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Abtreibung - Straftat oder letzter Ausweg ?!

Da gerade im Chat (inzwischem im Sep), das Gespräch beginnnt, ob denn Abtreibung tolerierbar oder nicht ist, dacht ich, es wäre auch ein guter Diskussionsthread für die Arena.

Also los, welcher Meinung seit ihr, für oder gegen Abtreibung? Und aus welchen Gründen?

ps Meine meinung folgt gleich.
Folgenes Argument bringen die meisten Abtreibungsgegner:

1. Es ist falsch, ein unschuldiges menschliches Wesen zu töten.
2. Ein menschliches Fötos ist ein unschuldiges menschliches Wesen.
Folgerung: Es ist falsch, einen menschlichen Fötus zu töten.

Es muss also eine der beiden Prämissen wiederlegt werden, so wäre auch die Folgerung wiederlegt.

Auf der Hand würde liegen, dass man zuerst Prämisse 2 wiederlegt, allerdings ist sie unangreifbar, da sich die Entwicklung von Fötos zu Mensch stufenlos vollzieht, somit nicht klar definiert ist.

Also muss die 1. Prämisse widerlegt werden.

Sie beruft einzig und allein auf der Tatsache, dass wir menschlichem Leben einen besonderen Status zuordnen. Es muss zwischen zwei Definitionen des Begriffs "Mensch" unterschieden werden. Zum einen die biologische Sichweise, sprich "Mitglied der Spezies Homo sapiens". Zum anderen die moralische Sichtweise, die den Mensch als rationales und selbstbewusstes Wesen (=Person) definiert.

Hier liegt der erste Schwachpunkt der ersten Prämisse; denn wenn man "Mensch" als rational-denkenes Wesen definiert, wäre die zweite Prämisse widerlegt, da ein Fötus weder rational noch selbstbewusst ist. Würde man stattdessen, den Menschen als bilogische Spezie ansehen, so lässt man alle moralischen Denkensweisen heraus und Prämisse 1 wäre nicht haltbar.

Für die Verwerflichkeit des Tötens ist es somit egal, ob das getötete Wesen zu unserer Rasse gehört oder nicht, dass der Mensch höher gestellt ist, ist rein religiös begründet und bildet somit keinen logischen Denkansatz.

Wenn wir uns also von unserer Religion lösen, können wir den Fötus als das ansehen was er ist und welche Eigenschaften er besitzt und ihn danach mit Lebenwesen vergleichen, die ähnliche Eigenschaften vorweisen.

Und darin liegt ein weiteres Problem der Abtreibungsgegner, denn sie sind nur gegen das töten menschlicher Rasse, wenn man aber alle moralisch relevanten Eigentschaften nimmt, wie Rationalität, Autonomie, Schmerzempfinden usw, dann hat ein Kalb oder auch ein Huhn einen grossen Vorsprung gegenüber einem Fötus in jeder Zeitphase der Schwangerschaft, in den ersten drei Monaten hat sogar jeder Fisch mehr Bewusstsein als der Fötus.

Da nun ein Fötus keine Person ist, weil weder selbstbewusst noch rationaldenkend, kann dem Fötus auch nicht derselbe Stellenwert wie einer Person zugeordnet werden. Ein Fötus von weniger 18 Wochen, empfindet nicht einmal irgendetwas, da das Nervensystem nicht ausgebildet ist. Somit beendet eine Abtreibung eine Existenz, die überhaupt keinen Wert hat (auf die ersten 18 Wochen bezogen). Ab der 18. Woche beendet die Abtreibung eine Existenz die einen gewissen Wert hat, somit auch nicht leicht genommen werden kann, allerdings sind die Interessen der Frau meistens grösser als die primitiven Interessen des Fötus.

(Folgenes Bsp stammt nicht von mir, nur die eigene Interpreation und wiedergabe zusammen mit meiner Meinung)

Stell dir vor, du wachst eines morgens auf im Krankenhaus, im Bett neben dir liegt ein bewusstloser Mann an den du irgendwie angeschlossen bist. Man erzählt dir, man hätte dich entführt, um dich an diesen Mann anzuschliessen, da dies die einzige Möglichkeit wäre, dass er überlebt.

Du kannst dich nun entscheiden;
1. Du lässt dich um Mann abkoppeln und verlässt das Krankenhaus, allerdings würde der Mann dann mit Sicherheit sterben.
2. Wenn du nur (?!) neun Monate mit ihm verbunden bleibst, wird er höchwarscheinlich genesen und du kannst das Krankenhaus verlassen.

Moralisch verwerflich ist bestimmt nicht, wenn du dich dagegen entscheidest, die neun Monate angekoppelt zu sein. Es wäre freundlich und hilfsbereit von dir deinen Körper zur Verfügung zustellen, aber du bist nicht dazu verpflichtet.

Der Mann hat das Recht zu leben, genau wie du, allerdings hat er nicht das Recht dazu, einen anderen Körper dazu zubenutzen, selbst wenn er sonst nicht leben kann.

Die Paralelle zu einer unfreiwillig-schwangeren Frau liegt auf der Hand, grade bei Vergewaltigungen. Eine Frau ist ohne ihren Willen, durch Gewalt anderer, dazu gezwungen ihren Körper für 9 Monate zur Verfügung zustellen.

Jetzt muss man abwiegen;
Sind die Konsequenzen für mich und den Mann schlimmer, wenn ich mich abkoppeln lasse oder wenn ich angeschlossen bleibe.

