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Was..

..macht einen guten Schreiber aus?

schnelles denken?

gute rhetorik? darin inbegriffen eine vielzahl von stilistischen mitteln und fremdwörtern

logisches denken?

überheblichkeit?


diese frage ist an alle gerichtet, da ich dieses thema gerade ausweglos auf der arbeit diskutiert habe, möchte ich hier das ganze weiterführen!
Kommt darauf an was das für ein schreiber ist.
Der Mensch hinter dem Schreiber. ;o)
Also nach meinem Dafürhalten zeichnet sich ein guter Schreiber dadurch aus, dass er sich in der Lage sieht, sich schreibenderweise zu vermitteln.

Vollkommen unereheblich ist bei der Bewertung von Geschriebenem die Sympathie oder mangelnde Sympathie, die ich für den Schreiber aufbringe.

Halte ich einen Schreiber für ein ausgemachtes Arschloch, dann brauche ich die Qualität seines Schreibstils dennoch nicht in Frage zu stellen.

Ich breche mir keinen Zacken aus der Krone, wenn ich zugebe, dass ich mitunter auf brilliant Geschriebenes treffe, welches jedoch von Menschen verfasst wurde die ich persönlich zum Kotzen finde.

Was zählt ist die qualitative Güte des Handwerks !

Bin ich von einem Schreiber persönlich angetan, weil ich ihn als Mensch schätze trägt dies nicht folgerichtig zu einer Überbewertung seines Schreibstils bei.

Jedoch kritisiere ich einen Schreibstil, der mir nicht gefällt erst dann, wenn ich ihn den Schreiber nicht mag.

Der Rest ist unverlangte Wahrheit, darüber lasse ich mich nicht aus, es sei denn ich werde danach gefragt.

Dann jedoch antworte ich ehrlich.

Schleimscheissen: "Nein Danke!"


Fremdworte ?

Immer gerne wenn sie richtig eingebracht werden.
Die Verwendung richtig platzierter Fremdworte gibt mitunter Hinweis auf das Beherrschen einer Sprache.

Jedoch auch hier gilt:

"Weniger ist oft mehr!"

Jedenfalls was meinen Anspruch an Geschriebenes angeht.

mfG

Nucleus


P.S.: Schönes Thema :)
vielleicht als kurze anmerkung zu dem ganzen, der gedanke einen solchen beitrag zu verfassen, kam mir dabei, als ich montells postings kontra michelle gelesen habe, in dem deutschland-thread.

im grunde zeichneten sich seine postings ja nur durch profanitäten bzw. banalitäten aus, aber das ist nicht das thema, meine frage ist nun, ist man auch dann ein guter schreiber, wenn man keinerlei aussage trifft, oder relativiert die aussagekraft den gesamteindruck?

meine frage ist nun, ist man auch dann ein guter schreiber, wenn man keinerlei aussage trifft


An dieser Stelle klares "Nein!" von mir.

Obwohl gggggg... ganz so klar fällt mein "Nein!" da nicht einmal aus, wenn ich mir Deine Frage erneut durch den Kopf gehen lasse.

Trifft der Schreiber keinerlei Aussage, aber der Leser entnimmt dem Geschriebenen dennoch eine Aussage, dann muss es sich in der Tat um einen guten Schreiber gehandelt haben.

Kommt vor, aber ich würde behaupten, dass dies nur selten der Fall ist.



oder relativiert die aussagekraft den gesamteindruck


Hiermit endete Dein, von mir zuerst zitierter Satz.

Ich stehe hierbei ein wenig auf dem Schlauch, da ich mir im Moment nicht sicher bin, wie Du das meinst.

In Bezug auf das Schreiben, wird nach meinem Dafürhalten
der Aussagekraft die grösste Bedeutung beigemessen, wenn es darum geht Geschriebenes zu bewerten.

Gesamteindruck, was ist der Gesamteindruck ?

Ein Schreiber kann Aussagen treffen, diese aber entweder geordnet oder ungeordnet.

Ich persönlich bevorzuge die geordnete Variante eines Textverlaufs.

Gelingt es einem Schreiber, seinen Text von Anfang bis Ende fliessend zu verfassen, sprich ihn so zu gestalten, dass ein erneutes Lesen von Textpassagen nicht erforderlich ist weil sich mir die Aussage des Schreibers sofort erschliesst, dan habe ich es mit einem geordneten Textverlauf zu tun.

