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[ Hot Spot ]: Die USA - Freund oder Feind? Bald bankrott?

Liebe Mitglieder,

Auch in der Arena soll es von heute ab von Zeit zu Zeit unregelmäßig Diskussionen über Themen geben, die in ihrer ganz eigenen Art und Weise brisant sind und sicherlich auch zu hitzigen Diskussionen führen werden.

Wir hoffen auf eine regelmäßige und hohe Beteiligung Eurerseits denn diese Beteiligung wird sich in Zukunft darauf auswirken ob solche [ Hot Spots ] fortgeführt werden.

[ Hot Spot ]: Die USA - Freund oder Feind? Bald pleite?

Bezugnehmender Artikel: http://static.bild.de/ticker/live/15052002_2702.html

Der Terrorkampf in den USA hat weit mehr Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der USA als zunächst angenommen worden ist. Die Aufrüstung und die Jagd nach potentiellen Terroristen, vorallem außerhalb der USA, verschlingen ungeheure Mengen des Staatshaushaltes, der in einer Art und Weise belastet wird, wie es das höchstens noch zum Vietnamkrieg gab.

Die momentanen Schulden (laut einiger verschiedener Quellen) belaufen sich momentan auf über 6 Billionen Euro. Die nationale Verschuldungsgrenze beläuft sich auf 6,6 Billionen Euro, die nach momentanen Schätzungen Ende Juni 2002 erreicht wird. Sollte bis dahin die zulässige Verschuldungshöhe staatlich nicht erhöht werden, ist die USA de facto Bankrott.

Unsere Fragen an Euch:
- Wie steht Ihr persönlich zu den USA und ihrem Engagement auf der ganzen Welt

und

- Welche Auswirkungen wird es geben wenn die USA zahlungsunfähig wird (besonders im Bezug zur EU)
--

Euer meetinx-Team
Hi,

gerade die Vergangenheit von den USA beweist (Unabhängigkeitskrieg, Krieg der Nord und Südstaaten, die 2 Weltkriege, der Vietnam"konflikt" (wie die Amis gerne zu pflegen sagen) letzeres der Golfkrieg), daß die Amis sich immer wieder aufrappeln konnten. Aber heute? Heute ist weitgehend komplizierter. Es stellt sich doch nun die Frage: Betrifft es die Politik, oder die Wirtschaft ja sogar den Militär? Alles ist heute enger verstrickt als damals, zu eng, daß es zu einem riesigen Fiasko kommen kann oder gar zu einem finanziellen Kollaps, oder nehmen wir doch mal eine nette Inflation? Wie auch immer, den 11. September lassen wir mal bewusst weg, weil ich darin zwar Parallelen erkennen kann, aber es zu einfach wäre.

Freund oder Feind? Partner oder Gegner? Sind es die Ausgaben für den Krieg oder sind es die schwankende Wirtschaftsfaktoren, die der USA evtl. Probleme bereiten? Vielleicht sogar schlechte Politikführung? Sind es wirklich 6 Billionen oder sind die Zahlen tatsächlich höher als angenommen? Wird den Amis einmal und endlich einen Waffenembargo eingehängt, würde in der Theorie wirklich zu einem Kollaps kommen, geht der Krieg aber weiter, könnten die sich zusätzlich noch verschulden. Aber gerade hier wird die Konfliktlösung mit Hilfe der sog. Nato mit einigen Regeländerungen helfen, doch was ist der Sinn? Es wird den Amis nicht mehr als Schweißgeruch, Kopfschmerzen, Durchfall usw. bereiten. Oder geht es uns wieder um die Weltwirtschaft und der guten Beziehungen zu den USA? Diese diplomatischen Verwicklungen mit Israel und Palästina wird auch einige Dollars gekostet haben, verlangen den Frieden aber bereiten sich auf nen anderen Krieg vor?
Verkehrte Welt sag ich nur. Meine einzige Gedanken sind, wie lange es noch dauern wird, bis die Amis endlich mit Demoschildern vor dem Weissen Haus demonstrieren, wie damals in jenem Vietnamkonflikt?