Es ist warscheinlich in unserer Gesellschaft als falsch angesehn, sich abkoppeln zulassen, nur muss die Entscheidung, die betroffene Person selber treffen, da diese unfreiwillig in die Situation gekommen ist und entscheiden darf, ob sie diese Situation wünscht oder nicht. Hier setzt die Freiheit des Individuums eins, sprich jeder Mensch hat die freie Wahl, wie er in einer solchen Situation handeln will, jeder kann danach entscheiden ob es richtig oder falsch war, aber verwerflich auf keinen Fall.
Hi,
wer eine Abtreibung will, dann hat die betroffene Person sozusagen ein ungewolltes Kind.
Ob es allerdings tolerierbar ist, hängt eher von den Gründen ab.
Wenn die Person vergewaltigt wurde und von dem Täter einen Kind bekommt, würde ich die Person verstehen, wenn sie sich für die Abtreibung entscheiden würde.
Wenn die mögliche Mutter allerdings selbst im Teeniealter oder aus dem Teeniealter raus ist, und sie & er nicht über Verhütung nachdachten und es ohne miteinander trieben, dann finde ich es verantwortungslos, wenn das Kind entfernt werden muss; und hier sollte das Alter egal sein. Allerdings wenn sich keine finanzielle bzw. Unterstützung aller Art findet von den Eltern bzw. Verwandten, sähe die Lage wiederum anders aus. Also weder Pro noch Kontra; allerdings würde ich dann im Falle nach einer Abtreibung von denen erwarten, daß Sie sich in Zukunft ohne Wenn und Aber verhüten sollten.
Mögliche Gründe wären u.a. auch ne Behinderung: Allerdings hatte ich damals im CW-Forum schon meinen Statement abgegeben, und es richtete sich eher auf Kontra als auf Pro; aber das will ich jetzt nicht ganz so genau erörtern.

Allerdings sollte man auf mögliche Risiken bei einer Abtreibung beachten, die von jedem Menschen unterschiedlich auswirken kann, sonst ist es wirklich der letzte Ausweg, weil danach nix mehr passieren kann.
Straftat oder letzter Ausweg...

Ich finde einen passenderen Titel könnte es nicht geben, für mich bedeutet Abtreiben nämlich beides...

Ich kann es moralisch bzw. ethisch nicht unterstützen, wenn Frauen Abtreibung als eine Art Verhütungsmittel ansehen, ich denke wer ohne Verhütungsmittel Geschlechtsverkehr hat und danach nicht in der Lage ist zum Arzt zu gehen um sich die %27Pille danach%27 verschreiben zu lassen, muss auch die Konsequenzen im Falle einer Schwangerschaft tragen...

...Aber was ist mit den millionen anderen Frauen, welche vergewaltigt und aufs letzte gepeinigt werden, Frauen die wissen das ihr Kind schwerbehindert auf die Welt kommen wird, Frauen, die trotz Verhütung schwanger geworden sind...was ist mit denen ?

Abtreibung ist Mord, ohne Frage,aber...

Nehmen wir an, eine Frau wird nachts irgendwo überfallen, vergewaltigt, gepeinigt...sie wird ihr Leben lang damit kämpfen müssen, sie wird ihr Leben lang dieses schreckliche Geschehen nicht vergessen können, und dann erfährt sie ein paar Tage später das sie schwanger ist...was soll sie nun tun ? Das Kind austragen, es jeden Tag mit Ekel aufziehen, das Kind merken lassen das es unerwünscht ist ?


Nehmen wir an, ein 16 Jähriges Mädchen wird trotz Verhütung schwanger. Sie geht noch zur Schule, will eine Ausbildung machen vielleicht sogar Studieren, ihr Leben genießen. Ist dieses Mädchen denn überhaupt in der Lage ihrem Kind ein anständiges Leben bieten zu können ?


Meine Meinung zu den oben beschriebenen Beispielen...

Glücklicherweise musste ich nie eine solch schreckliche Erfahrung machen wie uns oben im ersten Beispiel vor Augen geführt wird. Aber ich glaube, fast jeder kann sich vorstellen was für eine Qual es für die Frau bedeuten würde dieses KInd auszutragen. Ich denke dieser Frau wird es sehr schwer fallen das Kind zu lieben, auch wenn das Kind nichts dafür kann, so erinnert es sie doch tag täglich an die Qualen die diese Frau durchleben musste, ich kann mir einfach nicht vorstellen das dieses Kind geliebt werden kann, und ist es richtig Kinder in die Welt zu setzen die nicht geliebt, sondern im innersten der Mutter verhasst werden ? Ist es richtig diesem Kind ein leben zu schenken das es hassen wird, weil es seine unerwünschtheit zu spüren bekommt ? Ist das etwa die beste Lösung ?

Wenn ich heute, mit meinen nichtmal ganzen 17 Jahren erfahren würde das ich schwanger bin, kann man sich sicher sein das ich keine Minute zögern würde abzutreiben...wieso ?
Weil ich erst ein Kind möchte, wenn ich in der Lage bin finaziell für es zu sorgen, und das bin ich als Schülerin sicherlich nicht...
weil ich erst ein Kind möchte, wenn ich weiß das ich ihm eine gesicherte Zukunft bieten kann, ich will meinem Kind keinen Wunsch abschlagen müssen...
weil ich erst ein Kind möchte, wenn ich mein eigenes Leben in den Griff bekommen habe, wie soll ich ein Kind erziehen wenn ich selber doch noch eines bin ?

Ich weiß, ich wäre momentan nicht im Stande die Verantwortung für ein weiteres Leben zu tragen, und ich kann gut verstehen das es viele andere in meinem Alter auch noch nicht sind.

