogar nachts drinnen war und auch nicht mehr weg wollte. So doof es auchklingt, ich werd irgendwie nicht warm mit ihm, weil er ja irgendwo Bienes Platz eingenommen hat (obwohl nichts und niemand sie ersetzen könnte) und sie ihn eh nie leiden konnte. Ab und an streichel ich ihn schon, aber das wars dann auch. Meine andere Katze, Minka, liebe ich dafür aber umso mehr :D Die hat inzwischen schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und pennt und frisst eigentlich nur noch. Ich hoffe, dass sie wieder an die Luft geht, sobald es wärmer wird - täte ihr mal ganz gut g Achso, Minka ist übrigens halb Perser, halb Streuner und Tiger ist ne normale Kurzhaar. Vom Charakter her hat Minka schon alles durchgemacht - von der verspielten, abenteuerlichen Zeit, in der man sie kaum zu Gesicht bekommen hat, über eine sehr agressive Zeit, wo man sie nicht anpacken durfte, bis hin zu einer lieben, verschmusten, ausgeglichenen Katze..so wie sie jetzt ist. Tiger kann ich noch nicht so einschätzen. Er ist sehr ängstlich, aber wenn man sein Vertrauen erstmal hat auch total verschmust. Irgendwie schon dankbar, dass er jetzt bei uns wohnen darf. Meine Biene vermiss ich schon sehr..(/thinkpink)
also eigentlich fand ich immer hunde interessanter, vor allem, weil sie sich so schnell unterordnen und extrem lernfähig sind. katzen konnte ich, wie gesagt, 20 jahre lang echt nicht ausstehen, da mir so%27n hinterlistiges dreckstück fast mein linkes auge ausgekratzt hat, als ich 5 jahre alt war. von dem tag an hab ich sämtliche katzen gemieden, soweit das möglich war. denn irgendwer hatte in meinem umfeld hatte immer ne katze bzw. einen kater. so wie meine tante mit dem kater namens emily gg (sie war felsenfest überzeugt, dass es sich um einen kater handelt, bis ich sie mal in meiner jugendlichen wissbegierigkeit gefragt habe, was da immer fürn ding rauskommt, wenn sie sich putzt :-lach) zumindest war das der erste katze lach, die ich von klein auf kannte und das verhältnis war einigermaßen entspannt zwischen uns. trotzdem blieb meine abneigung. bis vor fast genau einem jahr! gute freunde von mir hatten sich zu ihrem stubentiger ein kleines kätzchen geholt und von den un(tier)menschlichen zuständen, aus der sie die kleine holten, erzählt. das tat mir schon son bisschen leid. babytiere haben ja nunmal was total verzauberndes. und als ich dann hörte, dass da noch mehr so kleine tiger rumrennen, bekam ich ja schon son leichten anflug von mütterlichen gefühlen s-) das haben meine freunde natürlich direkt ausgenutzt und mit hilfe meines eigenen freundes (auch katzenbesitzer) wurde mir stundenlang vom elend der kleinen erzählt und wie toll es doch sei, so kleine freunde zu haben und und und... richtig bearbeitet haben die mich :-motz jedenfalls haben sie mich soweit gebracht, dass ich gesagt habe, dass ich mal hinfahre und mir das angucke und wenn mir eine gefällt, nehme ich sie mit... als ich da ankam, hätte ich am liebsten gleich den tierschutz alarmiert. es herrschten katastrophale umstände in dieser wohnung. die perle, die das ihr heim nannte, redete sich mit "umzugsstress" raus. plötzlich sah ich ihn! acht wochen alt, handgroß, weiße pfötchen, weiße schnauze, weißer bauch, rest getigert... wie süüüüüß! "den will ich haben!" und dann sah ich, wie dieser kleine hübsche kater zu einem seiner brüder auf die couch sprang und die beiden anfingen herzzerreissend zu schmusen. als die tante mir dann erzählte, dass die beiden ständig zusammenhocken, konnte ich es nicht übers herz bringen die beiden zu trennen. also haben wir sie beide mit nach hause genommen. dort tauften wir sie dann nach der Walt Disney Geschichte "Aristocats" auf Toulouse & Berlius!
am 14.03. wird der erste katzengeburtstag gefeiert...

fortsetzung folgt :-grins
carina
Es ist kein Geheimnis, daß ich Katzen sehr gern mag. Hab selber einen Kater (fast 5 Jahre alt), der aber leider nicht bei mir wohnen kann. "Daisy" ist kein Wohnungskater und momentan geht es leider nicht, daß ich ihn mit zu mir nehmen kann. ;-( Aber ich weiß, daß es ihm gut geht, wo er lebt, weil es sein altes Zuhause ist. Und ich kann ihn jederzeit besuchen bzw. mich auch um ihn kümmern.

Mein Vater hatte zuerst auch etwas gegen Katzen, aber eines Tages kam eine kleine Miezekatze und hat sich in sein Herz geschlichen. Diese Katze ist immerhin stolze 16 Jahre alt geworden, bevor sie an Krebs im Endstadium starb ;-(. Auch ihre Tochter lebte bei meinen Eltern und mir. Meine Eltern haben sich dann nach deren Tod zwei Katzen aus dem Tierheim geholt, von denen leider nur noch eine lebt. "Othello" wurde von der Bahn überfahren. Dann habe ich noch meinem Vater eine kleine freche Katze geschenkt, die sehr neugierig war...leider. Sie wurde nur 6 Monate alt. Nun haben sie nur noch "Lissy". Sie sieht zwar wunderschön aus, aber sie ist nicht besonders zutraulich.

Auch in meiner Familie gibts viele Katzen, was ich richtig schön finde.

Das Einzige, was mir manchmal (erstaunlicherweise nicht immer) zu schaffen macht, ist meine Katzenhaarallergie.

