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humor ist, wenn man trotzdem lacht?!

ist humor jenseits von "moral"?

ich kann z.b. über fast alles lachen, was andere vielelicht als blasphemie betrachten, witze über minderheiten finde ich so gar nicht komisch.., geschlechterspezifische teils teils..

mich würde interessieren, was ihr hierzu meint..
ist es z.b. "frevelhaft" über die ereignisse des 11.september spaß zu machen (denke hier z.b. an harald schmidt & co, deren job es in gewisser weise ist..)

wo sind die grenzen des "guten geschmacks"?
Na ich denke mal, man solls mit dem 11. Septemebr jetzt mal so langsam nicht so übertreiben. Klar es ist schrecklich was passiert ist, aber man kann nicht ewig nen schleier drum wickeln.
Humor in allen Formen wird seit Menschengedenken dazu genutzt um positive sowie negative Erfahrungen, Ereignisse etc. zu verarbeiten.

Dennoch sollte man hierbei ein gewisses Niveau beachten.
Denn nicht alles ist Humor, das meiste ist einfach nur Stumpfsinn und lässt einen mehr über den Autor, als über den scheinbaren Humor an sich, schmunzeln.
HiHo,
natürlich ist erstmal schwer, in welcher Beziehung der Humor "stattfinden" soll. Denn Humor ist schon in jedem drinnen, man braucht es nur noch rauszukitzeln bzw. abzurufen.
Das Sprichwort ist nicht korrekt, jemand beweist Humor, gerade wennn er lacht oder ein Grinsen anzusehen ist. Damit meine ich etwas, was sich als ganz "Natürliches Lachen" nennt. Aber Humor ist etwas, was man zur Kategorie Geschmackssache hinstellen kann. Einige finden das extrem lustig, die anderen weniger oder der Rest regt sich eher auf, und umgekehrt.
Aktuelles wird oftmals immer mit einigen Witzen kombiniert, etwas was schon immer der Fall war, und es immer der Fall bleiben wird und besonders gerade die Fälle, die meist auf der Schlagzeile befindet. Wartet nur etwas ab, und schon gibt irgendwann jemand, der über Harald Juhnke Witze über seinen jetzigen Zustand reissen wird. Wird man jetzt schon empört? Nunja...that%27s Promilife.
Satiren, bevorzugt in Kurzgeschichtenform, hat ebenfalls einen Wendepunkt und soll äusserst bis an die Grenzen gedehnt werden (sei es denn an Normalität, Geschmacklosigkeit, oder einfacher Humor, oder beides davon bzw. mehrere in einer komplizierter Struktur, oder weitere mögliche Definitionen) Eine Satire kann man schwer behalten, und kann ruhig in einer längeren Version angebracht werden. Besteht zum größten Teil an der Ich-Version, also Promis persönlich oder Geschehnisse kommen kaum vor. Zudem denke ich, daß Satiren oder Sketche eher einschlägt als simple Witze, so sehr auch Satiren makaber sein könnten, s. H. Schmidt in Focus .
Witze, nicht unbedingt klasse. Halte das mal für nette Unterlage für nen Talk dazwischen, würde es aber nervig finden, wenn nur noch Witze gemacht werden müßte. Da ich so und so keinen Pfifferling auf (deutsche) Night-Shows gebe bzw. an irgendwelche Comedy-Sendungen, kann ich nicht beurteilen, was H. Schmidt so in seiner Sendung schwafelt. Ist mir aber wurscht, ich versteh ihn kaum im TV.
Um Humor abrufen zu können, muß man das gewisse "Etwas" verstanden haben, was meist nicht der Fall ist, denn wie gesagt, Humor hat jeder mal seine eigene Variante dazu.
Oder verlange ich, daß jeder meinen Humor mit mir teilt? ;o)

:-103
hmmm......meiner meinung nach ist humor im leben sehr wichtig, genauso wie spass und freude......

ohne diese sachen geht es einfach nicht im leben....man kann nich nur alles mit dauerhaftem ernst angehen, sondern muß auch mal lachen können.......

der zweitbeste comedygestalter im deutschen Tv hat ma gesagt:"Erst wenn WIR deutschen wieder über judenwitze lachen können, dann wissen wir was wirklicher humor ist"!

finde an diesem satz ist was dran;-)


standarte:-t
-only the strong is survive-