..hab ich aber nicht selbst geschrieben..
Nicht mit Wissen, hast Du Unrecht getan. Doch geflohen mit der Schuld, als Erkenntnis Dich berührte. Alleine stehend flehte ich, bittend, das die Schuld, Dich möge nicht ruhen lassen, eher Du im Antlitz meiner Augen, die
Wahrheit bekennst. Es scheint wie ein Flehen, doch erfülle ich nicht Deinen Wunsch, stattdessen meinen, den ich versuche zu stillen. Nicht vergeben werde ich, sondern vergessen, nicht sagen, alles ist Gut, sondern alles aus meinen Gedanken streichen. Die Geschehnisse habe ich zu verantworten, das was geschah, was sich Vergangenheit nennt. Verzeihe mir darum und ich werde bekennen. Ich trage in mir die Schuld und auch Hochmut ist mir zugeschrieben.
Doch werde ich es schaffen, sie je zu besiegen? Die Bedeutung der Antworten, auf die Fragen meiner selbst, liegt in den Händen von Deinen. Vielleicht auch
nur das Wort Freundschaft. Erinnert es Dich an unsere Momente? Nur ein schwaches Wesen kann nicht verzeihen, nur ein schlechter Mensch kann nicht stehen zu seinen Gefühlen. Zu lieben heißt, nichts zu verlangen, sondern mit
Freude zu geben, mit Freude zu verzeihen. Nur wer versucht den Anderen zu Verändern, wird am Ende scheitern, wird nie Glücklich werden. Reife liebe ist etwas, was jeder erlernen muß, nicht sein Kummer, nicht seine Sehnsüchte verlangen, sondern das Wesen akzeptieren, wie es ist. Einen Menschen zu mögen heißt, ihn zu nehmen wie er ist, nicht versuchen seine Fehler zu analysieren, denn wenn man die Fehler sucht, dann werden sie gefunden. Liebe heißt schmerz, leiden, weinen. Aber wer die Liebe nicht erkennt, hat den Sinn des Lebens nicht verstanden. Denn der Sinn des Lebens ist die Liebe, die Zweisamkeit, das verlangen nach zärtlichen Berührungen. Deswegen werde ich Dich nie aufgeben, mein Herz brennt für Dich, meine Gefühle halten Dich ganz fest umschlungen, auch wenn ich Fehler begangen habe, die Du nicht kennst, auch wenn Du Fehler begangen hast, die niemand kennen will, gehören wir zusammen, denn mein Herz brennt für Dich, auch wenn es im Moment weint, es
weint unseres Wegen, nicht aus Einsamkeit, nicht aus Stolz, nein weil es verletzt ist und weil es sich nach Deiner Nähe sehnt. Ich mache mir Sorgen, gerade weil sich unsere Herzen über einem Abgrund bewegen, der Abgrund des Vergessens. Wenn sich unsere Herzen mit starken Gefühlen aneinander halten würden, dann wäre dies der Schlüssel zu einer Welt, in der sich die Beiden unzertrennlich in einander fügen würden und nie wieder eines alleine wandeln müsste. Wenn jedoch der Verstand siegt, dann wird mein Herz in die Tiefen des Abgrunds fallen, es würde nie wieder schmerzen, nie wieder weinen, weil es nicht mehr schlagen würde. Jedoch könnten sich unsere Herzen auch an verschiedene Ufern retten, doch dann würde ich unbeschreibliche Qualen
erleiden, mein Herz wüsste von Deinem, doch würde Deines meines Vergessen. Ich gebe hiermit meine Gefühle offen Preis, ich schäme mich nicht, ich habe keine Angst Dir meine schwächste Seite zu zeigen. Du bist derzeit die
Erfüllung meines Lebens, der Inhalt meiner Träume, der Grund meiner Traurigkeit. Ich könnte nicht, ich würde es nicht schaffen, ohne Dich zu leben. Hilflos lasse ich mich in Deine Richtung treiben, in der Hoffnung Du lässt mich gewähren und mit dem Mut der Verzweiflung versuche ich, Dich davon zu überzeugen, dass meine Gefühle ein Recht haben, erwidert zu werden. Ich begebe mich ganz ohne scheu und Verteidigung in Dein Reich. Entweder ich werde zerstört, oder ich werde der glücklichste Mensch, der je das Licht der Sonne erblickt hat. Ich habe meine komplette Rüstung abgelegt, Du stehst mit gezogenen Schwert vor mir, die Frage, die Deine ist, heißt, wird es den entgültigen Stoß geben? Wird Dein Schwert mich, mein Herz, meine Seele, meine Gefühle in das Tal der Tränen bringen?
Ich habe hiermit den ersten Schritt getan, ich habe Dir meine Gefühle und Empfindungen mitgeteilt. Du hast mich jetzt in Deiner Hand, es liegt bei Dir, was Du mit mir vor hast. Ich werde mich dem Schicksal, das Du bestimmtst,
fügen. Viel zu groß sind die Risse in meinem Herz, viel zu tief liegen die Enttäuschungen in mir. Doch gibt es Mittel gegen diese art von Schmerz. Sie heißen Hoffnung, Zuneigung, Verständnis, Ehrlichkeit- LIEBE. Kurz gesagt;
alles dass, was Du mir bieten könntest, wenn Du es willst.
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