Soweit zu meiner Liebe zu Katzen :-n

Bye and big :-love
:-1101
Momentan bin ich katzenlos (will das Tier nicht in einer Wohnung einsperren), aber früher hatten wir welche :-)

Max #01 (die nächste Katze hiess auch Max, darum die #01 ;-))war uns zugelaufen - ein fetter, weisser Kurzhaar-Kater mit beiger Fellzeichnung. Leider war ihm nur ein kurzes Leben bei uns beschert. Wir lebten im ersten Stockwerk, mit Balkon, und eines Tages sprang/fiel er vom Geländer (ich war damals ... 11? Kann mich also nicht mehr genau daran erinnern, wie es passiert war) - eigentlich hätte die Höhe für ihn kein Problem sein sollen, aber er hatte sich innerlich verletzt und der Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen ;-(
Nach dem Erlebnis wollte mein Vater eigentlich keine Katze mehr - aber ein paar Jahre später hat meine Mutter ihn einfach überrumpelt ;-) Ein Kollege von ihr hatte Katzen-Nachwuchs bekommen, und meine Mutter hatte eines davon mitgenommen (eine grau-schwarze-weisse Kurzhaar, leicht getigert). Ich weiss noch, wie mein Vater demonstrativ die Zeitung las und die Katze nicht eines Blickes würdigte - bis sie ihm auf den Schoß sprang und sich an ihm rieb, da war es um ihn geschehen *fg*
Sie bekam also auch den Namen Max (obwohl wir bald sahen, dass es eine Katze war - war dann aber egal *g*) - und unsere Schäferhündin Masha hatte sie sofort in ihr Herz geschlossen. Die kleine Katze, die aus Neugierde mal ganz nah an die Kellertreppe getapselt war, wurde von der Hündin sanft ins Maul genommen und aus dem Gefahrenbereich getragen, ausserdem musste die Katze mit Masha zusammen im Hundekorb schlafen *g* Als sie etwas größer wurde, durfte sie dann auch nach draussen (wir lebten in einem kleinen Örtchen im Odenwald, direkt am Wald) - am Anfang traute sie sich aber nur raus, wenn Masha dabei war, sie ist dann immer mit dem Hund spazieren gegangen *g* Bald waren wir deswegen im Dorf berühmt - wir waren zugezogen, das allein war schon ein Kuriosum, und in so einer Dorfgemeinschaft wird unheimlich viel getratscht ... ist man jemandem begegnet und hat sich vorgestellt, hiess es dann immer "Ach, sie sind das mit der Katze und dem Hund!" *lach* Naja, weiter im Text - Max hörte auch auf ihren Namen - man hat sie morgens rausgelassen, dann war sie den Tag über unterwegs, aber sobald man mit dem Hund rausging und ihren Namen rief, dauerte es nicht lange und sie tauchte irgendwo auf und ging mit spazieren - anschliessend ging sie dann entweder mit ins Haus oder blieb noch draussen. Abends reichte es dann, sie zu rufen, dann kam sie gleich angehüpft und ins Haus für die Nachtruhe.
Obwohl sie so viel Freiheit hatte, war sie unheimlich verschmust und kam auch öfter tagsüber mal kurz nach Hause, um sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen :-)
Weniger schön war es, wenn man ab und zu in den Keller ging und dann ein "Geschenk" - eine tote Maus - vor der Gefriertruhe lag (immer an der gleichen Stelle) - oft nur Schwanz und Kopf. Aber das war eben Max%27 Art, ihre Zuneigung zu zeigen *fg*
Irgendwann wurde sie dann schwanger - und da hat sie mir das schönste Geschenk gemacht, dass ich je bekommen habe. Ich war an dem Nachmittag allein zuhause, machte gerade Hausaufgaben. Als es bei ihr soweit war, hat sie sich nicht wie sonst bei Katzen üblich versteckt, sondern kam in mein Zimmer, maunzte ganz fürchterlich, und ging wieder in den Flur - dabei tropfte sie, mir war also klar, dass gleich etwas passieren würde. Ich ging ihr nach, sie hüpfte dann in die Höhle ihres Katzenbaums (die wir Gott sie Dank immer mit einem Handtuch ausgelegt hatten *g*) - und hat mich bei der Geburt zusehen lassen ... ich kann euch sagen, den Anblick werde ich nie vergessen! Sie hat sich mächtig angestrengt, und ich habe ihr gut zugeredet - und plötzlich war das erste Baby draussen! Ich hatte immer gedacht, die Babys wären zunächst nackt, aber ich wurde eines besseren belehrt - das kleine Ding hatte schon sein Fell und sah der Mutter gar nicht ähnlich *g* Es war schwarz-weiss gefärbt, und sein Geschwisterchen, das kurz danach kam, sah genauso aus. Das dritte und letzte, das sah ganz anders aus, wie der Papa, hübsch grau-schwarz getigert (so sah nur ein Kater aus, der wohnte gleich gegenüber - daher war er für mich dann der Erzeuger *fg*).
Die Nachgeburt erspare ich euch jetzt *fg* Aber ich empfand es damals als überhaupt nicht eklig, ich war viel zu fasziniert. Max hat dann die kleinen blinden Würmer saubergeleckt und sich dann etwas ausgeruht - ich habe die ganze Zeit nur dagesessen und zugesehen. Masha war richtig böse auf mich, weil sie zwar mitbekommen hatte, dass da etwas passierte, ich sie aber nicht nachschauen liess *g* Als meine Eltern kamen, haben sie dann die Familie umgesiedelt in den Hundekorb - den Masha gerne räumte ;-) Sie war ober-neugierig und wollte immer wieder schnüffeln gehen, aber Max war das noch nicht recht, sie hat ihre große Freundin verjagt, und dann wurde sie von uns aus dem Zimmer ausgesperrt (man hörte sie nur immer an der Tür schnüffeln *g*). Es war dann interessant zu beobachten, wie die Kleinen sich allmählich entwickelten - erst blind und kaum zu einer Bewegung fähig (ausser zum Zutzeln an Mamas Zitzen), dann Tag für Tag agiler werdend, die Augen öffneten sich, und irgendwann begannen sie, gut bewacht von Max, ihre ersten erkundungstouren - das war der Zeitpunkt, da Masha sie dann auch endlich sehen durfte, mei war sie aufgeregt *g* Aber auch wieder ganz vorsichtig, nach dem ersten Schnüffeln hat sie sich brav hingelegt und nur noch beobachtet. Wir haben die Kleinen dann auch relativ früh zusammen mit ihrer Mutter rausgelassen - dann ging Masha nicht mehr nur mit einer, sondern gleich mit vier Katzen spazieren *lach* Wir haben dann draussen vor die Tür Futterschüsseln gestellt - und da habe ich gesehen, wie Max eines Abends mit ihren Kleinen nach Hause kam und eine Maus im Maul trug - sie hat sie dann vor der Tür zerlegt und in die Futterschüsseln gelegt! Als ob sie den Kleinen zeigen wollte "Hier, das kann man essen!" Max war wirklich eine fantastische Katze *in Erinnerung schwelg*
Tja, zeitweise hatten wir sogar fünf Katzen, Nachbarn hatten uns ein Findelkind gebracht, ein kleines mutterloses Kätzchen, das Max bereitwillig aufnahm.
Aber dann entschieden meine Eltern, dass die nun nicht mehr soooo kleinen Racker doch alle ein neues Zuhause bekommen sollten - und es konnten tatsächlich alle vier (inkl. des Findelkindes) in schöne neue Familien einziehen. Aber für Max und mich war das eine schlimme Zeit - ich mochte mich nicht von ihnen trennen, und bei Max hatte ich den Eindruck, dass sie es uns ein paar Tage, nachdem das letzte ihrer Kinder fort war, noch übel nahm ... aber dann war es auch bei ihr akzeptiert und sie war wieder die alte, eigenständige Schmusekatze :-)
Irgendwann Anfang der 90er gab es mal einen ganz heftigen Sturm, ich glaube es war sogar genau 1990 - ich weiss es nicht mehr genau, aber vielleicht erinnert sich noch jemand von euch - ganze Waldflächen wurden vom Wind umgemäht, und unser Dorf war zwei Tage von der Aussenwelt abgeschnitten (es gab nur eine Strasse aus dem Ort hinaus, und die war von Bäumen blockiert - das hiess für mich: schulfrei, yeah! *gg*). Der Sturm begann schon am Nachmittag, und als wir abends nach Max riefen, kam sie nicht ... das war schon ungewöhnlich für sie, und ich machte mir Sorgen um sie. Wir liefen die ganze Nachbarschaft ab, ohne Erfolg. Am nächsten Tag, als der Sturm wieder vorüber war, war sie immer noch nicht zurückgekommen - wir suchten wieder alles ab. Auch am zweiten Tag, das selbe Spiel - ich war todunglücklich. Dann, am dritten Tag, als ich das Haus verliess, um wieder zur Schule zu fahren, lag sie vor unserer Haustür - überall mit Blut beschmiert, entkräftet und schwach atmend. Ihr muss also drei Tage zuvor etwas passiert sein, und dann hat sie sich mühevoll bis nach Hause geschleppt ... meine Mutter ist sofort mit ihr zum Tierarzt gefahren. Wir mussten sie dann die nächsten Tage mit einer Spritze ernähren, der Arzt hatte ihr keine großen Chancen eingeräumt, aber wir haben es doch geschafft, sie wieder hochzupäppeln - zwei Wochen später machte sie wieder ihren ersten Spaziergang :-)
Tja, und dann, ein paar Monate später, wurde ihr ein Auto zum Verhängnis ;-( Sie kam wieder abends nicht nach Hause - und am nächsten Tag fand mein Vater sie gar nicht weit von unserem Haus entfernt am Strassenrand ... ich habe Rotz und Wasser geheult ;-( Und auch heute werde ich immer noch traurig, wenn ich an sie denke ... Wir haben sie beerdigt, und ich habe ein kleines, aus Zweigen gebasteltes Kreuz für sie aufgestellt.
Als ich mit Sam zusammenkam, sind wir mal in den Odenwald gefahren (weiss nicht mehr genau, dürfte %2799 oder 2000 gewesen sein), ich habe ihm gezeigt, wo ich gelebt habe - und wir sind auch zum Grab von Max gegangen ... das Kreuz ist leider nicht mehr da.