In diesem Falle stimmt dann auch noch der Gesamteindruck, aber dieser ist in meinen Augen eher das Kürprogramm.

Über Allem steht nach wie vor die Fähigkeit des Schreibers zum Treffen einer Aussage.


mfG
Nucleus
hallo macewindu,

meines erachtens hast du den thread nicht aufmerksam gelesen, sonst würdest du derartiges nicht behaupten. ich frage mich dennoch, wieso du dir 3 postings nach der eröffnung des threads selbst wiedersprichst:

diese frage ist an alle gerichtet, da ich dieses thema gerade ausweglos auf der arbeit diskutiert habe, möchte ich hier das ganze weiterführen!


ein interessanter aspekt wird hier von nucleus eingeworfen, welcher durchaus die nennung meines namens deinerseits begründen könnte.

Jedoch kritisiere ich einen Schreibstil, der mir nicht gefällt erst dann, wenn ich ihn den Schreiber nicht mag.

garnicht so weit hergeholt, wie ich finde. da ich nicht unbedingt mit der mecker-fraktion symphatisiere, der du offenbar angehörst.


unverkennbar ist auch deine einbildung, ein guter schreiber zu sein, ob es so ist? - bisher blieb es den lesern vorenthalten. bleibt abzuwarten, welche genialitäten wir zukünftig aus deiner feder erwarten dürfen :-)


gespannt,
montell

[edit]tippfehler.


schonmal daran gedacht das es hier wahrhaftig Leute gibt, die nicht unbedingt die besten Schreiber sein wollen, oder als jene hier einen bekanntheitsgrad anstreben.
Sondern es einfach welche gibt, denen das posten hier Freude bereitet auch ohne irgendwelche Fremdwörter zu benutzen, oder Leute auszutesten wie gut sie mithalten können in der Deutschen Sprache :)

ich nenne mich einfach mal einen der spaß am, posten und am lesen hat.
Mich juckt nicht wer hier mit welchen Bildungsniveau schreibt, mich juckt eher wer der Mensch hinter dem geschriebenen ist :)
Streit und disskussionen sollte man lieber ohne Forum klären das habe auch ich mittlerweile begriffen, denn da wird es nur schlimmer durch Leute die das ganze noch mehr anstacheln und mehr kritisieren! Und leider iss es ja so das die Genialität der meisten Poster nur in solchen Threads zu sehen ist.
Denn in Threads wo es ruhig zu geht liest man meist nur wen interessierts oder langweilig blablabla...

schade ;)

:-MX01
@Predator

Das beantwortet aber die hier gestellte Frage nicht.

Hier ging es nun einmal darum, wann man Wen für einen guten Schreiber hält.

Die von Dir eingeworfenen Parameter sind zwar allesamt zutreffend, aber leider OT.

Gruss,

Nucleus
ja das Topic iss: was macht nen guten Schreiber aus.

Und ich sagte da nur was ist wenn jemand kein guter oder einer der besten Schreiber sein will!

Ich denke keineswegs das das OT iss :)

:-MX01
Ein guter Schreiber sollte die Ernsthaftigkeit eines Themas erkennen. Ich finde es schrecklich, wenn man aus dem Thema "Ich hab Mäuse im Keller" "Meine Oma liegt im Sterben macht".
Bewundern tue ich%27s auch, wenn es jemand schafft mit knappen Sätzen und gutem Deutsch (es müssen nicht unbedingt Fremdwörter sein, da man hier der Gefahr entgegen läuft, nicht von jedem verstanden zu werden) seine Gefühle und Gedanken so auszudrücken, dass diese von anderen klar nachvollziehbar sind, selbst wenn man eine andere Meinung vertritt.

Wie man das nun erreichen kann?! Hab ich auch keinen Plan. Vielleicht indem man seine ehrliche Meinung wiedergibt und sich nicht bemüht so zu schreiben, dass man eventuell imponieren könnte.
Wichtig finde ich, dass man die Rechtschreibung beherrscht (nicht so wie ich :-p)Denn man kann noch so logisch und fair argumentieren, das ganze wirkt bei groben Grammatikfehlern eher lächerlich.
Dieses coole Machogehabe ist auch dumm. Man sollte beim schreiben nicht unbedingt seine ganze Persönlichkeit darstellen. Eine Mischung aus etwas intelligenten, geheimnisvollen und verträumten Wörtern bringt es.