Ich finde das ist ein verdammt schwieriges Thema in dem sich die Meinungen sehr unterscheiden, aber ich glaube, in aller erster Linie sollte man entscheiden was für das Kind wohl am besten ist, und ich finde es besser einen Fötus, der noch nichteinmal träumt oder seine Umgebung wahrnimmt zu töten und ihm somit ein Leben zu ersparen was er nicht verdient hat.

Meiner Meinung nach sollte man erst Kinder bekommen wenn diese eine gesicherte Zukunft haben und sie erwünscht sind, ansonsten denke ich schadet man nur dem Kind. Frauen, die ein Kind nicht wollen, aber dazu überredet werden das es auszutragen, werden dieses nie wirklich lieben können, und das merkt das Kind doch auch, soll das dann etwa ein schönes Leben sein ?

Aber ich denke das allerwichtigste bei diesem Thema ist, dass man nicht nur die Meinung, sondern auch die Entscheidung der jenigen die es tun (aus welchen Gründen auch immer), aktzeptiert und somit auch toleriert.

gem
Ich finde es ist einzig allein die Entscheidung der werdenden Eltern.Was die Gesellschaft sagt ist egal, es ist vielleicht ein Fehler nicht verhütet zu haben aber man muß bedenken wir Menschen haben mit unserem Verstand eine Möglichkeit geschaffen den ungangenehmen/oder wie auch immer man es nennen mag/ konsequenzen aus dem Weg zu gehen.Ob dies nun von jedem Vertretbar ist bleibt außer acht da sich niemand das Recht geben kann über andere zu Urteilen.Ich würde es niemals wagen jemanden der Abtreibt einen Vorwurf zu machen.Abtreibung gehört schon lange zu unserer Zivilation und für manche nur einfach die Lösung die damals nicht da war.Ich bin sicher für viele auch die Bessere.Was bringt es einem Behinderten Kind zu leben wenn es nicht akzeptiert oder nicht richtig behandelt werden kann weil die Eltern zu schwach dafür sind.
Ich wollte es keiner Mutter/Vater zumuten sein Leben und seine Ansprüche unter die des Kindes zu stellen,wenn es eine Möglichkeit gibt dies zu umgehen.
Außerdem gibt es auch Situationen wie z.B. bei Epelepsie;in denen das eigene Leben gefährdet ist und die Mutter mit einer Schädigung des Kindes wegen der Medikamente rechnen muß.
Es ist die Entscheidung des Einzelnen und ich denke jemand der nie in der Situation war kann nicht sagen das er es nicht tuen würde.
Man kann auch nicht sagen das man alá Sophie Scholl gegen das Nazi-Regim gekämpft hätte...vielleicht ein eher komischer Vergleich aber ich finde es gibt parallelen.
Wenn ich mir vorstelle ich wäre junge werdende Mutter und alle wollen mich zur Abtreibung drängen, ich glaube nach einiger Zeit hätte ich keine Kraft mehr Widerstand zu leisten.
Erstmal wow Zed gut geschrieben Prämisse raff ich nciht so ganz..aber kanns mir beinahe denken Prämisse = sowas wie meinung ??? Oder erörterung ? wie auch immer offtopic...

Meine Meinung!

Wenn wie froggy sagte die jungwerdende Mutter vergewaltigt worden ist zb, würde ich es sogar 100%25 verstehen denn wer wills chon ein Leben lang an die Tat erinnert werden wo man es eh schon so schwer tragen muß ? dann noch ein Kind das einen jeden Tag an die Tat erinnert ? Und dann irgendwann dem Kind sagen dein Vater ist ein Verbrecher ich wollte Dich nciht ?! Ist doch auch hart..dann lieber den schweren zug der Abtreibung nutzen.....
aber auch Gemi hat recht was nutzt ein Kind wenn man dem nix im Leben bieten kann ?! Ich bin zwar ein Gegner de rAbtreibung aber wenns aus besonderen Verhältnissen nicht möglich ist, dann sollte man es doch lieber weg machen lassen! Denn das ist für das Kind dann auch ncith das schönste ! Oder?!?!?


http://www.smily.at/smily/smily405.gif
(gruen)Predator(/gruen)
Und weiter.
Beim Lesen fällt mir einiges auf, daß es mehr ums Prinzip geht. Manchmal vergessen wir, sich in die Lage des Fötus hineinzuversetzen. Schliesslich leben wir jetzt und wir wurden nicht abgetrieben, aber was wäre wenn es damals genauso problemlos ginge, und wir stattdessen einfach ausradiert wurden? Wir würden nix dazu sagen, und sind froh, daß unsere Mütter sich so entschieden haben, uns auf die Welt zu bringen, sogar vielleicht unsere Vorfahren aus dem 2. Weltkrieg, die vielleicht von einem unbekannten Soldat einen Kind bekam. Es wäre doch dann im Verlauf vieles anders ergangen, aber es wurde nicht so einfach über Leben und Tod entschieden.
Man bedenke, damals wurde nicht so oft verhütet wie heute; gibt das nicht ein bisschen zu bedenken? Mal angenommen; ich wäre ein alter Mann und habe ne Menge durchgemacht, ich würde die heutige Gesellschaft bzw. Generation als richtige Waschlappen bezeichnen. In der Schule wird meines Wissens nach sehr effektiv über das Thema Verhütung informiert, und ich denke, der Unterricht darüber wird nicht zum Spass geführt, oder? Zu irgendwas muss es ja zunütze sein.
Daß eine Pille keine 100%25ige Verhütung ist, das ist ja mittlerweise allgemein bekannt, und wenn es wirklich sehr sicher sein soll, benutzt man einfach einen Kondom, ganz einfach. Schliesslich spricht man vom ausreichender Verhütung.
Ein Kondom kann in der Theorie nicht platzen, wenn man drauf achtet, daß er qualitätsgeprüft ist und richtig eingelagert ist; ist das nicht der Fall, spricht man von mangelnder Verhütung. Daher sehe ich nicht ein, daß wegen Leichtsinn noch das Fötus entfernt werden muss.

