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Gedanken

Der Sinn des Lebens?!?

Also erst wollte ich sagen, daß ich zwar weiß, daß sich fast jeder diese Frage schon mal gestellt hat, da ich aber bis jetzt noch keine annähernd zufriedenstellende Antwort gefunden habe, wollte ich eure Meinung zu meinen Gedankengängen erfahren.

Zum Zweiten wollte ich euch vorwarnen. Also eigentlich hatte ich mir vorgenommen keine Beiträge ins Forum zu schreiben, da ich meine Qualitäten als Verfasser von Forumtexten nicht besonders hoch einschätze, also nehmt es mir nicht übel, wenn es kein berauschender Beitrag wird.



So, nun zum eigentlichen Text, der eigentlichen Frage:

Worin besteht der Sinn des Lebens?
Klar is doch kein Problem dies zu beantworten: GLÜCKLICH WERDEN/SEIN

Aber wie macht man das, kann man das überhaupt selber in die Hand nehmen, oder hängt das immer von äußeren Einflüssen ab? Kann man auf Dauer glücklich sein? Oder folgt einem Hochgefühl immer ein brutaler Absturz? Ist es normal, daß, wenn es einem grad ganz gut geht und alles funktioniert, einem erst in einem Lebensbereich, sei es Liebe, Beruf / Ausbildung / Weiterbildung oder zwischenmenschliche Beziehungen, plötzlich alles aus der Hand gleitet, und dann sich dies meißtens auf den ganzen rest auswirkt und ihn mitreißt?

Bei mir endet das dann meißt, daß ich total am Boden zerstört bin und nicht mehr weiter weiß, die Welt nicht mehr versteh und mich mühsam von ganz unten wieder nach oben arbeiten muß.
Das kann doch nicht mehr die Pubertät sein. gg.
An dieser Stelle einen Dank an meine Freunde, die mir dann immer auf die Beine geholfen haben und helfen.

Da ich zur Zeit wieder mal fast ganz unten bin und dies, bis auf kurze Unterbrechungen, seit knapp einem Jahr bei mir ein Dauerzustand ist, frage ich mich einfach, was ich falsch mache, was kann ich dagegen unternehmen?
Oder ist das manchmal doch normal?


Entschuldigt bitte mögliche Rechtschreibfehler.

Ein auf eure Meinung wartender Scorpion.
ich denke, wer sich die frage nach dem sinn nie gestellt hat, hat eine wesentliche entwicklung verpaßt.. (mag dahin gestellt sein, ob er dafür glücklicher ist oder nicht)

nachdenken über sich & die welt ist aber doch wesentlicher faktor, der einen "fortschritt" überhaupt erst möglich macht.
hätte der mensch nie über seine eigene existenz heraus fragen entwickelt, würden wir noch immer in den höhlen sitzen & zur beschwichtigung der götter ums feuer tanzen.. (vor- und nachteile seien hier&jetzt auch unberücksichtigt).

ich finde die frage ist eine der spannendsten fragen überhaupt, auch wenn ich sie mir für mich schon beantwortet habe durch die frage nach dem warum des warums :-)

wir denken in causalketten, weil es unserem denkmuster offenbar "natürlich", "logisch" vorkommt.., was aber mE nicht heißt, daß die welt zwangsläufig auch causal sein muß.

