von daher steh ich dem eigendlich "locker" gegenüber weil wenns passiert kann ich auch nix machen oder vielleicht doch wenn ich ab heute mit einem gepanzertem anzug durch die gegend laufe aber da wäre die chance in einen fluß zu fallen und zu ertrinken genausogroß ..
Diesen Vergleich finde ich unpassend.Dass Du die Treppe runter fällst oder in einem Fluss ertrinkst, ist unter Umständen wirklich nicht zu verhindern.
Das sind Dinge, die wir als Unfall oder auch Zufall abstempeln.
Ein Terroranschlag ist aber kein Unfall der zufällig geschieht und den man nicht verhindern kann.
Ich denke schon, dass Du und auch wir alle etwas dagegen unternehmen können. Die Einstellung der westlichen Welt benötigt einfach eine Radikalüberholung...
Ich bin kein Terrorist und auch kein Diplomat, aber meine Meinung besteht darin dass wir den Terroristen (der süd-östlichen Welt) mehr Aufmerksamkeit schenken sollten (und nicht nur,wenn Anschläge gerade aktuell sind) - nach Ideen und Lösungsansätzen suchen sollten, welche den Menschen dort weiter helfen könnten bzw. mehr Aufklärarbeit in diesen Regionen zu leisten.
Blinde Wut á la G.W. Bush- "Unser heiliges Amerika, das lassen wir uns nicht bieten, wir werden sie besiegen" kann uns nicht weiterhelfen.
Auf diese Art und Weise schürt man rückläufige Wut, bekämpft aber nicht den Terror.
Von daher: Man kann gegen den Terror etwas tun. Für alles gibt es eine Lösung. Und wenn diese so dringend benötigt wird, wie für dieses Problem, dann ist eine Meinung wir "da kann ich sowieso nichts dran ändern" nicht gerade hilfreich.
schröder wollte 1mio arbeitslose .... wenn sein "ruf" besser gewesen wäre hätte er den krieg auch unterstützt 100%25ig
Schröder allein hat schon mal nichts zu entscheiden- es ist die SPD, die sich gegen den Krieg gestellt hat.
Und blöd ist die CDU ja auch nicht- sie wissen, dass Krieg immer negative Meinungen hervorruft- das dieser von dem größten Teil der Gesellschaft nicht gebilligt wird.Warum also haben sie trotzdem dafür plädiert?
Ich glaube das Thema Krieg ist einfach viel zu inhuman und ernst, als dass es ein wirkliches Wahlkampfthema dargestellt hätte.
Egal was Schröder und seine Partei versprochen haben. Ich bin nicht dermaßen enttäuscht von unserer Regierung, wie es in den Medien immer dargestellt wird. Ich lebe gut, ich lebe friedlich, ich werde keine Studiengebüren zahlen müssen, die Mehrwertsteuer ist gering usw.
Duch die Ökosteuer haben sie 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Sicherung der Sozialsysteme und den Schutz der Umwelt...
und das Hartz-Programm war zumindestens schon mal ein Ansatz, der von der vorherigen CDU-Regierung nicht getätigt wurde.Endlich können wir die ganzen Sozialschmarotzer aus ihren Nestern locken.
Und dass uns dadurch auch noch eine Kriegsbeteiligung erspart geblieben ist, ist natürlich das positivste.
Aber mit Blick auf die möglichen Neuwahlen im Herbst bin ich mir nicht ganz so sicher, ob Deutschland zukünftig wirklich auf der sicheren Seite steht.
Und außerdem: Man schlägt dort zu, wo man am wenigsten damit rechnet.
Nach den Anschlägen auf New York habe ich London ein Jahr gegeben, bis etwas passiert. Und wie lange hat%27s gedauert? Man hat sich schon fast wieder sicher gefühlt.
Oder anderes Beispiel: Djerba! Da wäre auch nie jemand drauf gekommen.
Ich glaube nicht, dass Italien das nächste Ziel sein wird. Das wäre einfach zu berechenbar... und wer will das schon sein?
Die Gefahr für Deutschland ist nicht wirklich gebannt. Der Hass der Terroristen gilt nicht unbedingt den kriegführenden Ländern... er gilt den westlichen, kapitalistischen Industrienationen. Und das sind auch wir.