Ich würde jetzt mal rein spontan sagen, daß ein wirtschaftlicher Kollaps den Amerikanern wirklich mal gut tun sollte.
...

für die beurteilung der ereignisse in der gegenwart kann nicht meine meinung nach die vergangenheit weiter als bis zum ende des zweiten weltkrieges herangezogen werden. denn erst ab diesem zeitpunkt übernahm die usa zunächst die rolle des global players und dann der einzigen verbliebenen supermacht in westlichen verständniss der weltgeschichte.

dennoch stimme ich der aussage vom frosch zu, dass usa noch lange nicht am ende sind. das land besitzt ein ungeheurliches potential an ressourcen. matteriell, geistig, ideologisch, technologisch etc. als zu betrachtender vergleich in diesem zusammenhang könnte man sich den niedergang der udssr anschauen. eine supermacht - welche sich quasi in folge eines militerischen konfliktes, wenn auch nur eines potentielles "bankrott" gegangen ist.

dabei fällt auf, dass die vorraussetzungen ungleich sind. usa sind in vielen bereichen einfach zu weit vorne, besitzen gerade im vergleich zu der alten welt eine intakte wirtschaft und die kraft fast jede meinung der restlichen welt wenn nötig mit gewalt aufzwingen zu können.

zudem fragt sich was hinter dem begriff "bankrott" steckt. welche auswirkungen hat es denn. angenommen die staatsschulden wachsen auf eine astronomische zahl, die jenseits der vorstellungen jedes einzelnen von uns liegt (defakto ist es so) was machen da paar nullen an der hinteren stelle aus?

ich möchte nicht ausschliessen, dass auch die usa eines tages ihr niedergang als die leitzivilisation der menschheit erleben werden und die inder oder die chinesen z.b. die führungsrolle übernehmen werden, aber ich zweifele daran ob es heute oder morgen eingeläutet wird.

resume: wer bild rein zufällig in einem imbiss beim warten auf den döner liest - ist nicht anders als die masse, wer sich im internet für information interessiert und keine besseren anlaufpunkte findet als bild.de trägt zum untergang der gattung vernunftbegabter mensch bei :-t
Ich kann nicht recht viel dazu sagen,weil ich mich noch nie wirklich tiefgründig mit dem Thema auseinander gesetzt habe.

Von mir aus kann ich aber sagen(persönliche Einstellung):Ich hasse diesen Trubel um die USA.
Sicher,es ist ein schönes Reiseland,produziert gute Filme/Musik,trotzdem ist es ein Land wie jedes andere:Schulden,verletzbar, und hat ein mehr oder wenier zufriendenstellendes politisches Engagement!
Der Unterschied: Sie stellen sich als Könige dar...die,die immer Recht haben...sie,die sich aufgrundessen erlauben ins politische Geschehen anderer Länder einzugreifen,und das mit allen Mitteln.
Und das schlimmste:Für alles gibt es ein Lobby,alles kann oberflächlich einigermaßen korrekt dargelegt werden.
Und niemand besitzt den Mut,um sich quer zu stellen.
So gut wie jeder schwimmt mit dem Strom...selbst Deutschland kann sich da nicht rausreden.Und das ist der Knackpunkt,an dem ich stehen geblieben bin.Ich finde ganz einfach,dass das Problem von unserer Seite näher beleuchtet werden sollte.Denn wir sind Deutsche,und das was wir machen steht für mich im Mittelpunkt.Da ist die USA erstmal Nebensache.