(Schwer-)Behinderung: Ein allgemeiner Begriff, was versteht man unter schwer/behindert? Wie eindeutig ist eine Untersuchung, daß das Kind überhaupt behindert auf die Welt kommt? Fruchtwasseruntersuchungen kann man höchstens zu 80%25 genau feststellen, aber 20%25 sind allerdings auch sehr viel für ein Menschenleben. Ich stelle manchmal fest, wieviele Menschen echt manchmal überhaupt keine Ahnung von Behinderungen haben, oder überhaupt jemals einen aus nächster Nähe lange beobachtet zu haben.

Ja, für mich ist ein kleines Fötus ein Mensch, winzig und einzigartig, dem es noch nicht bewusst ist, daß er in einigen Monaten erleben wird, geboren zu werden und auf der Welt zu leben, eine Chance für das Wesen, das nicht andere (die Ungeborenen z.B.) miterleben können.

Manchmal wünsche ich mir echt, daß einige Menschen die Instinkte der Tieren haben, damit die überhaupt mal zu schätzen wissen, wie gut manchmal Intelligenz und Vernunft von Menschen sein können und wie man sie sinnvoll verwertet kann, denn es werden immerhin ohne gross nachzudenken Entscheidungen getroffen, die man mal bereut und nicht wiedergutzumachen ist (das kennen wir alle sicher, oder?) oder manchmal sind sie schlicht und einfach auch dumm, daß man darüber den Kopf schütteln kann und vielleicht echt weinen kann. Die Gesellschaft ist manchmal echt ein Witz: Da schreien einige damals nach §218 (oder ne andere Nummer?), und vor dem TV gibt einige Frauen, die keine Kinder bekommen können und da einfach den Kopf schütteln müssen. Och, das hätte ich jetzt nicht sagen sollen; denkt nach: Im Internet gibt es sicherlich auch solche Frauen, die den Thread entdecken und lesen werden und vielleicht entdecken einige behinderte Menschen auch diesen Thread; und glaub mir: Ich will das nicht erleben, wie sie alle sich fühlen.

Meinetwegen kann jeder machen, was er für richtig hält; ich versuche es auch wenigstens zu verstehen, aber ob ich jemals für richtig halten werde oder ob ich die Meinung anderer vertreten werde, bleibt situationsbedingt abzuwarten. Das Leben ist hart, so oder so; aber wir haben eigentlich kein Kinderspiel und Zuckerschlecken erwartet, oder?
Ich finde deine Einstellung gut und richtig,froggy, es ist ja auch schön wenn du dich dazu in der Lage fühlst ein behindertes Kind,eine definition zu finden ist schwer, großziehen könntest, aber es gibt Menschen die sich dazu nicht in der Lage fühlen. Viele Behinderunge grade geistiger Art haben auch nur durch die moderne Medizin die Chance zu überleben, bei Tieren denke ich wird da viel mehr selektiert. So hart es klingt aber bei tieren sterben die Schwachen, die müssen ja nicht mal eine "Behinderung" haben. Ich möchte mit diesen Aussagen auch niemanden angreifen, ich finde es schön das wir Mittel haben auch Menschen mit defizieten das Leben lebenswerter zu gestalten und das auch diese Menschen Spaß am Leben haben/haben können steht außer Frage. Doch eine Mutter die sich nicht in der Lage fühlt das auf sich zu nehmen ist deshalb noch lang nicht verabscheuungswürdig,finde ich. Die Medizin hilft das Leben so zu erhalten und kann es nunmal auch zerstören. Klar es gibt echte sauereien bei denen Eltern ein schwer-behindertes Kind gebären und den Ärzten medizinische Hilfe untersagen, das sie das Kind nicht töten dürfen vegitiert es vor sich hin, manchmal ein paar tage bis es an Schwäche stirbt. Es wird gerade mal gewickelt und gefüttert....und sowas passiert in Deutschland!!!
Sowas ist traurig.

Habe mich übrigens informiert,bei meiner Lehrerin und die sagte die kosten des Behindertenheims werden staatlich getragen. Es kommt hierbei auf den Grad der Behinderung an, die Grade sind in einem ärztlichen Index festgelegt, dann wird die Unterstützung oder Vollfinianzierung festgelegt.Alá Addoption.
Nur welche Mutter bringt es übers Herz das Kind dann nach 9Monaten ins Heim zu geben und wenn sie bei der Pflege zusammenbricht?...nicht alle sind stark genug,(natürlicherweise sind viele behinderungen nicht lebensfähig) und das Kind hat auch keine Hohe Lebenserwartung....und dann von einer Mutter verlangen das Kind auszutragen und es seine letzte kurze Zeit zu begleiten stelle ich mir saumäßig schwer vor. Ich weiß nicht was ich tun würde,es ist bestimmt keine leichte Entscheidung und man muß sich auch fragen wo fängt "schwer-Behindert" an aber ich denke das liegt bei den Eltern und wer sich nicht fähig fühlt....

