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mixed emotions

Lange Rede, macht das Sinn ?



Beinahe jeder kennt sie, die „Liebe auf den ersten Blick“

Nun gibt es aber, die meisten kennen auch das, die „Abneigung auf den ersten Blick“

Wie aber verleiht man nun diesen Empfindungen gebührend Ausdruck?

Ist man von Anfang an einem Menschen wohlgesonnen, weil er es versteht Sympathien zu wecken, dann belohnen wir das gemeinhin mit Komplimenten, Worte und Gesten die unserem Schöngeist entsprechen.

Man folgt also dem inneren Impuls.

Wie aber geht man mit den Menschen um, denen es sofort gelingt Gefühle von Abneigung aufkeimen zu lassen ?

Hier bremsen wir uns gerne aus.

Anstatt jedoch seinen Empfindungen, die zweifelsohne auch in solchen Fällen zum Tragen kommen nachzugeben, ist man nicht selten versucht mit Wortgewandtheit seinem Unsympathen zu begegnen und ihm umständlich klarzumachen welche Haltung man ihm gegenüber einnimmt.

Kurz Diplomatie genannt.

Wie aber handhabt man dies im Chat ?

Was gibt es nicht alles für wunderbare Möglichkeiten ?

In dem einen Fall flüstert man sich Nettigkeiten zu, reicht Komplimente rein, beginnt zu flirten und vertieft die virtuelle Begegnung im Sep.

Man gibt seinem inneren Gefühl halt einfach nur nach.

Warum aber um alles in der Welt, müht man sich oft so furchtbar damit ab, wenn es darum geht, einem Chatter klarzumachen das man ihn einfach nur zum Kotzen findet?

Dem aufmerksamen Chatter dürfte gestern nicht entgangen sein, dass ich es bevorzuge in beiden Fällen mit gleicher Leidenschaft meinen Empfindungen einfach nur nachzugeben.

Fazit:

Bei vorliegender Sympathie spricht leise der Engel aus mir.

Bei vorliegender Antipathie spricht laut der Teufel aus mir.


Das liebe Chatter, nenne ich Ying und Yang :-)


Nun aber die Frage an Euch:

Wie haltet ihr es mit Euren Gefühlen ?


Gruss
Nucleus
schaut mal auf sein ID-Bild

Jetzt wisst ihr, wieso ich kein "reales" Bild von mir reinstelle, oder ist das mein reales? grübelt

ReneeW
smypathisch: finde ich einen menschen im chat interessant, dann laufen die gespräche auch eher im verborgenen ab, heißt: dann bevorzuge ich das flüstern. noch dazu verschwinde ich dann auch bald im sep (allein, vllt später zu zwein oder mehr) - so kann ich mich voll und ganz diesem gespräch widmen.

unsympathisch: kommt auf meine laune an - bin ich genervt und sowieso schlecht drauf, dann teile ich meine meinung auch auf direkte art mit. bin ich gut gelaunt und habe auch lust, dann kommen die spitzen eher in sarkasmus verpackt daher.
doch selbst, wenn ich den etwas direkteren weg wähle - meine erziehung verbietet es mir dann doch, demjenigen ein "ich finde dich einfach zum kotzen!" an den kopf zu werfen - ein wenig diplomatie gehärt auch zur direktheit ;-)
(tuerkis)"Wie aber verleiht man nun diesen Empfindungen gebührend Ausdruck?"(/tuerkis)

obwohl ich es ja nicht immer so mit der warum-frage habe, stellt sich mir hie eher die frage, warum wir unseren gefühlen überhaupt ausdruck verleihen wollen/ müssen..

warum immer wieder der wunsch, das innere nach außen zu kehren? (sorry..wie immer am thema vorbei..gg)

bei mir ist es eher so, dass es sich einfach ergibt, man merkt doch, ob mal "auf einer wellenlinie" liegt oder nicht..
obwohl ich es selbst von mir kenne, dass der austausch gerade mit denen eher seltener ist, weil es eben da keinen wirklichen austausch mehr geben kann..

yin & yang, wie du sagst..
gegensätze ziehen sich an..eben gerade die, die sich aber doch in einem punkt gleichen :-)

lieben gruß..