Antwort
Phenylethylamin sind verantwortlich für Glücks- und Lustempfinden, also praktisch nur wenn man verliebt ist. Typische Syptome hat jeder bestimmt schon mal erlebt, auch wenn es nichtnunbedingt alleine in diese Kategorie passt. Alleine ein Erfolgerlebniss reicht aus, und das Zeug geht dosiert raus. Wenn man Phenylethylamin medizinisch und wissenschaftlich betrachtet, ist es sogar noch eine Droge, die süchtig machen könnte, was aber nicht nachgewiesen ist. Jedenfalls gibt einige Menschen, die sich unbedingt neu verlieben müssen, weil sie die Dosierungen nicht mehr unter Kontrolle haben.
Phenylethylamin ist ausserdem in Kombination mit Anadamid (gerade diese Kombination macht das vollständige Glücksgefühl aus) auch in kleinen Mengen in der Schokolade enthalten, und in grösseren Mengen in Haschisch (oder sagen wir einfach mal Cannabis?) und Morphium.
Zudem denke ich, daß die 2 Stoffe in der Lage wären, den menschlichen Instinkt und deren Emotionen so ziemlich aus der Reihe bringen würden, sprich also nicht Herr seiner Emotionen. Wer sich neu verliebt ist sowieso je nach Mensch und Person nicht zurechnungsfähig, man beachte die Menschen, die mal fremdgegangen sind.
Das "Riechen" und Küssen ist nur ein weiterentwickeltes Stadium, es kommt nur dann zum Vorschein, wenn sich überhaupt was entwickelt (und das passiert nun halt sehr selten) und steht wenig im Zusammenhang, wie DarkSamurai schon erwähnte. Sofern sich überhaupt was entwickelt, werden diese Eigenschaften nur noch stimuliert. Man bedenke, wie einem das Essen auf einmal wieder besser und leicht anders schmeckt.
Was ich dazu meine? Wissenschaft ist Wissenschaft, Verliebtsein ist Verliebtsein, Liebe ist Liebe.