Antwort
Das Problem bei Echelon ist, das die Daten nach vielen Begriffen gefiltert werden, diese Begriffe sind sehr unspezifisch, es fällt daher eine Menge an %27Auffälligkeiten%27 an, die noch einmal manuell überprüft werden müssen. Es stellt sich dann auch oft erst im Nachhinein heraus, ob die eine oder andere %27Auffälligkeit%27 auf dieses oder jenes Ereigniss paßt oder nicht.
Grid Patrol filtert konkreter, es ist ein Programm das vorrangig für die Wirtschaft gedacht ist. Ein Firmenchef gibt den Namen seiner firma ein und vielleicht noch den einen oder anderen einschränkenden Begirff, und kann dann alle News, Foren, Websites und Chats auf die Begriffe überprüfen. Beim chat wird es wohl so sein, das dem Programm direkt ein bestimmter Chat oder auch mehrere vorgegeben werden muß.
Ein Privatanwender gibt dann zB. den Nick Echolon und den Chat Meetinx ein, und höhrt dann die Chatkanäle ab.
Es müssen dafür nicht viele Begriffe gefiltert werden.
Für die Bildbearbeitung gibt es bereits die Pergeo-Software, diese ist in der Lage kinderpornographisches Material im Internet und auf der Festplatte der Surfer zu suchen und zu erkennen. Das Programm unterscheidet dabie sicher zwischen Kinderpornographie und normaler Pornographie - die Algorithmik die hinter einen solchen Programm steckt ist sehr effektiv.
Diese Software hat man in Florida und fast flächendeckend in England mit Videoüberwachung gekoppelt, sie hat in einem vollbestzten Footballstadion 2 Dutzend wegen kleineren kriminellen Delikten in der Datenbak der Polizei gespeicherte Personen identifizieren können.
Videoüberwachung ist nun um eines rechenaufwendiger als die Rasterfahndung nach gewissen Begriffen im Interenet, zumal man diese ja auch recht zielgenau einsetzen kann und nicht so ein weites Gebiet wie Echelon haben muß.
Das kritische bei der Generalüberwachung ist nicht die Filterung einer enormen Datenmenge, sondern die Nachkontrolle der gefilterten Daten.
Was Echelon deshalb zeigt, ist, daß sie gegen Terroristen etc. nicht wirklich effektiv ist.
Echelon ist nützlich für Wirtschaftsspionage und die Kontrolle der Bürger - es fällt auf, wer gehäuft kritische Äußerungen im Internet veröffentlicht.
Aber ein Terrorist wird wohl nie konkret von Bomben, Attentaten oder kritisch gegen Staat und Medien schreiben.
Die physikalische Verbindung zum Chat- und Mailserver besteht ja auch immer, wenn der Chat- oder Mailserver online ist.
Es geht hier nicht um direkte Überwachung des Firmennetzes.
Zu deinem PS
PGP würde ich nicht unbedingt vertrauen, GNU ist besser!
Private Seite sind sicher interessant, manchmal aber auch etwas wirr.
Meine Quelle für obige Info war www.heise.de, die damit nicht ihre Auflage steigert, noch eine Schlagseite gestaltet, es war dort eine Info wie alle anderen.
Auch waren bei dem Bericht keine Bilder zu sehen.
Scheinbar kennst du außer deinen privaten Seiten nur die Computer-Bild.
Wenn Polemik, dann bitte etwas fundierter, ein Echolon-Nick schafft noch keine diesbezügliche Kompetenz.
Gruß
Sam