Abtreibung gab es übrigens auch schon im Mittelalter anhand von Giften...deshalb würde ich nich mal sagen es ist eine Mode unserer Zeit. Sicher Abtreibung ist häufiger genutzt was nicht gerade lobenswert ist aber wie gesagt ich würde es niemanden vorwerfen.
HiHo,
Momo: Deine Lehrerin hat nicht ganz unrecht aber allerdings auch nicht ganz recht. Richtig ist: Je nach Behinderungsgrad besteht die Möglichkeit, daß der Staat voll finanziell unterstützt, allerdings nur dann, um welche Art von einer Behinderung es sich handelt, die auch im ärztlichen Indexbericht festgelegt werden.
Deine Lehrerin hat eines nicht beachtet, daß der Staat nicht finanziell unterstützen wird, wenn die Behinderung durch fremde Einflüsse wie Alkohol-, Nikotingenuss bzw. Einnahme div. Medikamenten und Drogen entstanden ist; das wird ohne wenn und aber auch in einem ärztlichen Bericht festgelegt, anders wiederum ist es bei Röteln oder wenn bei der Geburt etwas schiefgeht, so daß das Baby sekundenlang keine Luft mehr bekommt. Das sind 2 unterschiedliche Ebenen, die ich bei Dir im Chat widerlegen wollte, dazu aber wohl nicht mehr gekommen bin. Und selbst bei solchen Fremdeinflüssen finde ich die Abtrebung wiederum verantwortungslos. Was noch zu erwähnen wäre: Egal, um welche Art von Behinderungen es sich handelt; die mögliche Mutter sollte erstmal sich näher über die Behinderung informieren, und wenn noch möglich ist, mal mit einer Mutter, die ein Kind mit einer identische Behinderung hat, über ihre Erfahrungen, Belastungen und ect. zu reden, bevor sie sich zu Abtreibung oder Abgabe entscheidet. Und ich denke, diese Chance hat das Fötus auf jeden Fall verdient. Und dazu sollte jeder Mensch fähig sein, gewissenhaft zu entscheiden.

Sicher gab es damals im Mittelalter Abtreibungsmethoden, die eher grausamer Art sind und nicht ohne Risiko; doch damals waren 1. die finanziellen Anforderungen nicht so hoch wie heute (Grossfamilie sollte vielen ein Begriff sein), 2. taten viele Menschen aus religiösen Gründen sowas überhaupt nicht und 3. bedeutet ein Kind zu bekommen, besseres Ansehen in der Familie und in der Verwandtschaft. Üblicherweise hätte ein Mann damals in der Zeit keine Frau geheiratet, wenn sie keine Kinder bekommen könnte.
Und heute? Man spricht von einer Mode unserer Zeit, hört sich grausam und zu simple an, ist aber allerdings so. Heute sind 1. Bildung und Zukunft sowie Geld wichtig (Kleinfamilie), 2. ist die Religion für viele Menschen nur noch eine Lehre, und daher kann man sich vom Gewissen her leichter entscheiden, 3. ist das Ansehen einer Mutter in der Verwandtschaft normal geworden und es gibt weitere Punkte, die ich allerdings nicht genau erläutern müsste.

Es gibt bei einigen Punkten, da würde ich sicher ein Pro zum Thema geben, allerdings werde ich bestimmt ein Kontra geben, wenn die Entscheidung nicht reiflich überlegt wurde.
Ich äußere mich hier mal kurz und krass subjektiv:

Ich kann es mit dem heutigen Bild vom selbstbestimmten Menschen nicht vereinbaren, wenn eine Frau aufgrund der Funktionstüchtigkeit ihrer biologischen Ausstattung in ein Leben und eine Verantwortung gezwungen wird, das ihren persönlichen Vorstellungen nicht entspricht. Wenn ich in der Situation einer ungewollten Schwangerschaft stünde, würde ich eine Abtreibung weder als Straftat noch als letzten Ausweg, sondern als mein Recht betrachten.

Das Nicht-Wollen eines Kindes sollte meiner Ansicht nach aber der einzige Grund für eine Abtreibung sein, finanzielle Schwierigkeiten sollten z.B. nicht dazu führen. Zumindest hier in Deutschland gibt es genug staatliche Beihilfen, die eine Versorgung des Kindes sicherstellen.

So, Feierabend :-)
Sha
Das Fötos.....der Fötus.....
!!!!!!!!!!THINK ABOUT IT!!!!!!!!
Und ich sage es noch einmal:

THINK ABOUT IT
und nochmal weils so bilogisch ist:
Think about it
Zed
Das was du da geliefert hast, ist (auf den ersten Blick) eine ziemlich solide Argumentation.
Leider eben nur auf den ersten Blick.

Erstens: Du behauptetest, ein Fötus ist nicht als Leben zu betrachten, da er nicht selbstbewusst und rationaldenkend ist. So gesehen wäre es durchaus rechtens, komatisierte Menschen zu töten. Diese befinden sich ebenfalls in einem Zusdtand ohne Selbstbewusstsein oder rationales Denken. Sicher, die Leute werden später wieder rational denken können etc., dies trifft jedoch auf einen Fötus genauso zu.

Zweitens: Du löst dich von der Religion, um das den Fötus als das betrachten zu können, was er ist. An dieser Stelle verwechselst du klar Religion und Ethik.

Drittens: Ethik lässt sich nicht logisch erklären oder definieren. Ethik, die sich an der Logik orientiert, ist ein Widerspruch in sich. Das Wort, welches an der Logik orientierte Ethik am treffendsten ausdrückt, nennt sich Kalkül. Meiner Meinung nach kann man Ethik nicht an den Grundsätzen der logik festmachen.