Ja, das war die großartige Max ... aber Masha war genauso großartig, auch eine herzensgute Seele *seufz* Sie hat mich vom 6. bis zum 18. Lebensjahr begleitet, und ich denke heute noch oft an sie.
Und auch sonst hatte ich viele Tiere, und zu jedem gibt es eine Geschichte zu erzählen - Meerschweinchen, Streifenhörnchen, Chinchillas, Rennmäuse, Fische, Wellensittiche, Kaninchen, nach Masha noch einen Hund (aus dem Tierheim) - einen Briard namens Monsieur Hulot (sprich: Üloh) *g* den Namen hatte er aber von uns ;-) - undundund - ich war (so gut wie) nie ohne Haustier, und kann auch gar nicht mehr ohne sein ... am 30. Januar habe ich mich erst wieder von meinem Hamster Benn verabschieden müssen, der trotz eines Krebsleidens noch zwei schöne Jahre bei mir verlebte ... der kleine Wuseler fehlt mir ganz schön :-( Aber ich habe gerade die Blaustirn-Amazone Coco meiner Nachbarin zur Pflege, die lenkt mich gut ab *g*
Und jetzt treibe ich mich ständig in einem Haustier-Forum herum ( kann ich nur empfehlen, auch in Sachen Katzen :-) - http://www.forum-pets.de/ - hoffe, der Link geht in Ordnung ;-) ), wundere mich über die aussergewöhnlichen Tiere, die so gehalten werden, lese vom Schicksal der "Notfall"-Tiere und überlege mir schon, wie ich Sam davon überzeugen kann, dass Ratten nicht eklig sind :-p Aber ich denke, da werde ich bei ihm auf Granit beissen *g*


