Der sensible Wagen der Zukunft soll mit Software ausgestattet sein, die den Zustand von Straße und Fahrzeug automatisch erkennt. Fahrer und sonstige Insassen können ihre persönlichen Befindlichkeiten ins System eingeben. Jedoch soll das Vehikel die Befindlichkeiten des Lenkenden optisch und akustisch ausdrücken. Dabei nehmen nach Vorstellung der Entwickler Scheinwerfer, Antenne, Windschutzscheibe und Frontkarosserie die Rollen von Augen, (tierischem) Schwanz und sonstigen Körperbestandteilen ein. Das Fahrverhalten des Menschen am Steuer wird vom Bordcomputer ständig überwacht. Häufen sich dabei Merkmale wie hohe Geschwindigkeit oder ein bestimmtes Bremsverhalten, wird dies als aggressives Verhalten interpretiert und ein entsprechender Datenwert gespeichert. Bei der Überschreitung eines bestimmten Grenzwerts veranlasst das Computerprogramm eine für andere Verkehrsteilnehmer sichtbare Reaktion.
Ist somit das Auto (bzw. sein Fahrer) angefressen, leuchtet die Motorhaube bedrohlich rot und die Antenne steht kraftvoll erigiert. Hat der PKW aber einen technischen Defekt, "leidet“ er (und der Mensch natürlich mit). Visualisiert wird dies für andere Zeitgenossen dann durch traurig-dunkelblaues Leuchten der Haube und den blinkenden "Träne“-Scheinwerfer unter einem Frontscheinwerfer.
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/glosse/18013/1.html
Da bekommt der Satz "Frau am Steuer" irgendwie eine ganz andere Betrachtungsweise