Unterscheiden muss man aber auch bei der Vielzahl von Schreibern. Es ist nun ein Unterschied, ob man etwas ganz konservativ berichtet, ob man über etwas traurigem bzw. tragischem oder ziemlich witzigem schreibt.

Ich denke Ehrlichkeit zählt. Solange man ehrlich und offen berichtet, welche Ansicht man zu welchen Dingen hat, kommt das gut rüber. Diese Sachen die jeder Prominenter im Fernseher sabbelt von wegen: "Ach ich bin doch gar zu gut...tue dies...unterlass jenes und die Welt ist doch soooo schlecht!" finde ich lächerlich. Und aufregen tut es mich, wenn man das ein paar Tage später in unserer Gesellschaft hört.
Da quatscht jeder jedem nach dem Mund, weil die Worte so bewegend sind, aber ihre eigentliche Einstellung stellen sie gar nicht dar.

mic


P.S. @ Pred: Sehe es ähnlich wie Du!

Wichtig finde ich, dass man die Rechtschreibung beherrscht (nicht so wie ich )Denn man kann noch so logisch und fair argumentieren, das ganze wirkt bei groben Grammatikfehlern eher lächerlich.


Also ich schreibe so gut wie nie fehlerfrei, dennoch glaube ich nicht, dass der Rechtschreibung diese Bedeutungsschwere zukommt wie Du es schilderst.

Die groben, grammatikalischen Fehler werden meist auch dann erst in die Waagschale gehauen, wenn der Schreiber durch ein Höchstmaß an Unsachlichkeit auf sich aufmerksam macht.

Das Non plus Ultra, bei der Bewertung stilistischer Schwächen ist die zugrundliegende Sympathie.

Menschen, die erkennbar höflich auftreten, werden sich in der Regel keiner Kritik aussetzen müssen, die sich gegen ihren Schreibstil richtet.

Sicher, abgerockt wird immer wieder einmal von ein paar Schaumschlägern, die ihre Überlegenheit an der offensichtlichen Schreib- und Artikulationsschwäche ihres Gegenübers demonstrieren wollen, aber das ist nicht die Regel; zumindest ist es hier nicht die Regel.

Schreibschwächen geben nach meinem Dafürhalten nicht folgerichtig Aufschluss auf geistige Unterbemittlung.

Blödheit und Dummheit lassen sich an anderen Merkmalen ausmachen, nicht aber zwangweise an der Beherrschung bzw. Nichtbeherrschung der Rechtschreibung oder Grammatik.

mfg

Nucleus
Grammatische Fehler machen nen Menschen nit doof oder wat weiß ick...
Sicher kommt dis vielleicht auch sympatisch rüber...aber sowas kann man doch nicht tollen Schreiber nennen.

Kommt drauf an,wie Du jetzt einen "tollen Schreiber" definierst?!
Eine ordentliche Rechtschreibung ist nicht das "A" und "O", gehört aber doch irgendwie dazu, um Eindruck zu machen.
Und wer keinen sonderlich tollen Eindruck macht,ist mit sicherheit keine guter Schreiber! (für mich jedenfalls nicht)

"Du kannst nicht sagen, dass Du in den Haus drin warst,wenn es doch nicht stimmt.Das ist absolt nich richtig"

Merkst Du, was ich meine?!

mic
Wie sollte ich das merken Michelle?

Ich gehöre zur Fraktion Derer, die zwar beinahe die Reschtschreibung beherrschen aber dennoch unterbemittelt sind.

Verstehst Du was ich meine ?


meines erachtens hast du den thread nicht aufmerksam gelesen, sonst würdest du derartiges nicht behaupten. ich frage mich dennoch, wieso du dir 3 postings nach der eröffnung des threads selbst wiedersprichst:

diese frage ist an alle gerichtet, da ich dieses thema gerade ausweglos auf der arbeit diskutiert habe, möchte ich hier das ganze weiterführen!




ich habe mir widersprochen!? wüsste ich nicht, zum einen diskutierten wir ein vom inhalt ähnliches thema auf der arbeit, zum anderen kam mir der obig erwähnte thread in die "schußbahn", zufälle ergeben sich, denke jedoch dieser punkt ist irgendwie unwichtig, und beantwortet meine frage nicht im geringsten.



ein interessanter aspekt wird hier von nucleus eingeworfen, welcher durchaus die nennung meines namens deinerseits begründen könnte.