Sorry für die Überlänge *fg*
wow! so viele tiere? *staun* so eine schöne geschichte über max und dann so ein trauriges ende :-(

als kind wurde es mir seitens meiner eltern leider vergönnt ein haustier zu halten. aber einmal hab ich mich nicht dran gehalten. ich war ca. 4 jahre alt und hab einen maikäfer gefangen und ihm ein ganz "tolles haus" in einem schuhkarton gebastelt. ganze drei tage hatte ich freude an meinem "haustier", dann ist er leider verstorben. das nutzte mein vater natürlich aus, um mich weiterhin davon zu überzeugen, dass wenn mir schon kleine tiere unter der hand wegsterben, es große nur umso schneller machen würden! also war ich dann wirklich der meinung, dass ich den tieren nur unglück bringe und mir besser keins anschaffe... wie gemein das war! :-motz

aber ich hab mir überlegt, dass ich mir ein weiteres tier anschaffen werden, sobald ich umgezogen bin und wir alle mehr platz haben. irgendwas kleines... vielleicht nen hamster oder ein meerschweinchen. mal sehen.

carina

p.s. was meine tante macht, finde ich extrem: der kater emily ist auch ein wald- und wiesenläufer und eigentlich geniesst er nur nachts das schöne warme zu hause und kleine geschenke in form von mäusen oder ratten sind auch ganz und gar keine seltenheit. jetzt hat sie sich eine maus namens paul geholt, die in einem vogelkäfig ca. auf tischhöhe wohnt. möchte zu gerne wissen, was in emiliy%27s kopf vorgeht... der muss sich doch total verarscht vorkommen :-spy
katzeeeeeeeeen :-joe :-n

ich hab auch ein kleine mietzi. sie heißt shira und 2,5 jahre alt. hab sie damals von einer bekannten bekommen als sie ca 2 wochen alt war. ihr damaliger besitzer hatte durch die ganzen babykatzen den verstand verloren und wollte sie anscheinend alle gegen die wand werfen. diese bekannt hat shira geretten und dringend ein besitzer gesucht. und wer kann bei so einem kleinen wurm schon nein sagen. habe sie dann mit der flasche großgezogen. das heißt alle 2 stunden fütter. nachts ständig aufstehen, in der mittagspause nach hause fahren und möglichst wenig außer haus sein. hatten am anfang bedenken ob sie überhaupt so ganz ohne mutter durch kommt. deswegen habe ich einen namen für sie gesucht der stärke zeigt. und da musste ich irgendwie an heman und shira denken :-lach ein jahr später haben wir uns dann noch eine zweite katze geholt da wir für shira etwas gesellschaft wollten. das wurde dann ma`cka, das ist kroatisch und heißt schlichtweg katze (der name war nicht meine idee!) ma`cka war immer sehr eigen. überhaupt nicht verschmust und ist ständig vor einem weggerannt. hatte sie von einem bauernhof in der nähe. hab immer gedacht sie wird mit der zeit zutraulicher aber dem war nicht so. als sie ca. ein jahr alt war bin ich bin ihr zum tierarzt um sie kastrieren zu lassen. der arzt meinte sie sei sehr kleinf ür ihr alter. das war mir auch aufgefallen aber dachte mir nichts dabei. es gibt ja schließlich auch große und kleine menschen. hab sie dann zur op dort gelassen und wollte sie abends wieder abholen. später kamm dann ein anruf ins geschäft. es war die tierärztin und sie sagte mir dass sie ma`cka kastriert hätte, bei der op jedoch festgestellt hat, dass sie an dem VIP-Virus erkrankt ist. ihre organe sind nicht vollständig ausgebildet, ihre leber ist auf der falschen seite und sie leidet an blutmangel. es ist fraglich ob sie die narkose übersteht. für mich ist eine kleine welt zusammen gebrochen. um ihr leid zu ersparen wurde sie nach in der narkose eingeschläfert. sie hätte es nach der op noch höchstens 2 wochen überlebt, aber die ärztin meinte sie hätte noch nicht gelitten da sie noch gefressen hat. das war für mich eine kleine erleichterung trotz des großen schmerz. für mich ist eine kleine welt zusammen gebrochen und ich hätte nie gedacht dass ich so an dem tier hänge. auch weil ich nicht wirklich einen bezug zu ihr hatte weil sie so scheu war. aber es war sehr schlimm. das ganze ist jetzt ein gutes jahr her. eine zeit lang haben mich schuldgefühle geplagt. ich habe mir vorgeworfen dass ich hätte merken müssen dass sie krank ist. sie war ja so klein und hat auch am ende oft in die wohnung gepinkelt. hab das darauf geschoben dass sie noch nicht kastriert ist. im nachhinein denke ich dass sie es vielleicht einfach nicht mehr unter kontrolle hatte weil sie ja krank war und ich hab sie immer geschimpft. dieser gedanke tut echt weh und es tut mir leid. aber man hätte ihr nicht mehr helfen können, dieses virus ist nicht heilbar. hoffe nur dass sie shira nicht angesteckt hat