Zur Ethik: Das Wort habe ich in dieser Antwort immer wieder verwendet. Um also diese Antwort für andere im Sinne des Autors verständlich zu machen, möchte ich dieses Wort an dieser Stelle zumindest grob umreißen. Eine Definition würde wohl genug Stoff für eine Doktorarbeit bieten. Ethik ist hier als das Verständnis bzw. die Auffasung von richtig und falsch zu verstehen.

Zu deinem Beispiel: Der Gedanke daran, sich Abzukoppeln, wäre wohl nicht verwerflich. Höchst verwerflich wäre es, ihn in die Tat umzusetzen. Warum möchte man sich denn abkoppeln lassen? Aus eigener Bequemlichkeit. Bequemlichkeit ist meiner Meinung nach kein Grund, zu töten. Allen, die der Meinung sind, das Töten aus reiner Bequemlichkeit sei gerechtfertigt, empfehle ich an dieser Stelle einen Besuch bei einem Psychiater.

-GLADI

PS: Da deine Argumentation auf nun widerlegten Grundlagen beruhte, Zed, bin ich der Meinung, bewiesen zu haben, dass Abtreibung tatsächlich unethisch, d.h. durchwegs falsch in jedem Fall ist.
Hm, Shalee, von der anderen Perspektive her respektiere ich Deine Einstellung. :o)

Vertigo? Das Denken dazu fällt Dir wohl schwer, nicht?
Etwas hatte mich die ganze Zeit ins Grübeln gebracht:
(natürlicherweise sind viele behinderungen nicht lebensfähig)


Ich zähle mal einige die von mir bekannte Behinderungsarten auf, die auf Lebensfähigkeit bzw. -unfähigkeit eingestuft werden können:
Cerebrale Bewegungsstörungen (Allgemeinheitsbegriff und die häufigste Körpberbehinderung überhaupt, Cerebral (lat.)= das Gehirn betreffend): Je nach Behinderungsgrad von leicht bis schwer lebensfähig einstufbar, braucht Hilfe und Pflege, die Belastung kann je nach Menschen unterschiedlich gross sein. Dagegen ist ein Querschnittgelähmter voll und ganz lebensfähig mit Hilfsmitteln.
Down-Syndrom, Autismus und Aspergersyndrom sind geistige Behinderungen, die eigentlich schwer einzuschätzen sind, aber je nach Graden begrenzt lebensfähig sind. Allerdings bedeutet das für die Familie meist eine grössere Belastung als gedacht. Diese Behinderung lässt sich im Allgemeinem schwer einschätzen.
Dann wäre noch die Hörbehinderungen wie Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit (Schalleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit): voll lebensfähig (teils Hilfsmittel sehr notwendig).
Sprachbehinderung (Stottern und Stummheit): ebenfalls voll lebensfähig.
Sehbehinderung (Sehschwäche, Farbblindheit und totale Blindheit): ebenfalls lebensfähig mit Hilfsmittel.

Wie man sieht, lässt sich die geistige Behinderung am schwersten einschätzen, während der Schwangerschaft und danach. Man kann allerhöchstens sagen, ob das Kind mit einer Behinderung auf der Welt kommt, aber wie schwer die Behinderung nach der Schwangerschaft ist, darüber kann man nur vermuten. Hätte das Fötus allerdings eine kleine Behinderung geistiger Art nach der Schwangerschaft, und man hat es abgetrieben, aus vermutlichen Gründen, die schwer nachweisbar sind, tja dann wäre die Abtreibung extrem sinnlos.
Froggy:hatte schon was bestimmtes oder bestimmte dinge im kopf als ich von "Natürlich-nicht-lebensfähigenbehinderungen" Sprach. Habe nur leider die genauen Bezeichnungen nicht im Kopf gehabt, werde es aber nachholen....was holen muss.
Ich denke dinge wie Epelepsie was durchaus behindernd sein kann sind ertragbar aber was wenn du weißt dein Kind hat nur vier oder fünf Jahre zu leben wenn du es bekommst und es wird geistig nie weiter als ein sechs Monate alter Säugling sein?!Ich habe ein Buch gelesen ich glaube es war eine Dokumentation über einen solchen Fall, die Mutter des Kindes ging an dieser Belastung zu grunde und wurde wegen schweren Depressionen behandelt.
Ach ich finde nicht was ich wollte....und zwar eine ähnliche Behinderung wie das Daumsyndrom nur das nicht das gleiche Chromosom betroffen ist. Die Auswirkung ist Dauerschreien des Kindes durch einen Reflex der im Gehirn STÄNDIG ausgelösst wird. Meistens haben diese Kinder ein offenes Rückenmark und ach .....entschuldigt den ausdruck,verkrüppelte Gliedmasen. Das Kind kann schon kurz nach der Geburt sterben aber es kann sich auch mehrere Monate bis zu 2Jahren hinziehen.....und es hört nicht auf zu schreien.....durch Früherkennung entscheiden sich viele zur Abtreibung doch nicht alle. Und besuche mal das Kleine im Krankenhaus und hör dir das schreien an...welche Mutter steht das durch?? Das frag ich mich wirklich.
Da hät ich noch was sehr makaberes....ich weiß wiederum nicht sicher wie es heißt aber ich glaube die Abkürzung AMS.
Da werden die Muskeln nach und nach nicht mehr versorgt das bedeutet die Bewegung schränkt sich ein bis zur ersten Lähmungserscheinungen, dies schreitet fort...am Schluß, nach Beinen und Armen ist das Gesicht dran, die Zunge..ein lebloser Klumpen....bis das Herz gelähmt wird und das passiert alles bei vollem geistigen Dasein!!!!!!
Wenn sowas erkannt wird...und das funktioniert ist auch glaub ich teilsvererblich dann finde ich ist es eine überlegung wert!Natürlich erschreckt es mich auch weil man nimmt dem Menschenkind die Entscheidung ab und es ist bestimmt auch sehr schwer über sowas hinweg zukommen.
Es ist auch ein sehr schweres Thema, das mir sehr nahe geht und meine Aussagen sollen nicht so erscheinen als würde ich wenn ich schwanger bin alles testen und wenn was nich passt nur weg damit ohne skrupel. Ich wünsche niemanden das er je in diese Situation kommt ich möchte nicht wissen wie man damit fertig wird!
Heftig Heftig....ich glaub ich komme davon gar nich mehr los
Hi Momo,
Epilepsie kann genetisch bedingt sein oder zu einem späteren Zeitpunkt durch eine Gehirnerkrankung erworben werden. Während die Vererbung gewisse epileptische Syndrome betrifft, kann eine erworbene Epilepsie durch nahezu jede Gehirnerkrankung, die die graue Hirnsubstanz (auch genannt als Gehirnmantel) schädigt, bedingt sein. Aber wenn jemand Epilepsie hat, heisst es schon lange nicht, daß er auf Zeit sterben muss, es entsteht meist immer durch ein plötzlicher Tod, je nachdem um was für eine Epilepsieart es sich handelt. Ich selber kenne einige Menschen, die Epilepsie seit der Geburt haben, und jetzt an das Alter von 35 erreichen werden oder jünger; es ist allerdings keine Behinderung meiner Meinung nach.
Das mit dem Dauerschreien ist mir nicht so richtig bekannt, ich würde gerne darüber mehr Informationen erhalten. :o)
Dann wäre das mit dem AMS (was ich übrigens nicht kenne, vielleicht findest Du mehr Infos?). Allerdings hört sich das eher für mich nach einer schleichende Krankheit an und nicht nach einer Behinderung, denn eine Behinderung ist nicht mit einer Krankheit zu vergleichen, Behinderungen sind nicht heilbar und eine Behinderung kann die alltägliche Bewegungen, das Denken, das Empfinden der Sinne und ect. behindern, aber eine Behinderung ist nicht etwas, was den Zustand des Körpers verschlechtern kann.