Freund oder Feind?
Das kann ich nicht beantworten.Die Menschen die dort leben werden nicht anders sein als wir.Das einzige,was oder wen man als Feind ansehen könnte sind die Politiker.Aber von wem als Feind?
Von mir? Von unseren Politikern? (die ja selbst nicht besser sind?)
Ich weiß es nicht!

mic
mic,

auch wenn du es nicht einsehen möchtest bist du quasi amerikanerin, aber zweiter klasse. ob du es haben möchtest oder nicht - du hast die wertvorstellung der amis, diese spiegeln deine worte beispielsweise über die schöne musik. die sache mit den königen - sie stellen sich nicht als diese dar, sonder sie sind diese. denn sie haben es geschafft dir deine wertvorstellung aufzuzwingen. natürlich ist der königreich nicht unermässlich, aber deutschland ist nun mal eine "kolonie" der amis. im übrigen kannst du ruhig froh darüber sein, denn sonst würde du auf einige dinge verzichten müssen, die dein leben mit inhalt füllen - wie zum beispiel das schicke auto was dein dad hat. die sache mit mut: verwechsel nicht mut mit dummheit - denn kein mutiger springt vor einen fahrenden zug.

p.s. verschon mich bitte mit zitaten, ich weiss was ich gesagt habe.
Mal ganz im Ernst - wo liegt das Problem bei der Haushaltsverschuldung? Wir leben schliesslich seit Jahrzehnten damit, die weit interessantere Kennzahl wäre die jährliche Haushalts*neu*verschuldung, die wenigstens einen Trend ablesen lässt.
Desweiteren sollte man die Faktoren "Krieg", "Wirtschaft" und "Sozialsystem" nicht als einzige Ausgaben sehen - die USA (wie die BR im Übrigen auch) verleiht von Zeit zu Zeit auch mal Geld.

Behauptung: Die USA sind kein Dritte-Welt- oder Schwellenland mit jährlichen Inflationsraten im zwei- oder mehrstelligen Prozentbereich. Ein "Bankrott" ist daher nicht abzusehen.
Ich gehe frech davon aus, dass das gesetzte "Limit" von 6,6 Billionen ohne mit der Wimper zu zucken erhöht werden kann.
Desweiteren ist der US-Dollar in der letzten 20 (?) Jahren eine verhältnismäßig stabile (sogar führende) Währung, die auch "auf dem Weg zur Verschuldung" keine nennenswerten Einbussen hat hinnehmen müssen. Behaupte ich mal.

Zum Thema "Global Player" bleibt zu sagen, dass die USA diese Rolle keineswegs erst seit dem Zweiten Weltkrieg einnehmen. Natürlich ist dies erst mit dem transatlantischen Bündnis für den Rest der Welt klargeworden - die Monroe-Doktrin hingegen gibt es schon unwesentlich länger.

Natürlich ist die BR unter den "wachsamen" Augen der Alliierten entstanden - und unsere demokratische Grundordnung kommt nicht von ungefähr. Aber ist es denn so schlimm, wenn nach einem Krieg die Sieger den Verlierern ihren Stempel aufdrücken?


Einen größeren Kritikpunkt an der Aussenpolitik habe ich jedoch - in den meisten internationalen Konflikten treten die USA nach einer gewissen Karenzzeit als Putztruppe auf - Widerstand brechen, Ordnung etablieren, freie Wahlen begünstigen.
Im Konflikt zwischen Israel und den Gaza-Palästinensern zieht sich diese Karenzzeit schon über Jahrzehnte - und trotzdem wird weiterverhandelt. Warum wird *hier* nicht eine Entscheidung "zum Schutz der Betroffenen" getroffen und der ein oder andere Rädelsführer mal unter die kalte Dusche gestellt?
Was wäre so tragisch daran, Israel zu vergrätzen? Die Raketenabwehr funktioniert doch...
[ot] beast,

natürlich ist der beweisbare Informationsgehalt in der Bild geringer als in einigen anderen renommierten Tageszeitungen. Natürlich ist der Ton ein anderer.

