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Fragenkatalog an alle Linux- und Apple-Erfahrenen

Hallo @all,

Einige von Euch haben es sicherlich mitbekommen. Ich bin momentan am überlegen, was für ein neues System ich mir kaufen möchte. Als Webdesigner und auch sonst arbeite ich schon seit Jahren mit Windows - nun möchte ich mal einen großen Schritt gehen und meinen nächsten Rechner, den ich mir in 2 Monaten kaufen möchte, mit einem anderen Betriebssystem ausstatten. In Frage kommen dabei Linux und Apple.

Allerdings kenne ich mich mit beiden Betriebssystemen (noch) überhaupt nicht aus. Aber das soll sich ja ändern - wenn Ihr mir zur Seite steht *smile*

Ich möchte im Laufe des Beitrages einige Fragen stellen und es wäre toll, wenn Ihr dazu Stellung nehmen und mir helfen könntet. Nach und nach werden mehr und mehr Fragen von mir folgen :-)

Daher erstmal zwei Fragen bzgl. Linux:

1.
Es gibt ja eine Menge von Distributionen (Suse, Mandrake etc.) - welche persönlichen Erfahrungen habt ihr gemacht und was würdet Ihr einem wirklichen Anfänger wie mir raten? Gibt es Unterschiede zwischen den Lizensierungen? Habe gelesen das Suse den wirklichen OpenSource-Charakter nicht so wahrt aber die beste Distribution sein soll. Könnt Ihr mir da erstmal weiterhelfen?

2.
Gibt es, wie bei Windows, eine bestimmte Grundkonfiguration (Mindestansprüche) die Linux an das Betriebssystem stellt? Ich habe zwar schon gehört das man auch mit einem 4/86er Linux zum laufen bringt, aber ich möchte ja schon mehr damit machen (Grafikbearbeitung etc.)

Herzlichen Dank schonmal für alle die mir helfen wollen :-)

Many greetinX,
ghostwalker

YOU are the Community
hi ghost für linux gib es so ein programm..das haste die oberfläche wie windows..also dann hast du ein anderes betriebsystem..aber gleichzeitig win oberfläche ggggggg
Ich bin für Apple :-t:-x

:-e
hi ghost,

hmm zur ersten frage:
da kannst du 10 leute fragen und bekommst 20 verschiedene Meinungen... Jeder hält natürlich die Distribution die er selber benutzt für die beste...
Wobei Suse den Vorteil hat das in Deutschland zusammengestellt wird und von daher so Sachen wie TDSL (ADSL) leichter zu konfigurieren ist z.B. und auch vieles auf Deutsch verfügbar ist. (Naja ich habs doch lieber da alles in Englisch *g*)
Bei Suse sind auch einige "kommerzielle" Pakete dabei für die dann natürlich OpenSource nicht gilt wie z.B. Netscape, Adabas etc. Also als Anfänger würde ich schon Suse vorschlagen, dürfte da am besten geeignet sein. (wobei mir
persönlich Slackware noch lieber ist da ich damit schon seit öhm 91/92 ? rumgespielt hab)

2. Anforderungen
naja kommt imemr drauf an ;-) Soweit ich weiss wird für suse 8.0 schon 64MB Ram empfohlen und denke mal es sollte auch ein P2-irgendwas sein (als router etc reicht aber auch nen 486 z.b. mit minimal-linux auf einer Diskette)
Was willst du denn für Grafikbearbeitungen machen?
Ich kenne unter Linux nur GiMP und es gab mal Framemaker für Linux als Beta (evtl ist das auch schon fertig inzwischen?)
Photoshop gibt es eher für Apple oder Windows. Und meiner Ansicht nach kann GiMP Photoshop (noch!) nicht das Wasser reichen.


loo
So ich schreibe auch mal meine erfahrungen hier hin....

Da ich leider nicht weiß wie weit deine Webdesigner Karriere gehen soll stellt sich mir die Frage:

1. Was willst Du überhaupt machen mit dem Rechner?? (Bildbearbeitung, Echtzeit 3D Bewegungen, Sound- und Video Bearbeitung??)
2. Arbeitest Du mit 2 Monitoren, um Änderungen besser übersichtlich zu halten??
3. Läßt Du im Hintergrund irgendwelche Berechnugen durchführen und willst aber noch andere Sachen erstellen??

Würde mich mal interessieren weil wo dein Schwerpunkt liegt.

Also zu deiner 1. Frage:
Ja das ist so jeder der Distributionen hat einen eigenen Schwerpunkt bzw. Anwendungs Zielbereich, das heißt nicht das man die nicht für den Heimrechner verwenden kann. Ich würde das eher so erklären, Du hast nen Traktormotor und versuchst den in einen VW-Käfer einzubauen. Dies trifft auf einige Distributionen zu. Für den Heimanwender empfehle ich SUSE x.x die ist äußerst einfach und unkompliziert zu verstehen. Ebenso einfach ist die Installation. Zudem wird wie eine Windows ähnliche Oberfläche ausgeführt und ist deutlcih schneller als Windows.
Als Beispiel:
Ich habe Suse 7.2 auf einem P1 166MHZ, 32 MB RAM, 10 GB FP installiert und der war fast genauso schnell von der Verarbeitungszeit her, wie mein P3 650MHZ, 128 MB RAM, 20 GB FP und Windows 2000.

Zu 2. Frage:
Ja es gibt Mindestanforderungen bei Linux, aber die sind nicht so Maßgeblich wie bei Windows, da Linux ein ganz anders Dateisystem hat und somit auch schneller auf Daten zugreift. Linux passt sich dem System an und nicht wie bei Windows, wo erst das System an Windows angepasst werden muß, um eine Optimale Leistung zu erzielen.

Ich will mal hoffen das jetzt einige Sachen etwas klarer geworden sind und noch mehr Fragen aufgekommen sind :-t
Wenn Du aber den Unterschied zwischen den einzelnen Distributionen genauer erklärt haben willst, dann schau doch mal bei (blau) www.Linux.de (/blau)rein. Unter Links findest Du eine Auflistung und erkläuterung.

http://www.waterangel.de/meetinx/yoda.gif