Es ist wichtig, daß man als Mutter trotz allem sehr exact informiert wird über mögliche Gefahren, wenn das Kind eine unheilbare Krankheit hat; ein Arzt würde da allerdings nicht über eine Behinderung sprechen, denn eine Behinderung kann ausschliesslich kein Leben gefährden (Ausnahme: Anfälle u.a.), das können Krankheiten.
Selbst wenn einer mit einer Behinderung stirbt, wird ausschliesslich nach der Ursache des Todes gesucht, also nach einem Erreger, einer Krankheit und ect.
Hi!

Wie Froggy schon sagte, ist es vollkommen verständlich, dass eine werdenen Mutter, die vielleicht vergewaltigt worden ist, das Kind vom Täter abtreiben lässt. -Denn: Es ist kein Kind aus Liebe - kein Kind aus Vertrauen - und kein Wunschkind.

Wenn allerdings ahnunglose Teenies meinen, die "Lümmeltüte" würde beim Sex ausreichen, ist das absoluter Humbug das Kind abzutreiben - denn ich meine: Die sind doch selber Schuld! Wenn die Kinder nicht ausreichend mit den Folgen und Gefahren beim "ungeschützten" Verkehr konfrontiert wurden, so ist dies die Schuld der Eltern/Lehrer, ganz klar. Jedoch muss man sich eine Tatsache vor Augen halten: Ist die Frau/ das Mädchen sich abslout im Klaren damit, was passieren kann, so liegt die Schuld ganz alleine bei ihr selber.

Ich selber habe eine zwiespältige Meinung zur Abtreibung. Zum ersten finde ich die Abtreibung sehr schlimm, da dadurch ein Menschenleben vernichtet wird.

Zum Anderen allerdings muss die Abtreibung an einigen Stellen wirklich sein. Ist beispielsweise klar, dass das Kind eventuell mißbildet ist und vielleicht kein langes Leben erwartet, so finde ich es besser abzutreiben als das Kind so in Qual leben zu lassen.

Im Grunde ist es Jedem selbst überlassen, was er/sie tut. Nur ich denke, an einigen Stellen könnten die Eltern ihre Kinder in diesem Thema (Sex,...) mehr erziehen.
Es ist heutzutage leider so, dass man als Eltern seine Kinder nicht früh genug aufklären kann, da die presenten Kiddies ja immer früher mit dem "rumpoppen" anfangen. Ist schrecklich, aber wahr.

mfG MaC
Hört sich jetzt vielleicht so an als würde ich mir widersprechen aber ich kann deine Meinung nich ganz akzeptieren MGA? oda wie auch immer(tschuldige vagessen).
Ich finde wenn ein Kind mißbildungen hat und deshalb nich lange leben würde sollte man nur aus dem egoistischen Grund weil man selbst damit nich klar kommt abtreiben. Aber wenn man sich stark genug fühlt das Kind sein kurzes Leben zu begleiten sollte man es bekommen weil du nicht beweisen oder behaupten kannst daß das Kind sich quält. Es lebt ein Leben in einem Körper der für es kein Defiziet hat weil es ihn nicht anders kennt. Es ist nur für dich schlimm weil du weißt wie es "Normal" ist. Für das Kind ist die Mißbildung normal.. also auch nicht schlimm. Außer man lässt es spüren etwas nicht zu können oder nicht zu haben.
Das Leben solcher Menschen kann genauso lebenswert und schön sein wie jedes andere auch vorrausgesetzt der Mensch wird akzeptiert und nicht mit falschem Mitleid behandelt.