Aber ich lese sie trotzdem - in der SZ habe ich noch keine so spannende Serie wie "die längsten Beine Deutschlands" gefunden. [/ot]
finde schade das dein letzter satz den beitrag in meinen augen zum teil substanzlos macht. das thema palestina bzw. israel ist ein höchstkomplexes und kann nicht in der einfachen form beschrieben werden. eine partei zu ergreifen ist an der stelle mit dem wissen der hintergründe ebenso unklug - wie eine derartige lösung vorzuschlagen, wenn auch ich annehme dass du das nicht ernsthaft meinst. zudem bedarf es einer eigenen diskussion. die definition des von mir verwendeten begriffs hängt von dem subjektiven veständniss des weltgeschehens ab.

p.s.
[ot] wenn die gemeinte serie einfluss auf deine meinungsbildung oder informationsbeschaffung nimmt dann geht es mit meiner niedergangsprophezeiung konform. [/ot]
ich bin der meinung das die usa dich das selber zuzuschreiben haben

wer sich als weltpolizei aufführt muss sich nicht wundern wenn die weltschurken mal zurückschießen
was nicht heißen soll das ich den auslöser dieser jagt die ereignisse vom elften september letzten jahres billige

es ist nur so das die amerikaner schon eher etwas hätten tun müssen jetzt passiert zu viel auf einmal und das verkraftet die wirtschaft nich

da sind sie selber schuld!!!!!!
@beast:

Ich bin Deiner Meinung.
Nur finde ich es nicht schlecht nach amerikanischen Alltagsideal zu leben,solange nicht alles...wie soll ich sagen...auf sie zurück geht.(im moralischen sinne)

Nur,dass unsere Politik der amerikanischen keinen entgegensetzt finde ich schlimm.Wer sieht denn noch wirklich durch,was die Amis abziehen?Und egal,welche Begründung sie dafür haben...selbst die großen Kings haben nicht das Recht ein Land militärisch anzugreifen.Das ist einfach unmenschlich und dumm!

Und mit dem Auto:Es war einfach nur Spass,okay?Ich hab den thread logger gesehen,und an Autos liegt mir schon was.:-p
Außerdem ist Volkswagen ne Deutsche Firma mit nem Deutschen Vorsitzenden.Klar ham die Amis auch hier ihre Hände im Spiel,aber ohne sie ginge es auch!(das einzige Auto,was wirklich mehr von ihnen ausging war der VW Beetle)

mich
Hi beast,
für die beurteilung der ereignisse in der gegenwart kann nicht meine meinung nach die vergangenheit weiter als bis zum ende des zweiten weltkrieges herangezogen werden.
Wie auch immer, es soll nur als Rückblick auf die Geschichte dienen. Man bedenke nur mal an das Beispiel die Weltwirtschaftskrise nach den goldenen 20ern. So makaber es auch klingen mag, dieser 2. Weltkrieg war eine Erneuerung der wirtschaftlichen Perspektive, praktisch könnte man jetzt gewisse Parallelen von heute entdecken. Es ist kein Geheimniss, daß es der Wirtschaft von den USA vor dem 11.September (autsch) alles andere als gut verlief. So grob gesehen könnte man (ich) jetzt meinen, durch Terrorbekämpfung, für viele anderen nix anderes als ein Krieg, könnte die wirtschaftliche Lage (vielleicht aus der Sicht der amerikanischen Verantwortlichen) wieder erholen. Ich kann mich auch sicherlich irren, aber im Moment denke ich so. Diese 6 Billionen-Verschuldung wirkt dann wie ein Jojo-Effekt aus.
Wie Admiral schon rotzfrech (gg) davon ausging, können die das gesetzte "Limit" von 6,6 Billionen ohne mit der Wimper zu zucken erhöht werden. Was würde dagegen sprechen? Begründungen haben die genug wie "Krisenzeiten" und theoretische Inflation. In den 2 og. "Begründungen" würde der Limit keine Rolle spielen, wenn die Demokraten mitmachen.

Wie die Geschichte schon oftmals gezeigt hatte, kamen die meist immer bewunderswert aus der Patsche raus; wenn es um die Wirtschaft geht, da hört anscheinend bei denen der Spaß auf. ;)
beast,

diese Position zum Konflikt in Israel ist mein voller Ernst. Wenn ein Konflikt nur mit militärischer Intervention zum erliegen zu bringen (!= zu lösen) ist, so sollte diese Mittel der Wahl sein. Unabhängig davon wollte ich gar nicht meinen Standpunkt einbringen, sondern hab mich gefragt warum dieses Mittel _hier_ nicht angewandt wird - wo es in Kuwait oder auf dem Balkan ungleich früher angewandt wurde.

