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[ Rätsel des Alltags #10 ]

(thinkpink)Ich hab ein schönes, neues Rätsel für Euch. Da Ostern vor der Türe steht, nehmen wir mal die Ostereiergebärmaschine unter die Lupe:


Frage: Warum wackeln Hühner beim Gehen mit dem Kopf?


Googeln verboten ;-) Viel Spass!


:-MX00(/thinkpink)
weil sie sich wahrscheinlich mit new york hardcore und alternativem zeug die ohren vollballern und dazu abgehen
Weil sie Ihre Augen nicht bewegen können
aber beim gehen immer neue Punkte anvisieren,
an denen ihr Blick hängen bleibt.
So wie die hin und hertanzeden Augen bei
zugfahreden Menschen, die z.B. auf Laternenpfähle
vor dem Fenster schauen - doch die können ihre Augen bewegen.

hab´ ich mal gehört...
hast du gut gehört, stimmt, weiß ich aus bio früher noch
Und nu´?

Die Auflösung vom Quizmaster
und ein dann ein Neues?
hab ich auch mal gehört.. aber bei galileo s-)
http://www.c-iq.net/consumer/images/home/info_button_lo_de.gif

:-p


(thinkpink)Dein Wunsch sei mir Befehl ;)


Kurzerläuterung:
Hühner können ihre Augen kaum bewegen, bei jeder Körperbewegung würde sich also das Sichtfeld verschieben – und das Tier würde nur ein sehr verwackeltes Bild wahrnehmen, würden es die Bewegung nicht durchs Kopfwackeln ausgleichen.


Wissenschaftliche Erläuterung:
Um ein scharfes Abbild der Umgebung wahrzunehmen, sind Tiere – und damit auch wir Menschen – bestrebt, das Bild möglichst stabil auf der Netzhaut zu projizieren. Verschiebt sich nun dieses Bild beispielsweise durch die eigene Körperbewegung, dann fixieren die Augen einen bestimmten Gegenstand, wandern mit ihm mit, um dann, sobald er aus dem Blickfeld verschwindet, sofort zum nächsten Fixierpunkt zu springen. Das kann man gut sehen, wenn man jemanden beobachtet, der in einem fahrenden Zug aus dem Fenster schaut. Die Augen bleiben immer an einem Gegenstand hängen, wenn dieser dann aus dem Blickfeld verschwindet, halten sie sich am nächsten fest.

Ein Huhn (und übrigens auch die meisten anderen Vögel, z. B. Tauben) hat nun ein kleines Problem. Es kann seine Augen nur wenig bewegen, kann daher das auf der Netzhaut beim Gehen sich verschiebende Bild kaum mit Augenbewegungen ausgleichen.
Daher bedient es sich seines Kopfes: Macht es einen Schritt nach vorne, dann verharrt der Kopf, um so das Bild auf der Netzhaut zu stabilisieren. Beim nächsten Schritt schnellt der Kopf dann nach vorn, um von hier aus den nächsten Fixierpunkt anzupeilen. Würde die Hühner dies nicht tun, würde ihnen womöglich schlecht oder schwindlig und sie fielen um. Einen ähnlichen Effekt kennen die meisten von uns selbst, wenn wir im Auto lesen, die Augen starr halten und die Umgebung an uns vorbeirauscht. Vielen wird dabei schlecht.

Weitere Anmerkungen:
Einige Hypothesen legen auch nah, dass das Kopfnicken nicht nur eine bildstabilisierende Wirkung hat, sondern auch wichtig für die räumliche Tiefenwahrnehmung (damit werden Entfernungen abgeschätzt) sein könnte. Durch die fehlende schnelle Augenbewegung entsteht folgender Effekt: Wenn sich der Beobachter (das Huhn) bewegt, bewegen sich betrachtete Objekte je nach ihrer Distanz unterschiedlich schnell und in unterschiedliche Richtungen. Je näher ein Objekt ist, desto schneller bewegt es sich entgegengesetzt.

Je weiter entfernt, umso langsamer bewegt es sich in die gleiche Richtung wie der Beobachter. Obwohl der Mensch die Fähigkeit zur schnellen Augenbewegung besitzt, stößt sie bei schnellen Zug- oder Autofahrten auch an ihre Grenzen. Dann können wir beim Betrachten der Umwelt aus dem Zugfenster diese Bewegungsparallaxe auch an uns selbst beobachten.

(font2)Quelle: Clever - das Wissensbuch, gefunden bei sat1.de(/font2)
(thinkpink)Ihr habt also richtig gelegen, sehr gut!


Wo wird grad bei Hühnern sind, wisst Ihr auch, weshalb Hennen ausgiebig und lautstark gackern, nachdem sie ein Ei gelegt haben?
Wow! :-n


Das die Evulotion den Hühnern nicht einfach bewegliche
Augen gegeben hat.
Sie ist doch sonst so eine Perfektionistin.
Aber sie wird schon wissen was sie tut.

