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[ Hot Spot ]: Alternative Medizin- Hokuspokus oder tatsächlich Wirksam?

In den vergangen Jahren wurden Methoden über alternative Heilverfahren laut. Immer mehr Menschen haben eine Abneigung gegen die harten Antibiotika & Co und wollen ihren Körper so wenig wie möglich mit Chemie belasten. Akupunktur gegen sämtliche Beschwerden, Misteltherapie gegen Krebs und Globoli gegen sämtliche Wehwehchen sind inzwischen anerkannte Heilpraktiken.

Habt Ihr selber schon Erfahrungen mit der Homöopathie gesammelt, sei es positiv oder negativ? Wie steht Ihr zu dieser Medizin? Welche Art bevorzugt Ihr? Nach welchen Gesichtspunkten entscheidet Ihr, welcher Heilmethode Ihr Euch anvertraut? Oder setzt Ihr im Krankheitsfall doch eher auf die Schulmedizin?



Viel Spass beim Diskutieren wünschen Euch


:-MX00 und :-1045


Habt Ihr ein Thema, das Ihr gerne mal im HotSpot diskutieren möchtet? Dann schreibt an HotSpot@meetinx.de
Ich persönlich gehe dann zum Arzt, wenn es mir schlecht geht (dicke Grippe etc.) - dabei gehe ich nicht zu einem Homöopathen, sondern zu einem "normalen" Arzt. Ich bilde mir ein, daß ich dadurch nach 1,2 Tagen wieder fit bin..ob das mit Homöopathie jetzt genauso wäre, kann ich nicht beurteilen, da ich das noch nie genutzt habe. In letzter Zeit Versuche ich jedoch bei einer Erkältung oder Grippe zuerst die guten alten "Hausrezepte" auszuprobieren - also Erkältungsbad, Inhalieren etc. Wenn das nichts nutzt, kann man ja immer noch zum Arzt.

Generell wäre ich bei solchen doch eher "schwächeren" Krankheiten bereit auch mal alternative Medizin auszuprobieren. Jedoch würde ich mich vorher erstmal gründlich informieren, bevor ich da mit irgendwelchen Mittelchen rauskomme :-shy
Hätte ich jedoch eine ernsthafte Krankheit wie Krebs oder Aids, wäre es keine Frage für mich dies schulmedizinisch behandeln zu lassen. In diesem Punkt habe ich einfach mehr Vertrauen in diese Medizin als in die Homöopathie.

:-winke
:-e
habe keinerlei erfahrungen mit homöophatischen mitteln gesammelt. allerdings hat sich mal meine mum gegen migräne akupunktieren lassen und hat seitdem keine beschwerden mehr. würde es selbst auch ausprobieren wenn ich betroffen wäre.

:-1017
Ich war bisher immer bei Ärzten, die primär Homöophatiesche Mittel verschrieben haben. Hab mich nie sonderlich mit dem Für und Wider beschäftigt. Bin mit Homöophatie aufgewachsen - und ich lebe immer noch. ;-) Oft bekämpft herkömmliche Medizin nur die Symptome und nicht die Ursachen der Krankheit. Aber was bringt mir es, wenn ich mich gesund fühle, aber nicht gesund bin? Oder herkömmliche Medizin hat zig Nebenwirkungen - der Husten ist weg aber dafür hat man ne Woche lang die Sch*i*erei.
Spät aber auch noch etwas von mir dazu:
Mit alternativen Heilmethoden habe ich nicht so viel Erfahrung aber ich glaube, dass die Naturheilverfahren den chemischen Verfahren in vielen Belangen überlegen sind. Ich denke, wir Menschen haben bisher nur einen kleinen Teil der hilfreichen Substanzen innerhalb von Naturheilmitteln entdeckt.

Ich finde es gut und glaube daran, dass Naturheilmitteln immer mehr Bedeutung zukommen wird.

Viele Grüße
Alper
(waterangel)Hallo zusammen,

auch eine verspätete Nachricht von mir zum Thema.

Ich habe sowohl Akkupunktur als auch Naturheilmittel ausprobiert, bin aber bei der Ärztewahl eher immer auf einen Schulmediziner zurückgekommen. Ich denke zum Beispiel, daß man in puncto Impfungen sowieso nicht um die Schulmedizin herumkommt.

Von Akkupunktur halte ich persönlich schon viel, weil sie sich ohne Wirkung nicht so rasend schnell verbreitet hätte und schon so lange bestehen würde.

Soviel erstmal avon meiner Seite aus dazu.

Viele Grüße
:-1048
(thinkpink)Generell denke ich zunächst, dass man je nach Krankheit zwischen Schulmedizin und alternativer Medizin unterscheiden sollte. Ich bin vor ca. 3 Jahren zum ersten Mal zu einem Homöopathen gegangen und dies mit gemischten Gefühlen. Ich habe nicht wirklich an die pflanzlichen Mittelchen geglaubt, aber wurde sehr schnell eines Besseren belehrt. Diese Art der Medizin ist tatsächlich viel intensiver, als man vielleicht annimmt. Der Arzt, bei dem ich war hat die konventionelle Schulmedizin studiert, jahrelang damit gearbeitet, bis er nach Asien gegangen ist und sich dort auf Homöopathie spezialisiert hat. Ich war bei ihm, um etwas Neues gegen meinen Heuschnupfen zu unternehmen. Er bot mir Akkupunktur und eine Eigenblutbehandlung an, zudem Tropfen etc. Während der Behandlung hat er mir sehr viel über Homöopathie erzählt und mir erklärt, wie diese Methode der Krankheit auf den Grund geht, sie mit eigenen Mitteln vom Kern auf behandelt und somit bekämpft. Und genau da liegt auch der Unterschied zur Schulmedizin. Diese lindert die Krankheit äusserlich, man wird gesund, die Beschwerden lassen nach. Die Krankheit an sich ist dadurch aber nicht unbedingt bekämpft. Natürlich kann man mit Pflanzen nicht alles heilen, aber es ist erstaunlich, was alles machbar ist - und das ohne Chemie. Beeindruckt von der alternativen Behandlung bin ich, seitdem ich erfahren habe, dass man selbst Arten von Krebs homöopathisch heilen kann. Ein Lungenkrebs im Anfangsstadium konnte dank einer Misteltherapie in Form von wöchentlichen Spritzen innerhalb von ein paar Monaten bekämpft werden. Anfangs habe ich davon absolut nichts gehalten und wollte, dass man in diesem Fall doch auf die Schulmedizin zurückgreifen sollte. Umso erstaunter war ich dann, als die Therapie erfolgreich beendet wurde. Mehr als die Heuschnupfengeschichte (die übrigens viel gebracht hat), hab ich persönlich noch nicht ausprobiert, aber je nach Krankheit wird mein erster Gang sicher der zum Homöopathen sein. Kann ich jedem nur empfehlen, euer Körper wird euch dankbar sein, wenn ihr die Chemie wenn möglich aus dem Leib lasst ;) Zudem gibt es wirklich ungeahnte Möglichkeiten, die nicht umsonst seit Jahrhunderten bestehen und weiterentwickelt werden.

:-MX00