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Es war einmal...

Es war einmal ein Regenwurm, der war sein ganzes Leben lang krank. Kaum hatte ihn seine Mutter auf die Welt gebracht, war er schon krank. Man merkte es an seiner unlustigen Art, dass ihm etwas fehlte. Der Wurmdoktor kam mit seinem Köfferchen gekrochen und fühlte ihm den Puls.
"Was fehlt ihm?" fragte die Mutter ängstlich. "Er ist krank", sagte der Wurmdoktor und machte ein besorges Gesicht.
Die Mutter wickelte das Würmchen in warme Sauerampferblätter ein und brachte ihm Schneckenschleim. Aber der Regenwurm blieb krank und zeigte keine Lebensfreude. Wenn die anderen Würmer spielen gingen, lag er krank in seinen Sauerampferblättern unter der Erde.
Er wußte nicht einmal, was Sonne und Regen sind. Er blieb auch krank, als er größer wurde. Nie verließ er sein Plätzchen unter der Erde, sondern lag immer in seinen Sauerampferblättern und aß traurig Schneckenschleim. Drum wurde er auch nie von einer Amsel gefressen, wie fast alle seine Kameraden. Er blieb die längste Zeit am Leben.
Aber sagt mir - ist das ein Leben?

ENDE


Was ich mit dieser Geschichte erreichen will fragt ihr euch bestimmt. Ich wollte nur dass ihr mal drüber nachdenkt ob denn das wirklich ein Leben ist und euch fragen was ihr machen würdet wenn ihr unheilbar krank sein würdet. Würdet ihr lieber so gut wie möglich auf alles verzichten (z.b Spass) nur um lange genug zu leben, oder würdet ihr lieber ein kurzes Leben, aber dafür ein erfülltes Leben wählen?!
Oder vielleicht doch lieber den goldenen Mittelweg?
Was anderes würde mich auch noch iteressieren: Wie geht ihr mit Menschen um, von denen ihr wisst dass sie krank sind, oder glaubt ihr ihr könnt mit sowas nicht richtig umgehen?

Sp.
.....mhm..ein leben ist das wohl nicht gerade...jedenfalls kein schönes.
Ich weiß nicht wie ich mein Leben leben würde, wenn ich Todkrank wäre. Ich würd versuchen, möglichst vielen Leuten eine Freude zu machen. Nicht unbedingt auf Spaß verzichten, aber auch nicht über die Stränge schlagen.
Wie geht man mit Leuten um die schwer krank sind....Mein vater ist schwer Krank.....viel liebe geben. Aber das sollte man bei jedem menschen machen.
Hallo Spider,

um bei deiner Geschichte zu bleiben... ich lasse mich lieber von den Vögeln fressen als unter der Erde zu verrotten.

Wie ich mir (chronischen) Krankeheiten umgehe?
Ich denke, dass der Geist viel ausmacht. Also denke ich, dass man kämpfen, statt aufgeben sollte. Aber ich habe ja auch gut reden, ich bin nicht krank.

Bis denne
Roseanne
ein erfülltes leben muss nicht zwangsläufig lang sein!

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no reason to live but I like it that way!
denke mal das man einfach aus jedem situation das beste rausmachen muss, immer nach vorne blicken, egal wie krank man is, was für probleme man hat darf man nicht in dem selbstmitleid verharren und auf die vergangenheit blicken, denn leben heisst nich auf die vergangenheit schauen, nich ma auf die gegenwart sondern auf die zukunft...... das leben is ziemlich hart und vor allen dingen ungerecht... ob man von den vögeln gefressen wird kann man zwar von vorne nich sagen, aber man sollte, denke ich ma, so leben das wenn es soweit is, man mit dem vergangenen leben zufrieden is, unabhöngig davon wie lange man gelebt hat... und vor allen dingen sollte man nich über diesen augenblick sich gedancken machen, denn irgendwo habe ich ma den spruch aufgeschnappt "die meiste zeit im leben verbringt man damit zu überlegen wie man stirbt"... und das kann man ja eh nich abwenden also lohnt es sich nich die kostbare zeit verschwenden..

...beastgreetz

p.s. ich weiss trotzdem nich wie ich mich in situationen verhalten muss wo ich auf menschen treffe die ein schlimmeres los als ich habe, denn ich denke die müssten viel mehr mit dieser frage sich ausseinandergesetzt haben als ich.

achja.... das leben is nich kurz.. nur der tod is ziemlich lang *g*
ich denke, das jeder sowieso was anderes denkt....
...denn für jeden ist ein erfülltest leben sowieso anders definiert...

