Wie man schon an der Überschrift herauslesen konnte, schreibe ich heute mal einen Thread darüber, um evtl. einige Leute hier ein genaueres Bild zu vermitteln. Dabei werde ich vielleicht später dazu mal meine eigene Erfahrungen darüber berichten, je nachdem. ;)
Wichtig wäre es zu erwähnen, dass eine Berufswahl Art, Grad und Ausprägung einer Behinderung mehr oder weniger eingeschränkt wird. Dennoch und deswegen entstehen immer wieder ganz spezifische Probleme bei der Berufswahl bzw. bei der Arbeitsstellesuche ein, denn schon das kleinste Mängel könnte praktisch trotz staatliche Programme schon die komplette Planung aus der Bahn werfen.
Es steht ausser frage, dass die Berufswahl für alle ein komplexer und langfristiger Prozess ist, angefangen schon bei der Kindheit, gespiegelt durch Fähigkeiten und Interesse. Entscheiden aber werden die Weichen für die Wahl auf die Situationen auf dem Arbeitsmarkt gestellt, sowie auch nach Beruforientierung, Entscheidungsfindung und Realisierung.
Doch wie erwähnt spielt behinderungsbedingte Einschränkungen die eigentliche Rolle, die unter Fähigkeiten eingestuft werden.
Der Weg bis zur eigentlichen Ausbildung ist um einiges länger. Neben dem üblichen Praktikum in der Schulzeit sind Berufsvorbereitende Bildungsmassnahmen (BvB) notwendig. Erweist sich die Situation als schwierig, wird ein Förderlehrgang & Arbeitserprobungen zur verfügbaren und möglichen Berufen (oder speziellere BvB), die in der Regel ein Jahr andauert, dann dann besteht je nach Ergebnisses eine Möglichkeit zu einer Ausbildung. Doch alleine der Gang zu einer "regulären" Ausbildung in einer Firma erweist sich die Situation als besonders schwierig.
Alternativ steht man vor 3 Möglichkeiten, um eine Entscheidung vollzuziehen. Die einen wäre eine Ausbildungserleichterungen (Verlängerung der eigentlichen Ausbildungszeit), die zweite wäre nach allgemeine Leistungen Berufsausbildungsbeihilfe (Firma wird per Übergangsgeld "belohnt") oder drittens nach besonderen Leistungen steht als Berufsbildungwerk für spezielle Behinderten und sonstige Reha-Einrichtungen an. Bei letzterem gibt es auch selbstverständlich viel weniger Lohn.
Nach der Ausbildung steht man in der Regel als Geselle erneut vor der Stellensuche, sei es denn, dass man mit Vorurteilen seitens des Arbeitsgeber umzugehen muss, die sich trotz guter Qualifikationen davor scheuen sie einzustellen, andererseits benötigen sie häufig speziell ausgestattete Arbeitsplätze, die einzurichten für den Arbeitgeber teuer sind.
Obwohl man versucht einen Ausgleich zu schaffen, und etwas Transparenz gegenüber dem Arbeitsgeber zu entwickeln, werden die Behinderte weiterhin mit den erschwerende Bedingungen der allgemeiner gesellschaftlicher Entwicklungen; die Person an sich selbst bzw. seine Lebensgeschichte & -welt und spezielle Probleme des Übergangs und der Eingliederung in die Arbeitswelt zu kämpfen haben.<FONT SIZE=1><BR><I>Beitrag wurde von admin am 30.10.2003 um 21:41 Uhr aus dem Forum [ Jobs & Future ] verschoben.</I></FONT>
Thema