:-1017
@ carina: Haha, dein Vater hat%27s drauf! *lach* Unser Kleiner hatte letztes Jahr auch mal eine Ameise bei uns einquartiert, sie musste in einem Plastikbehälter hausen - hat%27s auch nicht lange durchgehalten *ähem* Normalerweise wäre sie von mir klammheimlich wieder freigelassen worden, aber ich denke, solche Erfahrungen müssen Kinder auch machen - und solange es "nur" eine Ameise ist, kann ich es noch tolerieren ;-) Aber auch sonst hat er es nicht so sehr mit Tieren - seine beiden Rennmäuse wurden dann doch eher meine, und auch sein kleines Aquarium war nur die ersten vier Tage toll, danach wurde es von ihm kaum noch beachtet. Da war ich als Kind doch etwas enthusiastischer bei der Sache ;-) Liegt aber wohl auch daran, dass seine Mutter gar nichts mit Tieren anfangen kann und Sam zwar ein großes Herz für Tiere hat, aber die Pflege doch eher mir überlässt - Tiere gibt%27s in J.s Welt erst, seit ich da bin. Ihm fehlt da der "Draht" :-) Bei mir war das anders, ich kann mich an keine tierfreie Zeit erinnern, auch als ich gaaaaaanz klein war, war immer irgendwas um mich herum ;-)
Was deine Tante betrifft - lege ihr nahe, dass Mäuse keine Einzeltiere sind - es sollte wenigstens eine zweite dazugeholt werden (aber Achtung, dass sie gleichgeschlechtlich ist!). Und ein Vogelkäfig ist auch nicht unbedingt das wahre, es sei denn, man richtet ihn mausgerecht ein (vor allem Klettermöglichkeiten, am besten eine zweite Ebene einbauen = Käfig muss vor allem hoch sein) - naja, ihr werdet%27s schon richten :-p
Und für dich: Hamster ist ideal, wenn man tagsüber ausser Haus ist, denn sie sind nachtaktiv (darum besser nicht im Schlafzimmer einquartieren *g*) - und Einzeltiere! Werden aber nicht unbedingt "Kuscheltiere" - es gibt Ausnahmen, aber sie sind größtenteils doch eher Tiere zum Beobachten :-) Meerschweine hingegen brauchen Gesellschaft, also mindestens zwei anschaffen - und der Käfig muss dann schon entsprechend groß sein, nimmt also einiges an Platz weg. Dafür sind sie dann Knuddeltiere :-)
Beide brauchen wiederum Auslauf (wobei es beim Hamster auch eine "Spielkiste" sein kann), da ist dann Obacht mit den Katzen angesagt.

@ nanina: Das ist traurig :-( Aber solche "versteckten" Erkrankungen sind eben tückisch - was man nicht sieht, kann man auch nicht behandeln lassen (zumal es ja eh keine Möglichkeit gegeben hätte, wie du sagst). Und mach dir keine Vorwürfe, dass du vielleicht nicht immer nett zu ihm warst - du wusstest von seinem Leiden nichts und hast sein Verhalten anders interpretiert.
Du sagst, es ist jetzt ein Jahr her - und bei shira sind noch keine Anzeichen zu erkennen? Vielleicht hat sie wirklich großes Glück gehabt - FIP ist sehr ansteckend, gerade wenn die Katzen auf engem Raum zusammenleben. Es gibt zwar Tests, sie weisen aber nicht einwandfrei nach, ob eine Infektion vorliegt - ich drücke einfach mal die Daumen, dass auch weiterhin alles gut läuft :-)


Und jetzt noch ein paar gerade geschossene Webcam-Fotos (= miese Qualität) von Coco (er dürfte jetzt so 23 Jahre alt sein, also noch recht jung) ;-)

http://www.lolope.de/misc/coco_aba.jpg http://www.lolope.de/misc/coco_ohr.jpg
Coco auf meiner Schulter ;-)

http://www.lolope.de/misc/coco_auge.jpg
Schau mir in die Augen, Kleines! (Nein, die Webcam ist ihm nicht wirklich geheuer *g*)

http://www.lolope.de/misc/coco_mast.jpg
Wenn ich nicht gestreichelt werde, muss ich%27s eben selbst machen! (Er krault sich gern am Kopf :-p)

http://www.lolope.de/misc/coco_kaefig.jpg
Jetzt ist Aba nur am Tippen, da kann ich auch wieder auf den Käfig gehen - ausserdem muss ich mal ködeln! (Er ist gut erzogen und macht sich bemerkbar, sobald er mal auf Toilette muss :-) Im Hintergrund sieht man noch ganz versteckt links den jetzt leider leeren Hamsterkäfig, dann das Aquarium von J. - das momentan nur mit Pflanzen besetzt ist -, darauf die Spritzflasche, mit der Coco ab und an abgeduscht wird - und Sams Schaukasten, darin sind seine Tiere, hauptsächlich tote Insekten in kleinen Gläschen und Dinge, die er so bei Spaziergängen entdeckt hat und interessant findet ;-))

http://www.lolope.de/misc/coco_schlaf.jpg
Und jetzt bin ich vor Langeweile eingeschlafen :-zzz

Übrigens rede ich zwar immer von "ihm", aber welches Geschlecht der Vogel hat, wissen wir gar nicht - könnte man nur mit einem DNA-Test herausfinden, tut aber meines Erachtens nicht Not :-)
gg Aba, das thema liegt dir wohl, wie man lesen kann :-) im ernst... super interessant, was ihr da alles an tieren habt oder bereits hattet... ich finds eigentlich total wichtig, dass kinder mit tieren aufwachsen, denn so lernen sie von klein auf, was es heisst verantwortung zu übernehmen, rücksicht zu nehmen und wie es ist, sein leben mit ganz anderen erdbewohnern zu teilen. ich finde, tiere sind eine bereicherung für jeden in jedem alter! es ist auch immernoch mein großer wunsch, mal einen hund zu haben. allerdings weiß ich nicht, ob ich jemals die voraussetzungen dafür erfüllen kann. viel zeit, viel platz, geduld für die erziehung etc. pp. ...