Jedoch kritisiere ich einen Schreibstil, der mir nicht gefällt erst dann, wenn ich ihn den Schreiber nicht mag.


garnicht so weit hergeholt, wie ich finde. da ich nicht unbedingt mit der mecker-fraktion symphatisiere, der du offenbar angehörst.



ich mag deinen schreibstil halt einfach nicht, für mich steck da irgendwo nur fadenscheiniges wortgefuchtel dahinter, wobei sich beim lesen deiner beiträge wie üblich eine einschläfernde monotonie breitmacht.



unverkennbar ist auch deine einbildung, ein guter schreiber zu sein, ob es so ist? - bisher blieb es den lesern vorenthalten. bleibt abzuwarten, welche genialitäten wir zukünftig aus deiner feder erwarten dürfen :-)



feine unterstellung, mir fehlt jedwede begründung deiner "vermutung", drum lassen wir das ganze einfach mal dahingestellt.


im übrigen warte ich gespannt auf deine antwort zur eingangs gestellten frage.
grüss dich, mace :)

wie erwartet zitierst du meine aussagen und wiederlegst diese. erinnert fast an den stil, eines von dir kritisierten herren. ich nehme mir die freiheit, den unterhaltungswert deiner texte auf deren, von dir beschriebene, stufe zu stellen.
nimm es mir nicht übel, wenn ich dich für berechenbar halte.

einen thread zu eröffnen, die beweggründe hierfür zu nennen und nach einigen tagen einen anderen vorzugeben, stellt mE einen wiederspruch dar. ob es nun beide waren, wer weiss das schon? du kannst viel behaupten, im endeffekt ist es mir schnuppe.

falls du erwartest/erhoffst, dass mir deine meinung über meine postings irgendetwas bedeutet, so muss ich dich enttäuschen. ich denke, du verkfraftest es.

nun möchte ich dir noch eben meine "feine unterstellung" erläutern.

seit einiger zeit komme ich nicht drumherum, deine postings hier zu begutachten.
wortwahl und vorgehensweise varrieren selten. schade, da erlebe ich täglich, auch in diesem forum, bessere.
zweifels ohne legst du wert auf rechtschreibung, grammatik und klang, dennoch sieht das gesamtbild nicht überzeugend aus. wie nucleus richtig erwähnte, fehlt deinen schriften das fliessende, so dass ich mich des verdachtes, deine postings sind in mühevoller kleinarbeit zusammengedoctort, nicht erwehren kann.
doch was zeichnet deine postings aus? vor der verfassung dieses textes habe ich nochmal einige unter die lupe genommen, meistens werden threads heimgesucht, deren inhalt eigentlich ein anderer ist und dessen verfasser, in deinen augen, deine bildung nicht besitzt.
communitymitglieder werden nun provuziert, zumindest wird dies versucht, was in den seltesten fällen wirklich gelingt.
deine position siehst DU klar über der, deines gegenüber, so versuchst du auch zu schreiben. altbekannt, ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, ich kenne dich unter anderem nick - beweisen kann ich es nicht. offenbar orientierst du dich an vorbildern, in deren schuhe zwei deiner sorte ohne weiteres platz fänden.
die krönug stellt dieser thread hier dar, der ganz klar darauf absieht, dich als guten schreiber hinzustellen.
ich hoffe, du nimmst mir die bezeichnung "bad idea" für diesen thread nicht übel.
mehr habe ich nicht zu sagen. mir ist bewusst, dass du hier alles wiederlegen wirst, als spekulation hinstellen wirst. tu es, wenn es dir befriedigung verschafft. ich für meinen teil glaube, dich richtig einzuschätzen, wie auch 2 andere (einer der genannten ist in diesem thread vertreten), mit denen ich gestern abend noch ein interessantes chat-gespräch führte.

ich wünsche dir weiterhin viel spass in den mx-foren und mehr gelingen in zukunft.

freundlich grüssend,
montell
Meiner Meinung nach zeichnet einen guten Schreiber aus, das er die Begründungen, die er für seine Darstellungen und Ansichten vorweist, dem Leser verständlich und logisch rüberbringen kann. Dabei sind gute rhetorische Fähigkeiten natürlich genauso wichtig wie ein sehr gutes Maß an Allgemeinbildung und natürlich auch die Gabe, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und deren Meinungen und Ansichten zu verstehen.