Froggy: dieses Schreisyndrom nennt man Katzenschreisyndrom und ist äußerst selten aber erkennbar.
Aber je länger ich darüber nachdenke finde ich du hast recht man sollte sich wirklich sehr gut informieren bevor man ein Behindertes oder Krankes Kind abtreibt oder es annimmt weil es halt doch nur anders ist....
Nur es kann eben nicht jeder. Naja ich glaube auch um weiter darüber zu diskutieren müßten wir Behinderung definieren denn ich denke ich definiere es anders als du.
Und zwar ist für mich ein Mensch behindert wenn er etwas in seinem Leben ihn beeinträchtigt Dinge nach der Norm auszuführen. Akut behindert wäre also auch jemand mit nem Gips. Und irgendwie sind Epeleptiker auch in ihrem Alltag behindert, jedenfalls welche die nicht anfallsfrei sind.
Eine gute Freundin von mir ist das zum Beispiel und wenn sie schwanger wäre würden auch Ärzte zur Abtreibung raten.
Weil sie bei einer Schwangerschaft ihre Medikamente absetzen müsste weil diese dem Kind schaden, damit wäre eine Gefahr für ihr Leben gegeben (status epilepticus).
Und bei Anfällen wäre auch das Kind gefährdet.
Schluß für heudde....MOMO
Hi Momo,
ich denke, jeder definiert Behinderung anders, auch die Behinderten selber, die es praktisch live ihre eigene Dinge erleben. Aber jeder Mensch wird mir versichern, daß ein Behinderter ein Mensch wie Du und ich ist, und daher ebenso genausoviel Rechte wie wir haben. Aber lassen wir das mal.

Epilepsie: Die Risiken einer Schwangerschaft einer Epilepsiepatientin sind insgesamt gering; ein erhöhtes Risiko besteht im Hinblick auf Fehlbildungen des Kindes. Hierdurch wird (denke ich mal) eine intensive Betreuung schon bei Kinderwunsch und besonders in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten notwendig (z. B. engmaschige Ultraschalldiagnostik). Zusätzlich ist die Neugeborenensterblichkeit bei Kindern von Patientinnen etwas erhöht. Ansonsten verlaufen diese Schwangerschaften nicht anders als in der übrigen Bevölkerung. Allerdings müsste man dann beachten, ob z. B. bei langjähriger Anfallsfreiheit ganz auf eine medikamentöse Behandlung verzichtet werden kann. Ist das nicht der Fall, sollte auf eine Einzelsubstanz umgestellt werden. Beim Auftreten von Anfällen in der Schwangerschaft wird in der Regel eine sog. Serumspiegelkontrolle durchgeführt und die Dosis dementsprechend erhöht, falls der Spiegel abgefallen ist. Jedenfalls sollte eine Beratung mit einem Spezialisten erfolgen, der die Patienten und die Gefahren genau kennt. :o) (die ganzen Infos habe ich nicht alleine bezogen, sondern habe selber jemanden, der auch Epilepsie hat, per Telefon abgetippt, was er weiss.)
Katzenschreisyndrom: Ich kannte diese Art von Syndrom nicht, und habe daher Infos bezogen, um etwas mehr drüber zu erfahren. Soviel wie ich verstanden habe, ist teilweise bei sowas der Chronosom B5 deletiert, und erkennbare Hinweise darauf sind Gesichts- u. Schädelfehlbildungen, schräge Lidspalten, Mondgesicht, Kehlkopffehlbildung (dadurch "miauende" Stimme, daher kommt auch diese Bezeichung des Syndroms), Entwicklungsverzögerungen und Rückstand des Bewegungssinnes. Von Missbildungen am Rückenmark (Wirbelsäulenverkrümmung könnte allerdings doch gemeint sein) und Gliesmassen stand da allerdings nicht, bin daher nicht sicher, ob das eine was mit dem anderem zu tun hat. Jedenfalls (auch wenn es sich nicht so anhört) handelt es um eine schwere und sehr sehr seltene aber nicht lebensgefährende Behinderung, naja: sie sind eher infektionsanfällig und schwachen Saugreflex.
Tatsache ist: die Eltern, die ein solches Kind pflegen, mehr Belastungen in sich nehmen müssen, als Eltern, die ein nichtbehindertes Kind haben.
Ach ja schweres Thema und ich denke ich werde mich nach dieser Forum diskussion noch Jahrhunderete damit beschäftigen.....ich komme nich mehr davon los.....Hilfe...
Ich träum schon davon, ich glaub ich brauch ne Auszeit..
Naja lässt jeden alle Kinder bekommen!!!!! Smile! Werde mir aber im Falle eines Falles trotz allem die Entscheidung lassen, ich denk mal wenn was passiert weiß ich was ich will, will das aber auf keinen Fall hoffen, auf jedenfall nich ungewollt. Kriegt eh nur traumkinder, falls überhaupt....tut nämlich glaub ich ganz schön weh...weichei bin ich verdammtes!!! Muß jetzt aber mal Abstand von dem Thema lassen.....ihr glaubt nich wie verseucht ich bin rede von nix anderem mehr..also denn...bis zum nächsten tollen thema..MOMOle