übrigens: der vogelkäfig ähnelt bis auf der äußeren form keineswegs mehr einem VOGELkäfig. total ausgebaut mit allem, was eine maus sich wünschen kann. paul ist mittlerweile richtung rund und scheint sich echt wohl zu fühlen und angst oder zumindest gewissen respekt zeigt er in keinster gewisse in gegenwart "seines" katers :-grins

liebe grüße
carina
"der vogelkäfig ähnelt bis auf der äußeren form keineswegs mehr einem VOGELkäfig"

http://ffw.lolope.de/forum/html/emoticons/8.gif

Jaaaaa, über Tiere könnte ich stundenlang quatschen *fg*
Und einen Hund wollen wir uns auch irgendwann anschaffen, aber wie bei dir sind die Bedingungen nicht erfüllt, vor allem fehlt der Platz - das muss noch weit in die Zukunft verschoben werden, denn solange J. noch zur Schule geht, werden wir nicht umziehen - und er ist erst in der 5. Klasse *seufz* ;-)

Gibt%27s Fotos von Toulouse und Berlius? *gg* Und auch ihr anderen: Fotos her! :-p
fotos? ohjee... klar gibts die, aber nicht online. meine möglichkeiten im netz sind derbe eingeschränkt, seitdem ich damals bei ivy & bruder ausgezogen bin. ich schau mal, was sich machen lässt... hat vielleicht zufällig jemand eine infrarotschnittstelle am pc? von wegen bild per mms schicken und dann irgendwo online stellen? (ist sowas überhaupt möglich? :-rot)

aba, ich hab mir vorhin schon die frage verkniffen, aber jetzt kann ich nicht mehr an mich halten (sorry, sollte es zu indiskret sein, aber neugier frisst mich bald auf s-)): wer ist J.? dein sohn ist er nicht, denn du hast vorhin von "seiner" mutter gesprochen und doch scheint es, als sei er absolut in eure kleine (tier)familie integriert? ein pflegekind?

und nochwas: also vor Loui ist echt keine tapete sicher, weder katzenfernhaltespray noch sonstige dubiosen mittelchen halten ihn davon ab, meine schönen tapeten willkürlich zu zerstören. das einzige, was ihn kurzzeitig abhält ist wasser (hab eigentlich ständig ne sprühflasche neben mir stehen), aber langfristig bringt das auch nix. habt ihr nen tipp für mich?

miau
carina

statt katzenfernhaltespray stand da katzenentfernspray, also ganz verschwinden sollen sie ja nicht gleich :-lach
fotos? ohjee... klar gibts die, aber nicht online. meine möglichkeiten im netz sind derbe eingeschränkt, seitdem ich damals bei ivy & bruder ausgezogen bin. ich schau mal, was sich machen lässt... hat vielleicht zufällig jemand eine infrarotschnittstelle am pc? von wegen bild per mms schicken und dann irgendwo online stellen? (ist sowas überhaupt möglich? :-rot)


http://ffw.lolope.de/forum/html/emoticons/201.gif :-grins

aba, ich hab mir vorhin schon die frage verkniffen, aber jetzt kann ich nicht mehr an mich halten (sorry, sollte es zu indiskret sein, aber neugier frisst mich bald auf s-)): wer ist J.? dein sohn ist er nicht, denn du hast vorhin von "seiner" mutter gesprochen und doch scheint es, als sei er absolut in eure kleine (tier)familie integriert? ein pflegekind?


Die Lösung ist ganz einfach: J. ist Sams Sohn, dann ist da noch seine Mama (wohnt ein paar Örtchen weiter), und ich :-p J. ist immer eine Woche bei der Mama, und dann wieder eine Woche bei uns.

und nochwas: also vor Loui ist echt keine tapete sicher, weder katzenfernhaltespray noch sonstige dubiosen mittelchen halten ihn davon ab, meine schönen tapeten willkürlich zu zerstören. das einzige, was ihn kurzzeitig abhält ist wasser (hab eigentlich ständig ne sprühflasche neben mir stehen), aber langfristig bringt das auch nix. habt ihr nen tipp für mich?

miau
carina

statt katzenfernhaltespray stand da katzenentfernspray, also ganz verschwinden sollen sie ja nicht gleich :-lach


Tja, ausser dem Spray würde mir jetzt nichts einfallen. Könntest noch alles in Katzenhöhe mit durchsichtiger Folie überkleben, aber das ist a) Arbeit und b) sieht%27s bestimmt blöd aus :-grins Ach, und c) fällt mir gerade ein, dass es woh nicht viel bringen wird - die Folie ist auch ruckzuck zerlegt und schon geht%27s weiter mit der Tapete *fg* Stell die Frage mal hier: http://www.forum-pets.de/forumdisplay.php?s=&forumid=19 ;-)
(weiss)Katzen waren und sind für mich rein garnichts ... ich mag sie aus irgendeinem Grund genau wie Hunde nicht leiden und finde sie auch vom äusserlichen her nicht ansprechend :-p Schuldigung s-)

Aber dennoch hab ich seit 7 Jahren mittlerweile ein Kanienchen und das Tier is meine Welt :-rot

Auch in 7 Jahren kann man viel erleben,aber das alles aufzuzählen ist mir jetzt viel zu aufwendig,obwohl ich eins erwähnen möchte ... der "Pobbi" (auch Fettsack genannt) macht in Sachen Nahrung vor nichts halt,so dass ich mich desöfteren erschrecken musste,dass auf einmal an meiner Pizza ein Stück fehlte ... oder nur die halbe Wurstschnitte noch da war,von Schokolade,Chips o.ä. ganz zu schweigen ... Joghurtbecher werden stets von ihm abgewaschen und auch mein Kakao scheint ihm zu bekommen ...