Denn ein Schreiber hat zumeist nicht nur mit den eigenen Ansichten und Gedanken zu tun sondern mit einer Vielzahl an Einflüssen und Meinungen, die in die eigene Interpretation und Schreibweise eingebunden sein müssen.

Ob dabei viele Fremdsprachen oder Fachbegriffe benutzt werden, ist meiner Meinung nach unerheblich, zeigt es doch im krassesten Falle nur, daß die Person sich einen Duden geschnappt hat, um mit besonderen Begrifflichkeiten um sich werfen zu können.

Zuguterletzt macht einen guten Schreiber vorallem eine Sache aus: Phantasie. Denn nur sie ist es die ihn dazu befähigt die Gedanken die er hat in die Worte zu fassen die er just in diesem Moment braucht.

So - dies war meine Interpretation von einem Schreiber. Stimmt mir zu oder nicht - meine Meinung ist es :-)

Many greetinX,
ghostwalker

YOU are the Community
@ghostwalker

Also für 2 Euro gibts bei mir ein:

"Ich bin geneigt Dir recht zu geben"

Für 5 Euro bekommt man bei mir in der Regel:

"An diesem Punkt bin ich mit Dir einer Meinung"

Aber, und das überlege Dir gut, für läppische 100 Euro wäre ich dann gwillt zu schreiben:

"Dem ist nichts hinzuzufügen !" ;-)



Aber, und darauf kommt es in erster Linie an, bei Deiner Aussage, die die ich da zitiere, stimme ich Dir ohne jedwede Gegenleistung zu 100 %25 zu.


Stimmt mir zu oder nicht - meine Meinung ist es


Auch das macht einen guten Schreiber aus.
Ist ein Schreiber imstande seinen Standpunkt am Ende noch einmal in kurzen Worten zu festigen, wie halt eben mit solchen Sätzen, dann denke ich, habe ich es mit einem guten Schreiber zu tun.

So ein klar gezogener Schlussstrich wirkt auf mich wie die Unterschrift auf einer noitariell beglaubigten Urkunde.

Da steht jemand hinter dem was er sagt.

Richtig oder falsch, schwarz oder weiß, absolute Nebensache.

Was zählt ist der Gedanke und die Überzeugung die dahinter steht.

Sollte sich nun jemand veranlasst sehen, mich dahingehend zu belehren das mein Lob an ghostwalkers kurze Stellungnahme eine Überwertung seiner Schreibleistung ist, der möge sich Ghostwalkers kurzes Posting noch einmal durchlesen.

Ich jedenfalls sehe meinen Wortschwall an dieser Stelle als begründet an !

:-)
ungeachtet der obig verfassten postings, folgendes:

nach längerem sinnieren bin ich zu dem schluß gekommen mir doch den einen oder anderen fehler hier einzugestehen:

das mit-einbeziehen persönlicher differenzen in ein an und für sich seriöses thema, ist der erörterung des problemkreises sicherlich nicht förderlich, drum werde ich mich in der zukunft darum bemühen selbige aussen vor zu lassen. und mich dem thema zu widmen.

desweiteren muss ich dem von mir eingangs verfassten posting einige zusätze anfügen. da mir dieses doch recht gute thema, auf meisterliche weise entglitten ist (habe mich mal wieder von meiner nicht zu bändigenden cholerischen ader leiten lassen, shit happens).

1. es geht mir um himmels willen nur um das schreiben, ob ich ein guter schreiber bin, will und kann ich nicht beurteilen, das sollen andere entscheiden! wäre das meine absicht gewesen hätte ich den thread ebenso überschreiben können!

2. das poetische schreiben liesse sich mit in die behandlung des themas einbeziehen, bildvolles umschreiben ernsthafter probleme, und ähnliches, der gebrauch von metaphern, das motto: reim-mich-oder-ich-fress-dich, etc pp. kurzum, was macht einen guten poeten aus, vielmehr ist das auch die richtung in die ich den ganzen thread leiten wollte, ungeachtet der dazwischengekommenen ausbrüche.

3. kreativität, phantasie, wie von ghostwalker bereits richtig erwähnt

nungut, das soll vorerst alles gewesen sein, drum last uns zum eigentlichen thema zurückfinden, ich werde mir die beste mühe geben!


Post Skriptum: danke für deine ehrliche meinung!
Respekt !