Weil ich selber grad Ärger damit habe:
"Gebührenwahnsinn?
Die Ministerpräsidenten der Länder wollen eine Erhöhung der Rundfunk- und Fernsehgebühren von derzeit 16,15 Euro monatlich um 86 Cent zum 1. April 2005. Hinter allem steht die Frage, wie viel der öffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich wert ist. Rund 8 Mrd. Euro kostet er die Medienkonsumenten dieses Jahr, 6,7 Mrd. Euro davon werden durch Gebühren gedeckt. Doch wie sinnvoll wird das Geld ausgegeben? Warum benötigt die ARD für die kommenden vier Jahre einen Zuschlag von 1,13 Mrd. Euro, wofür verlangt das ZDF 736 Mio. Euro zusätzlich?
Die Ministerpräsidenten der Länder wollen eine Erhöhung der Rundfunk- und Fernsehgebühren von derzeit 16,15 Euro monatlich um 86 Cent zum 1. April 2005. Dies teilte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck in Berlin nach einer Sitzung der Fernsehkommission der Länder mit.
Die Erhöhung, die im Oktober von allen Ministerpräsidenten offiziell abgesegnet werden soll, bleibt deutlich hinter der Empfehlung der unabhängigen Gebührenkommission. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte schon im Januar eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ab 1. Januar 2005 um 1,09 Euro auf dann 17,24 Euro im Monat vorgeschlagen.
Stattdessen sollen die öffentlich-rechtlichen Sender den Gürtel enger schnallen. Die ARD soll 255 und das ZDF 300 Stellen einsparen. Online- und Marketing-Ausgaben sollen begrenzt, die Zahl der Programme auf dem jetzigen Niveau eingefroren werden.
ARD-Intendant Jobst Plog nannte die Empfehlung der Ministerpräsidenten "außerordentlich problematisch". Die Rundfunkanstalten wollten sich die Option erhalten, das Bundesverfassungsgericht einzuschalten. Bisher sind die Länder stets dem Vorschlag der KEF gefolgt.
Premiere-Geschäftsführer Georg Kofler schlägt hingegen eine Rundfunkgebühr von maximal zehn Euro vor. Damit könnten ARD und ZDF einen "hervorragenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk" machen, sagte der Chef des Bezahlsenders am Sonntagabend in einer Spezial-Sendung der Sat.1-Talkrunde "Was erlauben Strunz?" zum Thema Rundfunkgebühren. ARD und ZDF erhielten damit rund fünf Milliarden Euro für ihr Programm. Dies entspräche sechs bis sieben Mal dem Budget von Sat.1.
Kofler unterstrich, Deutschland unterhalte "mit Abstand die reichsten öffentlich-rechtlichen Anstalten". In Zeiten, in denen die öffentlichen Haushalte sparen müssten, sei es "fast schon unsittlich", über eine Gebührenerhöhung zu sprechen. Vielmehr müsse es um eine Gebührensenkung gehen und "wie das Luxus-Biotop von ARD und ZDF langsam an die Realität herangeführt wird"."
(Quelle: www.freenet.de)
Was haltet Ihr allgemein von der GEZ? Ist diese Summe gerechtfertigt? Seht Ihr die öffentlich-rechtlichen Sender?
:-1101
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