was wäre so beängstigend daran, wenn das leben keinen sinn hat?
wäre es nicht vielleicht auch eine chance einfach zu leben, zu geniessen & das beste daraus zu machen?
Der Sinn des Lebens...hmmh....gute Frage, beschäftigt mich zur Zeit auch aufs Massivste,kann aber keine Antwort finden...momentan jedenfalls,sehe ich alles eher grau in grau, wobei ich eigentlich eine ziemlich penetrante Optimistin bin.....hmhhhmm......aber Hochmut kommt vor dem Falle.Jeder einzelne Mensch auf diesem gottverdammten Planeten sieht die Welt anders, riecht, schmeckt sie anders und hat andere Empfindungen, daher sieht jedes Individuum auch einen anderen Sinn im Leben...
Glück wird wohl meines Erachtens von den meisten Menschen angestrebt...., aber dafür Kämpfen will im Grunde keiner...hmhhhh....ewiges Glück kann niemand erreichen...;-)...machen uns doch selbst die Entäuschungen, unsere Trauer,zu dem was wir sind und können doch auch nur dann Glück genießen, wenn wir vorher Schmerz und Leid empfunden haben...seuftz...woher sollten wir sonst wissen was denn überhaupt Glück bedeutet?Das Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied" erscheint mir plausibel, auch wenn ich das oft nicht wahrhaben will..., doch können wir andere Menschen nicht für etwas verantwortlich machen, was wir selbst nicht erfüllen .Ich würde mich eher als senso-gesteuert bezeichnen, sprich eher mit dem Bauch und dem Herzen fühlend/denkend..that`s my fault...irgendwie scheint daß in unsrere Gesellschaft ein großes Problem zu sein...Gefühle zuzulassen......hmmmhhmmm....darüber zu reden...oft scheint uns eine Welt einzustürzen, obwohl wir warscheinlich Tage vorher noch zufrieden in unsrerem kleinem Kosmos vor-uns-hin-gelebt haben, aber bedeutet denn ständiges,anhaltendes Glück nicht auch Stillstand, klar die Erfahrungen, die jeder von uns macht/machen wird, in seinem Leben sind hart, aber helfen sie auch uns Selbst zu erkennen...
Tja..die Welt versteh ich auch schon lange nicht mehr.......
Ich persönlich glaube an das Schicksal...tja...läßt sich manches doch leider nicht von einem abwenden, Ratschläge kann ich nicht geben.....das Leben läßt sich ja leider nicht lenken..seuftz...kann dir nur zustimmen, wenn du sagst Freunde sind das Wichtigste,Menschen,die einem Rückhalt geben, einem Zuhören...das eigene Rückgrat scheint schnell von Anderen gebrochen zu werden...
Irgendwann wirst du bestimmt die Früchte deines Lebens ernten und die Hoffnung treibt uns ja auch immer voran...nur Stillstand ist eben gleich Tod, daher bin ich der Meinung man sollte immer versuchen zu Kämpfen...im Moment fehlt mir ehrlich gesagt auch die Kraft, aber wo ein Wille...*gg*...
Was ist schon normal?Ich denk, daß du dir darüber deine Gedanken machst, ist der richtige Weg....hmmmhh....(kann sich chicita daher anschließen,auch wenn ich meinen Sinn aber erst wiederfinden muß...*g*)...

In freudiger Erwartung auf ne Portion Glück,
Melanie
ich schließe mich chicita in diesem punkt an:
der sinn des lebens liegt für mich auch im leben selbst, genauer im prozess des lebens! In höhen und tiefen, im sich verennen und in überraschenden erkenntnissen :) Vielleicht noch darin, diese persönlichen einsichten weiter zu geben....aber da verliere ich mich wohl schon in spekulationen....
....sinn des lebens......wie chicita schon meinte, muss das leben einen sinn haben?? Erscheint uns nicht oftmals etwas "sinnlos"??? denke auch jeder sieht den "sinn" wo anders.... vielleicht bringt es einen gedanklich weiter, wenn man sich fragt, wofür leb ich eigentlich?? das hat mir geholfen....um anderen Freude zu machen, zu helfen, wenn ich kann...und aus der Freude anderer meine Freude zu ziehen...glücklich sein gehört wohl auch dazu.
das Leben besteht aus lauter Gegensätzen...keine Liebe ohne Schmerz...kein Gutes ohne das Böse....würde es diese gegensätze nicht geben, würden wir die positiven Dinge warscheinlich nicht zu schätzen wissen. Daher folgt meist auf ein hoch auch wieder ein Tief und umgekehrt....damit wir uns wieder freuen können! :-)
das thema ist interessant..da es ein grundliegendes thema ist.
es gibt wohl kaum einen menschen,der sich nicht früher oder später die frage nach dem sinn des lebens stellt.
und ich denke das ist auch gut so.
stellt euch mal einen menschen vor,der immer(!)glücklich ist..wie würde er eurer meinung nach sein?
1.würde er all das was er hat auch zu schätzen wissen?
2.wäre sein glück dann nicht vielmehr "eingebildet"

