Ist es nicht so, dass jeder Mensch, der sich irgendwann in die Mitte bugsiert, Aufmerksamkeit verlangt, sich in der Öffentlichkeit präsentiert, irgendwann mal etwas auf den deckel bekommt?
Ist das AufdenDeckelbekommen zwangsläufig? Müssen sich Meinungen überschneiden!?
Kurzes Beispiel, Person XYZ schreibt einen offenen Brief an eine Zeitung, outet sich darin meinetwegen als homosexuell, briefmarkensammler, weiberheld, kriegsverbrecher oder sonstwas. die möglichkeiten sind hierbei verschieden.
mit was für reaktionen muss nun diese person rechnen!? einige werden für ihn sprechen, da sie ebenso homosexuell sind oder ebenso briefmarken sammeln beziehungsweise die frauen wie die unterwäsche wechseln. warum soll es nicht also ein positives feedback geben, im rahmen eines briefes an die zeitung oder die person selbst.
Andere jedoch, werden sich daran stören, sie werden versuchen klar und deutlich ihre meinung zu äußern, weil sie abneigungen gegen kriegsverbrecher oder weiberhelden haben, da sie es sachlich gut begründen können, bliebe ihnen also nichts weiter vorzuwerfen. auch sowas kann, nennen wir es negatives feedback, als leserbrief bei der zeitung landen und abgedruckt werden!
Aber halt! was ruft nun die meinung eines widersprechers hervor, mag sie auch noch so gut begründet sein, sie erzeugt unmut unter ewigen moralaposteln, die es nicht mit ansehen können, wie sich jemand gegen etwas stellt, wie jemand etwas verurteilt, das er menschlich nicht für richtig hält, doch was macht er selber? genau! er stellt sich gegen etwas, er verurteilt es, will jedoch nicht akzeptieren, dass er in seiner argumentation keinen deut besser ist, als die die er kritisiert, warum kritisiert er es also!?
worauf ich hinaus will, ist es in ordnung, wenn jemand sein recht auf freie meinungsäußerung nutzt, anderen es aber gleichzeitig abspricht?
mynonA
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