Nunja,ich muss dazu sage,ich esse weder auf dem Fussboden noch geb ich ihm das Zeug absichtlich (er bekommt nur vegetarisch :-)) ... aber er springt verdammt hoch,um sein Zeil zu erreichen,während ich nicht im Raum bin

Kabel und ähnliches hab ich zu Hunderten in allen Variationen kaufen müssen,aber das brauch ich keinem erzählen ...

wenigstens isser stubenrein :-spy

edit://Gib ihm ein Gummitier und du hast mindestens 5 min Ruhe,um auf Toilette zu gehen,daran knautscht er seeeeehr lange herum :-grins
:-lach @ tarantel - goldiger Kerl :-grins
Nun, da komme ich irgendwie auch nicht vorbei an dem Thema; nicht weil bei mir daheim so einiges gab.
Nur mit dem Erzählen hapert es wohl. ;)

Gut, soweit ich mich erinnern kann, war ich wohl ein recht kleiner Junge (3 Jahre alt vielleicht?) damals, wenn ich mal an unsere erste Katze erinnere. Sie war pechschwarz und ich versuche mich krampfhaft zu erinnern, welchen Namen sie eigentlich hatte. (Vielleicht sollte ich mal meine Eltern bei Gelegenheit fragen)
Wie auch immer, sie war eigentlich immer schon da und wie sie zu uns kam, wusste ich nicht. War mir auch egal. War keine besonders liebe Katze, zumindest konnte sie wehren und fauchen. So böse auch wieder nicht, denn nach einiger Zeit freundete sie sich doch mal mit mir an; ob sie je eine Wahl gehabt hätte: keine Ahnung. ;)
Jedenfalls war sie wohl nicht zu alt (wie ich je vermutete), denn sie hatte immerhin 2 geworfen. Einen getigerten und einen schwarzen mit einem weissen Fleck unterm Hals (wie könnte es denn anders sein?). Der Getigerte (war nen Kater) allerdings erlebte nicht allzu lange viel, denn irgendwie kam es doch unter die Räder.
Und den Schwarzen nannten wir Blacky (war ne Katze). Die alte Katze lebte allerdings nur noch einige Monate, bis sie ebenfalls unter die Räder kam. Blacky dagegen blieb uns viele Jahre erhalten. Was soll man nur über Blacky sagen? Neugierig ohne Ende, abenteuerlustig, verspielt ohne Ende, schlief gerne im Sommer auf das Motorboot von einem Bekannten, unermüdlich. (hach, wie soll man es nur kurz zusammenfassen nach all den Jahren?) Vor allem mochten sich Evi (unser Schäferhund) und Blacky, und wehe die Nachbarskatze kam Blacky nur leicht nahe, und schon war Evi am Bellen.
Tja, wie die Natur wollte, kam von Blacky bald Nachschub: 3 süsse Scheisserchen. Obwohl ich an sich mehr mit Evi unternommen hatte, hatte ich doch genügend Zeit gehabt, um die Kätzchen anszusehen, die so klein waren und noch ihre Augen zu hatten. Und das ständige Hungergeschrei machte mich schwach, so dass ich am liebsten alle drei durchgeknuddelt hätte. gg
Einen (wieder getigert, wählerisch waren unsere Katzen wohl schon immer) hatten wir aber weggegeben, denn man konnte damit ja übertreiben. Auch wenn es meiner Schwester nicht passte. ;)
Zurück blieb also Hopserle (schwarzer (schon wieder!) Kater, der die Angewohnheit hatte, beim Laufen ständig zu hopsen) und Minka (schwarze Katze mit einigen weisen Flecken, besonders weiss war der Bereich von den Augen bis zur Schnauze, und noch ein schwarzer Fleck auf der Nase). Blacky jedenfalls war nach einiger Zeit irgendwie spurlos verschwunden und nicht mehr gesehen worden. Hopserle, der die Eigenschaften von Blacky hatte, war recht oft unterwegs im Garten und gerne vorm Schweinestall und ärgerte die nahezu hysterischen Schweine, Minka dagegen war die ruhigere Variante und nahm immer mehr zu. Hopserle hatte immerhin einige Jahre gelebt, bis er durch seine Rastlosigkeit auch unter die Räder kam. Da heulte ich auch das erste Mal in der Nacht im Bett; meine Schwester dagegen konnte problemlos gleich grundlos heulen. In der Zwischenzeit starb wohl auch Evi aufgrund seines Alters.
Minka blieb übrig und irgendwann war sie auch öfters unterwegs. Die Folge davon war: genau, wieder 3 Nachwüchse, die kräftig am Rumschreien waren. Und wieder musste eine (weiss-getigert) weg, und bedauerlicherweise starb nicht lange davon eine von den zweien (die aussah wie Minka, nur ohne den schwarzen Punkt). War von allen nur der Peterle (diesmal wollten wir einen getigerten Kater) übrig, der wiederum wieder so unermüdlich wie Blacky und Hopserle war, ABER pünktlich in die Scheune kam und dort schlief. Also diesmal mussten wir keine graue Haare wachsen lassen, nur ich musste im Sommer mit einigen Kratzern an den Waden leben und im Winter mit zerkratzen Hosen; denn immer wenn ich an Peterle vorbeiging, hatte er die Angewohnheit hinter mir herzurennen und an meinen Beinen festzukrallen. Und das konnte manchmal echt weh tun. ;)
Peterle hatte auch immerhin ein recht langes Leben gehabt, bis er auch unter die Räder kam (obwohl da diese 30er Zone vorhanden war) Traurig war ich auch, aber nur weil meine Schwester wieder mal nicht bremsen konnte. Es dauerte aber nicht allzu lange, und schon warf Minka wieder 2 weissgetigerte Nachwüchse, die wir unter Protest seitens Schwester weggeben mussten. Irgendwann war ja mal genug und nach einigen Monaten verschwand Minka auf eine lange Reise, die mehr als ein Jahr andauerte, bis sie wieder bei uns ankam, allerdings nicht gewohnt dick, sondern extrem abgenommen. Anfänglich etwas scheu, aber dann liess sie sich aufpäppeln und nahm wieder an Gewicht zu. Nur wunderten wir uns wieder um den immer wieder dickeren Bauch, und da war uns bald klar, dass es wieder Nachwuchs gab. Ja, schon wieder. Es war trotzdem schön wieder zu sehen, wie die Kleinen wuchsen, obwohl wir sie bald wieder abgeben mussten. Minka liessen wir bald auch sterilisieren.
Dennoch verbrachten wir mit Minka viele schöne Jahre, mit Schrecken an der Hintertür über ihre Beute, die sie letztens gejagt hatte. Über die dringlichen %27Geschäfte%27 an unpassendsten Orten rede ich mal nicht lieber drüber. Und doch lag sie eines Tages tot auf dem Boden, als ob sie schlief.#