nun 1.JA
2.NEIN
wenns aber so wäre wärs auch kein mensch.
man betrachte hierzu allein schon die geschichte von adam und eva...sie waren glücklich..hatten den segen gottes,lebten im paradies..und vorallem hatten sie einander!
doch irgendwann ist ihnen das nicht genug gewesen..sie strebten nach der absoltuten erkenntniss..und sind zur strafe dafür aus dem paradies in die "hölle" vertrieben worden.dort jedoch strebten sie seither wieder nach dem paradies und nach dem GLÜCK,dass sie dort hatten...und so ist es bis heute.
die menschen streben nach glück.
der weg dorthin ist jedoch für jeden menschen ein anderer.manche finden ihr glück in der arbeit..manche in der familie und den kindern...manche in einem einzigen menschen,dem sie ihre liebe schenken...und manche suchen das glück indem sie andere menschen glücklich machen.
wie sehr sich auch der eigene weg auf der suche nach glück,von dem eines anderen unterscheiden mag,das ziel ist das gleiche.
behaupte einfach das die Menschen es nicht zu schätzen wissen, wenn sie immer glücklich wären....beispiel Adam und Eva...wenn sie gewusst hätten, wie gut sie es im paradies haben und es zu schätzen gewusst hätten, hätte Eva net vom Apfel gefuttert und sie wären nicht aus dem Paradies geflogen..;-)...

Deswegen mein ich ja...gegensätze sind wichtig um die positiven dinge schätzen zu können und sie erstrebenswert zu machen....
Huhu Scorpi! :-)


Meine Gedanken zum "Sinn":
WARUM muß denn das alles einen Sinn haben? Wenn ich ein gutes Buch lese, dass mir echt gefällt, wieso reicht
es dann nicht, dass es mir gefällt, wieso muß ich nach einem Sinn suchen?

"Der Weg ist das Ziel" - diesen Satz könnte man hier anwenden. Wir leben nicht, um irgend etwas sinnvolles zu
tun - wir leben einfach, das ist jedenfalls meine Meinung (die sich allerdings auch erst nach Jahren
herauskristallisiert hat)!

Weil wenn Du z.B. gerne Ski fährst, dann tut Dir das gut, gefällt Dir, damit ist dieser "kleine Sinn" schon erfüllt!
Wenn Du aber nach größeren Zusammenhängen suchst, DANN kommst Du sicher ins Grübeln... weil was für einen
Sinn hat es z.B. für andere, was Du da machst (wenn es nicht gerade deine Freunde sind).
Oder in noch größeren Maßstäben... da hat fast nichts einen Sinn! Beispiel: Was macht es für die Menschheit
aus, ob ich lebe oder nicht bzw. was ich tue? Was macht es für unser Sonnensystem für einen Unterschied, ob
die Erde intelligentes (oder was sich dafür hält ;-)) Leben trägt oder nicht?!? usw....

Mir fällt da gerade noch eine kleine Geschichte ein, vielleicht hilft bzw. sagt sie Dir ja etwas:

"Ein Mann spazierte nach der Flut einen Strand entlang. Da beobachtete er einen Einheimischen, der den Strand
entlang ging, sich immer wieder bückte, etwas aufhob und ins Meer warf. Als sich der Mann dem Einheimischen
näherte erkannte er, dass es Seesterne waren, die bei Flut an Land gespült worden waren.
Nachdem er den Einheimischen bei seinem Tun einige Zeit lang beobachtet hatte ging er zu ihm und fragte:
<Entschuldigung, aber wieso tun sie das?>
Der Einheimische erwiderte: <Die Seesterne, sie müssen zurück ins Wasser sonst sterben sie!>
Darauf sagte der Mann: <Aber es liegen hier hunderte am Strand und der Strand ist nur einer von vielen! Es
bringt doch nichts, wenn sie ein paar Dutzend ins Meer zurück werfen!>
Der Einheimische bückte sich wieder und warf erneut einen Seestern ins Meer zurück: <Dem da hat es was
gebracht.> "

Ich hoffe ich hab Dir damit ein bißchen geholfen..;-)

Viele Grüße,

Vivien

mal ein älteres gedicht von mir:

Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist deshalb so schwer, weil wir mehreren Zwecken dienen.


