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[ Hot Spot ] : Roboter - Fortschritt oder Rückschritt für die Menschheit ?

(froggy)Seit Jahrzehnten wurde das Mythos Roboter (Abstammung aus dem tschechischem Wort für "Sklave") ein Begriff der Menschheit und faszinieren zugleich Erfinder, Ingenieure und Technikfreaks, so dass es immer wieder finanzielle Mitteln in diese Entwicklung gesteckt werden.
Roboter haben schon viele Anwendungsgebiete erobert: als Industrieroboter, bei der Medizin, im Weltraum und sogar im privatem Bereich.
Doch leider bringt diese Entwicklung auch div. Nachteile wie die Rationalisierung im Industriegewerbe, die durchaus nicht nur präzisiere Arbeiten vornehmen können, sondern auch zugleich viele Menschen ersetzen können und konkurrenzfähiger werden, und weniger Kosten entstehen, die für den Verbraucher wiederum ein Vorteil ist.
Mittlerweise bringt eine kleine Sensation aus Japan diese Diskussion wieder ins Rollen. Diese Sensation sowie als nettes Spielzeug nennt sich "Aibo", ein Roboterhund von der Firma Sony, die zudem so gebaut und programmiert wurde, dass es sich als niedliches HighTech-Gegenstand für viele Menschen entpuppt.

Doch die Menschen werden weiterentwickeln und den Mythos noch mehr perfektionisieren, und zwar so wie wie möglich, bis sie ihren Wunschtraum von "Künstliche Intelligenz" Realität wird, was aber jetzt immer noch Zukunftsmusik ist.

Was haltet Ihr denn von der Entwicklung Roboter? Seht Ihr darin Vor- oder Nachteile, Fort- oder Rückschritt für die Menschheit? Kommt für Euch ein "selbstständiger" Roboter, der Arbeiten anderer Menschen übernimmt, eher mysteriös vor als normal?

Viel Spass beim Diskutieren wünscht Euch

froggy(/froggy) & (neongenesis)NeonGenesis(/neongenesis)


Habt ihr ein Thema, das ihr gerne mal im HotSpot diskutieren möchtet? Dann schreibt an HotSpot@meetinx.de
ich finde so manche entwicklung beängstigend. es ist doch echt paradox, das wir dinge bauen und entwickeln die uns arbeit abnehmen, jedoch immer die arbeitslosenzahl immer mehr ansteigt und die kosten an nahrungsmittel und anderen dingen mehr und mehr ansteigt. wie wollen wir geld verdienen wenn wir nicht mehr arbeiten müssen, weil wir maschinen und roboter erfunden haben die das für uns tun.

ich denke durch diese entwicklungen, die ja keine grenzen haben, schaufeln wir uns unser eigenes grab.

http://www.proxis-oxis.de/prox.gif
ich gehe mal einen schritt weiter - http://www.transhumanismus.de ... so sehen viele menschen unsere zukunft, die überwindung des menschen und das erreichen von unsterblichkeit mithilfe moderner technologien - keine hirngespinste, sondern ernsthaft diskutierte und verfolgte ziele. sieht so die hölle auf erden aus? mir graut%27s.
Hi Proxis, erstmal danke für Deinen Beitrag. :)
Manchmal ist der Wissendurst vom Menschen, das Unmögliche möglich zu machen, so unfassbar, daß wir es schon wieder selbstverständlich halten, zudem wir im Atomzeitalter leben.
Bei uns in der Gesellschaft gibt es schon im privatem Bereich Geräte (Automaten), die uns das Leben vereinfachen sollen, und die Folge davon ist meist, daß wir davon abhängig werden. Obwohl wir diese Geräte bedienen und beherrschen, sind wir doch letzendlich diejenigen, die beherrscht wurden; letzters merkt man besonders erst dann, wenn jenes Gerät defekt ist.
Genauso könnte man es in Zukunft mit den Robotern vorstellen, das Kurioseste davon ist nämlich die Bedeutung: Ein Sklave beherrscht die Menschheit. :) (Man bedenke an den hohen Schaden der Automobilindustrie, wenn alleine ein Roboter ausfällt.)
Was mir aber jetzt z.B. Sorgen machen würde, wäre diese futuristische Vorstellung, wenn Roboter beim militärischem Einsatz eingesetzt werden, die kompromisslos jeden militärischen Auftrag erfüllen werden können. Was würde passieren, wenn diese Sensoren einen Wackelkontakt erwischen?

Danke Aba für Deinen Beitrag und ich werde gerne mal zum späterem Zeitpunkt die Seite anschauen. :)
"der ende der menschheit begann mit der industrialisierung"
Hallo @all,

Die Frage ob Fluch oder Segen ist in der Tat sehr schwer zu beantworten. Letztendlich sehen wir heute schon die Vorboten eventueller Zukunftsvisionen, die uns früher oder später einholen werden. Dabei spielt meines Erachtens nach nicht die Technik an sich eine Rolle, sondern wie sie eingesetzt wird. Jeden Tag gibt es technische Innovationen, die gleichzeitig Fluch und Segen sein können - es kommt nur darauf an, was der Mensch daraus macht.

Um ein Beispiel zu nennen, möchte ich die Genforschung in den Raum werfen, die auch nur durch aktuelle Technologie und Weiterentwicklung überhaupt erst entstehen könnte. Werden ethische und moralische Grundgedanken beibehalten, so spricht nichts gegen diese Forschung, aber wer möchte dies kontrollieren? Wie schnell kann es passieren, daß daraus Waffen gezüchtet werden die schnell außer Kontrolle geraten könnten.

Ich glaube dies ist ein Thema, über welches man ganz lange diskutieren könnte, ohne ein Ergebnis zu erzielen da jeder Einzelne von uns nicht wissen kann, was die Zukunft bringt. Man kann nur optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft blicken, was letztendlich jeder für sich entscheidet.

Ich für meinen Teil sehe eher optimistisch in die Zukunft obwohl mir klar ist, daß sehr viele Neuentwicklungen aufgrund des Machtkampfes unter den Menschen dazu führen werden, daß diese negativ verwendet werden.

Many greetinX,
ghostwalker

YOU are the Community
Hi ghostwalker,
danke für das gut argumentierten Beitrag. :)
Technik und deren Einsatz sind hin und wieder diskutabel, einerseits wird die Technik nach Einsatz angepasst, und andererseits umgekehrt. Ersteres ist meist üblich; meine Zukunftvorstellung von genannten Elementen sind leider wenig positiv, sondern eher negativ. Ich schätze die Menscheit werden nie reif genug für die Entwicklung bzw. Forschung sein; man sieht es schon alleine an der Vergangenheit bzw. Gegenwart.
Ich befürchte, daß die Gesellschaft so mit der Entwicklung gehen werden, daß es eine Selbstverständlichkeit sein könnte. Und hier wird es gefährlich, die Menschen werden es wieder falsch einsetzen und gewöhnen sich sogar noch daran.

Wann also ist die Grenze erreicht mit den Entwicklungen? Gerade im Atomzeitalter können wir schon gar nicht mal aufs Auto und TV verzichten; wir sind und werden abhängig von Dingen des Leben, die uns Menschen nicht beherrschen sollten.