Würde das blinde Huhn, welches auch mal ein Korn findet,
wohl noch aus Gewohnheit mit dem Kopf wackeln?

Und ich glaube renndende, flüchtende Hühner
haben Ihre Hälse starr nach vorne gestreckt.(?)
(Zumindest die rennenden Hühner in meinem Kopf,
die ich mir versuche vorzustellen.)


WSK
(thinkpink)Wo wird grad bei Hühnern sind, wisst Ihr auch, weshalb Hennen ausgiebig und lautstark gackern, nachdem sie ein Ei gelegt haben?
(/thinkpink)

Sie wollen es all Ihren Freundinen erzählen.




:-lach


:-rot
tja, wenn ihr ein ei legt seid ihr danach doch auch erleichtert und könnt wieder viel besser reden ;)


hats was mit schmerz zutun? könntes mir gut vorstellen...
Vielleicht...

...rufen sie den Hahn, um nachzuladen?!
(thinkpink)Googeln verboten ;-) Viel Spass!(/thinkpink)


Und wenn man%27s endlich wissen möchte? s-) :-p
http://www.google.de/search?hl=de&q=%2522wann+gibts+die+aufl%25C3%25B6sung%2522&spell=1

s-)

(thinkpink)Sobald ich wieder I-net hab und mehr Zeit habe, versprochen!!


:-MX00
(thinkpink)WSK, ich mach dich jetzt wieder ein Stückchen schlauer ;-)


Warum Hühner lautstark gacken, nachdem sie ein Ei gelegt haben:


Normalerweise verhalten sich Tiere doch, wenn es um ihre Gelege oder Nachkommenschaft geht, eher leise, um sich und ihre Jungen nicht zu gefährden?" Über den Sinn und Zweck des Gackerns gab es lange Zeit unterschiedliche Meinungen. "Wissenschaftliche Untersuchungen, die zur Klärung dieses Phänomens beitrugen, wurden jedoch erst in den letzten Jahren von Verhaltensforschern angestellt", sagt Hans-Heinrich Thiele, Genetiker bei der Lohmann Tierzucht in Cuxhaven.

Lautgebungen wie das Gackern der Hennen spielen Wissenschaftlern zu Folge bei der gezielten Auswahl der Paarungspartner und der zeitlichen Koordination der Paarung eine bedeutende Rolle. Hennen sind bestrebt, die jeweils „besten Gene“ an ihre Nachkommen weiterzugeben. Sperma eines dominanten Hahnes, der durch seine Kraft und Gesundheit zum ranghöchsten Tier einer Gruppe aufgestiegen ist, hat - so weiß die Henne instinktiv - diese Voraussetzungen.

Gackert also die Henne nach dem Legen, um den Hahn aufzufordern, sie erneut zu begatten? Hans-Heinrich Thiele: "Genau diese Schlussfolgerung konnten die Wissenschaftler aus ihren Beobachtungen nicht ableiten." Sie fanden im Gegenteil heraus, dass Hennen, wenn sie nach dem Legen gackern, die Hähne "informieren" wollen, sie nicht zu treten.

Diese Form des Gackerns soll vermutlich Hähnen signalisieren, dass eine Befruchtung zum gegebenen Zeitpunkt nicht erfolgreich wäre, da vom Körper der Henne noch keine weitere Eizelle bereitgestellt wurde. "Hennen können sich so dem Stress des Tretaktes entziehen, der bei dem höheren Gewicht des Hahnes und angesichts seiner Krallen und Sporen immer eine Verletzungsgefahr für die Henne bedeutet." Gackern nach dem Legen heißt also: "Lasst mich in Ruhe!"


Zusatz:

Den für die Befruchtung günstigen Zeitpunkt signalisiert eine Henne mit einer anderen Lautäußerung, dem so genannten "Bedrängnis"-Ruf. Den stößt sie auch aus, wenn sie von einem rangniederen Hahn bedrängt wird, um dem ranghöheren Hahn in der Gruppe zu signalisieren, dass die vom "Falschen belästigt" wird - daher der Name. Tierzüchter Thiele: "Wer eine solche Situation schon einmal beobachtet hat, weiß, dass dann der %27Haupthahn%27 eingreift, den in der Rangordnung niederen, oft schwächeren Hahn verdrängt und sofort die Henne tritt."


Ums kurz zu machen: die Dame wünscht nach dem Pressen Ruhe und drückt dies laut und deutlich aus, damit es selbst der Kerl zu Hofe versteht und nicht gleich wieder auf sie springt ;-)


:-MX00
http://mag.awn.com/issue9.09/9.09images/singer01_BoyInBulb.gif
Das erklärt dann wohl auch warum die Damen unserer Gesellschaft so laut beim Gebären schreien s-)
Schau dir mal den Film "Ritter aus Leidenschaft" an. Dann verstehst du, wenn ich zu dir folgendes sage:
"Schmerzen... große Schmerzen!"
:-grins