Und wer denkt, dass die Katzen-Ära hiermit beendet wurde, der irrt sich. Vor einigen Jahren erwähnte meine Schwester (wer denn sonst?), dass jemand eine Katze und einen Kater abgeben will. Wir entschieden uns für die weissgetigerte Katze (welches wir Lucy nannten), und mein Bruder (der in der Zwischenzeit mit seiner Freundin lebt) für den Kater (getigert, der Name will mir jetzt nicht einfallen). Während der Kater von meinem Bruder an sich ruhig war und doch etwas scheu, war Lucy anfangs nahezu eine Bestie, die gerne biss und krallte. Mit der Zeit ging es zwar, dennoch konnte sie es nicht anders. Ebenfalls verspielt und schmuste gerne ständig. Selbst wenn ich schlief und meine Füsse rausschauten, lag sie gerne auf meinen Beinen oder vor den Füssen. Ansonsten war sie gerne im Garten und jagte leider auch zu gerne.
Doch leider starb sie vor einigen Monaten unter mysteriösen Umständen an innerlichen Blutungen (sie könnte in etwa 3 Jahre alt gewesen sein). Und meiner Schwester zuliebe brachten wir doch irgendwie zustande, und brachten nach all den Jahren mit den Katzen ein Grab für Lucy, welches im Garten befindete und ich mir noch nicht angesehen hatte. Zur Zeit spielen wir nicht mehr mit den Gedanken, eine Katze zu halten.

Ich bitte um Verzeihung, dass ich in meiner Wohnung keinerlei alte Fotos finde, und von daher nur einige Fotos von Lucy zu früheren Zeiten habe:
http://www.froggyland.de/lucy/01.jpg http://www.froggyland.de/lucy/03.jpg http://www.froggyland.de/lucy/04.jpg http://www.froggyland.de/lucy/08.jpg http://www.froggyland.de/lucy/10.jpg

Nu ist aber genug. ;)
@abalone
zum gück gibt es keine anzeichen dass shira das virus hat. die ärztin meinte man kann es ein wenig mit aids vergleichen. kann gut sein dass shira angesteckt wurde, es aber erst sehr spät oder nie ausbricht. in der regel würde es aber wenn dann bis zum 3. lebensjahr ausbrechen. und sie ist ja bald 3 also hoffe ich dass sie gesund bleibt. wir wollten einen bluttest machen lassen um die gewissheit zu haben ob sie es nun hat oder nicht. aber die gute hat sich so gewehrt dass eine blutabnahme nur unter narkose erfolgen kann. und das will ich ihr nicht antun. man könnte ja dann eh nichts ändern. vielleicht ist es dann sogar besser ich weiß es nicht weiß

:-1017
vielen lieben dank, aba :-) hab grad direkt mal nachgefragt und bin gespannt auf die antworten und will schwer hoffen, dass irgendwer rat weiß!

und danke schön nochmals für die aufklärung was J. betrifft, jetzt hat die arme seele wieder ruh :-grins

@ marco:
ich hab zwar keinen genauen durchblick mehr wie viele katzen ihr nun im laufe deines lebens hattet, aber es ist total krass, dass die meisten überfahren wurden :-0 ich glaube, spätestens nach dem 2. mal hätte ich keine katze mehr haben wollen. die armen kleinen ;-( und die blöden autofahrer! :-motz hab ich das richtig verstanden, dass sogar deine schwester eine eurer miezen platt gefahren hat? oh mann, wie schrecklich

und was ist das für ne geschichte mit der katze, die ein jahr lang auf wanderschaft ging? plötzlich stand sie wieder vor der tür? der hammer! :-lach erinnert mich n bisschen an stephen kings%27s "friedhof der kuscheltiere" s-) da war die katze auch plötzlich wieder da *grusel*

aber alles sehr sehr spannend...

lieben gruß
carina
@ marco:
ich hab zwar keinen genauen durchblick mehr wie viele katzen ihr nun im laufe deines lebens hattet, aber es ist total krass, dass die meisten überfahren wurden :-0 ich glaube, spätestens nach dem 2. mal hätte ich keine katze mehr haben wollen. die armen kleinen ;-( und die blöden autofahrer! :-motz hab ich das richtig verstanden, dass sogar deine schwester eine eurer miezen platt gefahren hat? oh mann, wie schrecklich
Unsere Katzen inges.: 8
Ingesamt geworfen: 12
Wegegeben: 6
Unter die Räder gekommen: 4

Sicher wollten wir eigentlich bald keine Katzen mehr haben, doch brachten wir es nicht übers Herz, alle Kätzchen auf einmal wegzugeben (ausser am Schluss).

Nein, meine Schwester hatte keinen von unseren überfahren, obwohl es Fälle gab, wo es hätte passieren können. gg

und was ist das für ne geschichte mit der katze, die ein jahr lang auf wanderschaft ging? plötzlich stand sie wieder vor der tür? der hammer!
Ja, etwas mehr als ein Jahr. Wir waren wohl alle sehr erschrocken (vor allem meine Mutter), aber dann waren wir doch sehr glücklich, dass es ihr u.U. gut ging. :)

Alles in allem, es war nur noch eine rastlose Zeit mit den Katzen. :)