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Do the right thing, at the right time.
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Huhu Spidy :-love gg!
Es ist wirklich schwer zu sagen,was das "bessere"Leben wäre.Beide haben Vor-und Nachteile.Würde man auf jeglichen "Spaß"(was immer man darunter versteht)verzichten,so würde man zwar länger Leben,aber dafür nicht unbedingt glücklicher.Andersherum hat man den Nachteil,daß das Leben schneller beendet wäre,aber man das Gefühl,daß es erfüllt war.Ich für mich würde,denk ich,den Mittelweg nehmen - auf mich aufpassen,aber dennoch Spaß(in Maßen - wie es eben geht)haben wollen.So ganz ohne jeglichen Spaß im Leben..hmm,ne,daß könnte ich glaube ich nicht..dafür lieb ich das Leben viel zu sehr.Wäre ich unheilbar krank,würde ich nicht aufgeben,dafür bin ich nicht der TYp,sondern versuchen,daß Allerbeste aus meinem Leben zu entnehmen.
Der zweite Punkt ist auch schwierig zu beantworten.Es gibt ja körperliche Krankheiten,die man auf Anhieb sieht,oder innerliche Krankheiten.Ich versuche mit denjenigen so normal wie möglich umzugehen.Schließlich sind das Menschen und keine Annormalen g.Mein Vater war die Zeit vor seinem Tod auch sehr schwer krank - ich habe versucht ihm seine letzten Tage so schön wie möglich zu machen und ihm viel Zuneigung und Wärme zu geben.Natürlich war das nicht immer leicht..es war sogar sehr schwer und oft hat es auch nicht so geklappt,weil der Schmerz einfach zu groß war.Aber ich denke,daß er in den letzten Monaten trotz Krankheit glücklich war...und das zählt ja schließlich!
seufz....






:-e
also hasiputzi
nette geschichte....wirklich...
da gibts n hübsches zitat,was gut dazu passen würde...
"lebe wie du wenn du stirbst,wünschen wirst,gelebt zu haben"
vielleicht kennt ihr das....und ich denk,es faßt so ziemlich alles zusammen,was das thema betrifft.
man sollte das leben auf jedenfall genießen,oder vielmehr wertschätzen;egal ob in guten,oder schlechten zeiten.

was den umgang mit kranken,oder behinderten betrifft,muß ich sagen,daß es schwer ist,sich in sie hineinzufühlen,und ihnen gerecht zu werden.
deshalb werden diese menschen,meiner meinung nach, auch häufig falsch behandelt.
man versucht sie vor der ach so schlechten welt ,oder vor sich selbst zu schützen,indem man ihnen wichtige erfahrungen vorenthält.
so iss der wurm ja auch noch als erwachsener wie n baby behandelt worden.

wer weiß,vielleicht wär er ja gesund geworden,wenn man ihn nur gelassen hätte...

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Der kleine Regenwurm darf sich nicht unter der Erde verkiechen. Er muss raus und die frische Luft atmen! Er sollte tief einatmen und versuchen zu geniessen... Er wird bald feststellen, dass es hilft und er wird auch wieder lustiger sein und mit den anderen Würmern spielen... Sie freuen sich ihn wiederzusehn und unterstützen den kleinen Wurm, so dass es ihm mit und mit besser geht... Und so wird sein Leben auch wieder lebenswert.

Wie ich mit einer kranken Menschen umgehn würde? Es ist eine schwere Situation, aber eigentlich sollte man sich doch ganz normal verhalten. Schliesslich ist er doch dadurch kein anderer Mensch. Jedoch, wenn man merkt, dass es ihm einmal nicht so gut geht, dann sollte man sein Bestes tun um das zu ändern, denn sonst würde sie sich vielleicht, ähnlich wie der kleine Regenwurm, wieder in sein Sauerampferblatt einwickeln und zurück unter die Erde verkiechen...
Den Spass im Leben darf man niemals in den Hintergrund stellen- erst recht nicht das Lachen. Jede Minute lachen verlängert das Leben um einen Tag! Das habe ich mal gehört und glaube daran :) dies sollte man auch dem kranken Menschen vermitteln...lachen ist gesund... Das Leben muss man geniessen- das ist mir in den letzten Tagen immer bewusster geworden... (grade auch nach dem Unglück in New York). "Lebe Deinen Tag, als wäre es Dein letzter" Ich weiss, dass es oft nicht umsetztbar ist, aber man sollte es zumindest veruchen...

:-love spidi,



:-105