Wenn ich die US-Aussenpolitik der letzten 10 Jahre richtig einschätze, wurde zwar jeweils erst einmal verhandelt und vermittelt - ab einem gewissen Punkt jedoch auch zugeschlagen. Das mag für einen überzeugten Pazifisten zwar ein Dorn im Auge sein und einen Konflikt auch nicht notwendigerweise zum Erliegen bringen - aber es hat Exempelcharakter, auf den die USA in meinen Augen Wert legen.
Ein eher plattes Argument wäre weiterhin, dass in 900 Jahren Balkan-Konflikt weit mehr Menschen umgekommen sind als durch die Intervention. (NB drittes Wort)


Zum wirtschaftlichen "Problem" (das ich immer noch nicht so recht sehe) muss ich froggy zustimmen und sogar noch etwas weitergehen: Ein Krieg ist moralisch zwar zweifelhaft - wirtschaftlich jedoch immer ein voller Erfolg. Wo wären Konzerne wie Siemens und Krupp heute? Wieviele Autobahnen hätten wir? (NB^2: Ja, das ist spitz.)

[ot] Ich stehe dazu, dass ich auch mal ein Medium zuführe um mich geistig zu entspannen - nicht, um mich zu bilden. Chatten gehört ebenso dazu wie ab und zu in die "Bild" zu schauen oder ins Hamburger Abendblatt. [/ot]


michelle,

ich gehe mal davon aus dass viele politische Bestrebungen in den letzten Jahrzehnten _sehr wohl_ darauf hin zielen, die BR (vor allem wirtschaftlich) vom Einflussbereich der USA unabhängiger zu machen. Nicht von ungefähr kam jemand auf die Idee, eine Montanunion zu gründen. Oder eine EWG. Oder die EU gen Osten zu erweitern, um am wirtschaftlichen Boom (so man hofft) Ex-Warschauer-Pakt-Staaten teilzuhaben.

Auch sehe ich ein, zwei militärische Entscheidungen die (mir) zeigen, dass man nicht blind und NATO-konform entscheidet. So zB die Aussage, dass die BW keine strategische Koordination des Afghanistan-Einsatzes übernehmen kann, will oder wie auch immer. Oder Willenserklärungen wie "Sanis bekommt ihr - Soldaten nicht".
...

dann nehmen wir auch eben das thema in betrachtung obwohl ich es als offtopic kennzeichnen müsste. zunächst einmal stellt sich für mich die frage warum du die partei der palestinenser ergreifst. ich meine - zum einen ist es sicherlich ne frage der sympatien aber zum anderen möchte jetzt provokativ behaupten, dass wenn du verlangst dass die usa israel mit militärischer gewalt zur lösung des konflikts zwingen, du zuviel dich "geistig entspannt" hast und um einen vergleich zu ziehen einfach mal verlangst das die sonne auch nachts scheint.

im übrigen entnehme ich deiner aussage, dass für dich der zweck die mittel heiligt. eine solch pauschale aussage ohne fallunterscheidungen ist eine sehr heikle angelegenheit. eine radikalgrüne sekte die als ziel den schutz der erde vor der umweltverschmutzung hat würde also in deinen augen recht bekommen wenn sie kurzerhand die menschheit ausrottet?

was die anderen konflikte angeht - so können wir als ameisen nur eine wage vorstellung davon haben, denn so viele theorien du auch anstellen vermagst, wirst du nie die hintergründe hinter dem handeln der ameisenkönigin erraten, schon gar nicht wenn du dadrauf bedacht bist nicht nur trockene information aufzunehmen - sondern dich auch mal "geistig entspannen". ein paar anregungen hier trotzdem. im falle von kuwait ging es um die eindämmung einer selbst gezüchteten gefahr (wie so oft bei den usa) und nicht zuletzt um das offensichtliche - öl. der konflikt auf dem balkan spielte sich direkt vor der "kolonie" der amis ab - die stabilität der region muss im interesse des inneren friedens gewährt bleiben. zudem müssen nun ma hinundwieder neue waffen im "produktiven" umfeld erprobt werden. aber (!) man macht keine eigenen städte platt um die funktionsweise dieser zu testen. (fall: israel).