Das Buch, welches sich selber las,
war von sich selbst so fasziniert,
daß es die Buchstützen bat,
es von den anderen zu trennen.
Es brauche Ruhe, erklärte es,
und könne sich nicht mehr um das
alltägliche Geschwätz der anderen kümmern.

Die Zeit verging,
und es studierte
Vers für Vers
und
Wort für Wort
die Schwere seines Seins.

Es hatte gerade sich selbst gefunden
und wollte es froh den anderen verkünden-
da nahm der alte Mann
das Buch aus dem Regal
und
warf
es
in
den
Ofen.

Ihm war so kalt.

© Abalone, 03.09.2000


oder auch: am ende kommt es sowieso anders, als man denkt.
Frag ich mich auch öfter. Ich war auch immer so.
Manchmal hab ich Tage, da gehts mich auch hundeelend.
So wie gestern, zum Beispiel. Ich bin extra 100km nach Hause gefahren, um meine Freunde zu sehen und keiner hatte Zeit. Gestern war ich dann stinksauer und hab alle zusammen geschissen. Dann hat mir jeder versprochen, mich besuchen zu kommen und ich bin jetzt glücklich drüber, weil ich Sprit spare. :-t

Die Medaille hat immer zwei Seiten. Mein Leben lief auch nicht grade perfekt, im Gegenteil.

Man sollte nie aufhören, zu kämpfen, denn dann gibt man sich auf. Ich war teilweise ganz unten, hab auch in der Vergangenheit Dinge getan, die sich noch heute, nach ca. 1 Jahr negativ auf mich auswirken. Aber Augen zu und durch...

Denk mal daran, daß es Menschen gibt, denen es schlechter geht. Auch, wenns dir grad nicht hilft.
Denk an alles, was du geschafft hast.
Und vor allem denk an die Probleme, die du alle schon gemeistert hast. Oder die sich sogar von selbst gelöst haben.
Jeder Tag deines Lebens ist individuell und du hast keinen Einfluß auf manche Geschehnisse. Aber versuch, das beste draus zu machen. Belaste dich nicht zu sehr mit allem, was schief geht, sondern freu dich nur über die Dinge, die gut laufen... Jedes kleine Fragment davon...
Glaub mir, es hilft...

Greetz Clubbi
:-t
sooooooooo wollte mich mal an dieser stelle bei allen bedanken, die sich die mühe gemacht haben sich mit meinem text zu befassen, zur zeit gehts mir blendend *freuts*.
der sinn des lebens ist es,das es gar kein sinn gibt..

so meine erkenntnis..

so long..marihuana
"Iss deinen Reis und trink deinen Tee"




:-1009
hey...
das leben hat keinen sinn!!!!!!!
den suche ich schon sooo... lange und werde ihn auch nie finden!!!!

so far....
koli
(blau)Hi Scorpi!
Ich wusste eine Zeite lang auch nicht mehr, was der Sinn meines Lebens war! .. doch nun hab ich ihn wieder gefunden, und bin glücklicher als je zuvor!

Danke das es dich gibt Philipp!
Danke, das du zu mir hältst!
Danke, das du mir den sinn meines lebens wieder geschenkt hast

Ich liebe dich :-h
(weiss) Ich weiß garnicht was ich sagen soll :-x
Schatz ich Liebe dich...aber das weißt du ja...
Ich bin mehr als Glücklich mit dir und bin auch froh das es umgekehrt genauso ist...
Ich Liebe dich über alles...

Dein dich auf ewig liebender Notaaaaaaaaa :-x