Antwort
Huhu Abalone,
Habe den Artikel auch gelesen. Interessant ist hierbei die Begründung der Richter, das der Großteil der Nutzer in Amerika lebt und daher auch eine Anklage "hier" möglich sei. Eine wahre Farce. Vor allem deswegen, weil die Gesetze sich in fast jedem Land dieser Welt unterscheiden und die jeweiligen in Amerika sich nach den Interessen der Plattenindustrie bewegen und nach der Kohle, die jemand für seine Anwälte aufzubieten hat. Ob das gerecht ist oder nicht, mag jetzt mal so dahingestellt sein.
Letztendlich stellen sich mir aber zwei Fragen:
1. Wie wollen sie ein Unternehmen, dessen Server nicht in Amerika sitzt, verurteilen? Offener Aufruf zum hacken des Systems? Oder verurteilen sie die Firmen, ihre Server in dem anderen Land abzubauen? Ich bin gespannt.
2. Gesetzt den Fall, sie kriegen Kazaa wirklich klein - was kommt als nächstes? Ehrlich gesagt mache ich mir da keine großen Gedanken. Overnet ist nur der Anfang. Es gibt noch eine Menge mehr Alternativen die noch in den Kinderschuhen stecken. Nach Napster ging es weiter und nach Kazaa wird es auch weitergehen.
Comment zu Overnet: Ich war ehrlich gesagt mit Overnet nicht so richtig zufrieden. Die Datenraten waren relativ gering und die Ausbeute für gesuchte Daten waren auch nicht gerade berauschend. Mit eMule läuft es momentan besser. Und solange die amerikanische Industrie nicht auch noch gegen das Donkey-Netzwerk loszieht, werde ich das Programm benutzen und erst im letzten Moment umsteigen. Das werden wohl die meisten tun...
Many greetinX,
ghostwalker