wie auch immer, werden die vollständigen hintergründe für uns niemals sichtbar und man müsste schon direkt in einer regierungsbehörde der amis sitzen um eine dunkle vorstellung von einem teil der absichten hinter den ereignissen auf der welt zu bekommen. dennoch darf sicherlich darüber diskutiert und vor allem nachgedacht werden.

was platte argumentationsweise angeht - so frage ich mich was du damit eigentlich argumentieren willst. dass mord weiteres morden gerechtfertigt? herzlichen wilkommen in der postmodernen steinzeit.

im übrigen sehe ich es auch so, dass der krieg, ein ausdruck der intraspezifischen konkurenz, durchaus im zweiten schritt die entwicklung der spezie beschleunigt, meiner meinung nach, ein dennoch nicht moralisch zu vertretenes mittel. der ach-so-tolle mensch, der die kunst und die literatur erschaffen hat - weiss sich nicht besser zu helfen als aufeinander mit keule und cruisemissle einzuschlagen. achja - da haben wir doch die "lösung" auch für das problem der überbevölkerung.

in diesem sinne gebe ich michelle recht in ihrer aussage was recht ist und was nicht.

...
Antwort heute abend - ich gehe mich jetzt geistig entspannen. :-t
lol http://www.all4chat.de/all4/chat/emonics/grins.gif
...da die NATO volle Unterstützung im Kampf gegen den terror zugesagt hat wird es auf ein ähnliches Modell wie im Golfkrieg hinauslaufen, die USA verballern ihre Altbestände, die NATO-Partner bezahlen für Neu-Waffen und in 2 Jahren kräht kein Hahn mehr danach...


CoDeD

PS. Ich werd Euch meine nähere Meinung zu dem Thema ersparen, ich wollte noch was zu essen machen und nicht den ganzen Abend Text verfassen...
vieleicht hättest du es einfach lassen sollen coded... denn es hätte den gleichen informationsgehalt wie deine hier stehende aussage... :-t
Also gut beast - in der Hinsicht gebe ich mich geschlagen. Keiner von uns Unwissenden kann sich in die Köpfe der Entscheidungsträger hineinversetzen und 100%25ig nachvollziehen, was in der Vergangenheit zu den Interventionen geführt hat. Mutmaßen ist also müßig.

Meine Position zum Israelkonflikt hast Du jedoch gründlich missverstanden. Ich schlage mich keineswegs auf die Seite der Palästinenser. Ich bin in dieser Frage aussen vor, da ich keiner der beiden Parteien angehöre und maße mir von daher auch kein Urteil an, wer von beiden nun Recht hat.
Ich maße mir jedoch an zu behaupten, dass beide Unrecht haben. Denn in meinen Augen ist es Unrecht, aufgrund eines Jahrhunderte alten Konflikts Zivilisten zu töten. Punkt.

Desweiteren heiligt der Zweck keineswegs die Mittel, wenn er keinen Kompromiss darstellt.

Meine Argumentation war eine _Frage_... nämlich die Frage nach dem Warum-jetzt-so. Aber wenn Du mich so fragst - Mord rechtfertigt Mord, ja. Sofern es um den Mord an Zivilisten geht.
Thom - wenn Keynes noch aktuell ist, ist die Antwort klar... *g*
Ach weisste Beast, ich denke das jeder der sich ein wenig mit der Thematik Golfkrieg und dessen Finanzierung auseinandergesetzt hat weiss was mein Posting aussagen sollte, besonders von Dir Intelligenz-Beast hätt ich das erwartet... :-t


CoDeD
neues wasser auf alte mühlen...

ich nehme ma an du wilst dich nur profilieren, anderenfalls erläutere doch etwas genauer deine aussagen.
*ggg*

Profilier...
kopfschütteltz