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Angst

(thinkpink)Hallo zusammen!

Vor ein paar Wochen gab es mal einen Beitrag von Cat zum Thema: "Was versteht man unter Ängsten" (wer mal nachlesen möchte: (linkto)56814(/linkto)).

Passend dazu möchte ich nun wissen, ob ihr auch schon einmal richtig Angst hattet im Leben! Sei es wegen einer Gefahr, einer Krankheit, wichtigen Prüfung oder andere Dinge, die Ihr durchstehn musstet. Wenn ja, erzählt mal um was es ging und wie Ihr damit umgegangen seid.(/thinkpink)


:-MX00
jau, da muss ich meinen senf dazugeben.
ich hatte einmal vor nicht allzu langer zeit angst. Wie noch nie in meinem leben kann ich nicht sagen, weil es verschiedene arten von ängsten in verschiedenen situationen gibt (is eben meine auffassung :-x)
na ja jedenfalls hat damals meine freundin bei mir übernachtet. irgendwann nachtz war uns langweilig. da man bei mir gut abhauen kann, aber wir das gemacht. Ich dachte nicht, dass da was dabei ist, weil es bei uns im (überwiegend)rentnerwohngebiet eben nie vor was grauen musste. ich bin dann eben mit meinem freundin rumgelatscht (barfuß, war im sommer) und fanden es wirklich besser als bei mir im zimmer. aber dann sind wir an soner bude mit "betreutem wohnen" vorbeigekommen und da haben die ne fete geschmissen. waren alle ziemlich hackedicht und brüllen uns was hinterher. ich dachte zwar: arschloch, aber na ja...
das dumme war nur, dass uns fünf der typen hinterher sind. zwei auch aufm roller. wir sind barfuß gerannt wie noch nie in meinem leben und unsere ganzen fußsohlen waren wund von den schrott da auf dem asphalt. irgendwann haben wir uns in nen garten hinter ne hecke geschmissen ( war der garten von den typen, da hätten die uns nie gesucht) und waren in sicherheit. aber in dem moment hatte ich angst wie die sau, weil das echt n paar kräftige, besoffene kerle waren. wer weiß was passiert wär, wenn die uns erwischt hätten

so genuch gelabert, jetz labert ihr ma :-)

be good be bad but just BE
catty
(blau)Angst ein Thema für sich. Angst die jeder hat. Angst die jeder kennt. Mal schlimm mal verträglich.
Angst die ich auch kenne, Angst einen Menschen zu verlieren den man über alles Liebt, den man vom ersten Moment an in und auswendig kennt.
Dem man nie was zu Leide tun kann. Ich rede von meinem 2 Jahre alten Sohn.
Diese Angst ihn zu verlieren macht einen Psychich kaputt und man kann es nicht ändern.
Vor 3 Wochen kam mein Sohn ins Krankenhaus, er hatte einen ziemlich schweren Unfall, dabei er fast sein Leben liess. Er konnte nicht Essen und Trinken, nicht mal sitzen geschweige den reden. Er erkannte nicht mal seine eigene Mutter. So schlimm war es um ihn. Er liet an Gehirnerschütterung und bekamm 3 Tage später Hirnblutung.
Nun sind 3 Wochen um er redet wieder und es geht ihm ziemlich gut. Am Freitag darf er entlassen werden, was mich ziemlich Glücklich macht. Das kann sich kein Mensch vorstellen. Es sei den diese Personen haben Herz oder gar eigene Kinder.

Mit so einer Angst zu leben macht einen fertig, deswegen möchte ich mich auch bei Thinkpink bedanken das sie für die Zeit bei mir (psychich) immer da war und mir Mut zu geredet hat, das es ihm bald wieder gut gehen wird :-love :-n

:-1023
http://www.ecopsychology.org/gatherings6/images/image/fear.jpg


es gibt soviele Dinge vor denen ich Angst habe, aber die größte hat sich herausgestellt, ist die Angst vor dem Verlassenwerden, oder die Verlustangst.Wenn sich solche Vorfälle häufen z.B. ducrh Tod, Trennung,-kommt es automatisch zu solch einer Reaktion und ich vermute man meidet vielleicht auch unbewußt Situationen bei denen man anderen zunahe kommt.Im Grunde sucht man Nähe, stößt sie aber ab, aus Angst vor erneuten Verletzungen.Das hat bei mir in Beziehungen, welcher Art auch immer schon oftmals zu Komplikationen geführt.Man sucht Einsamkeit,kann aber nicht allein sein.Eigentlich ziemlich schizophren.Aber so ist das Leben wohl.Heute ist eigentlich nicht gerad ein guter Tag über Ängste zu sprechen, aber mich beschäftigt es halt schon ziemlich lange.
Angst hatte ich natürlich schon in vielen Definitionen: Angst um alle,die ich liebe,Angst schlechte Noten zu bekommen, nicht akzeptiert zu werden usw.

Das schlimmst was ich bisher mit erlebt habe (Todesangst),war in einer Nacht,in der die schrecklich Unwetter wüteten.(ca. vor 2 Monaten)Ich war bei meiner Oma,da sie ein gebrochenes Bein hatte,und ich sie halt eine Woche betreut hatte.
Es donnerte-so laut habe ich es nie gehört,der Wind war so stark,dass Scheiben eingeschlagen sind,draußen flog alles weg,was nicht Niet und Nagelfest war- Blumentöpfe,Regentonnen,Tische,Stühle usw. Wir hatten Stromausfall,Blitze sind mehrmals eingeschlagen usw. Ich kann mich daran erinnern,dass ich in der Ecke gekauert habe,und geheult wie ein Schlosshund.Irgendwie haben wir die Nacht doch noch heil überstanden.Der Schaden am nächsten morgen war aber groß: Alles war kaputt,und die 20m-Linde ist aufs Haus gekracht.Die Aufräumarbeiten waren dementsprechend lang.

Auch seit dem meine Oma gestorben ist,und ich Ihre entstellte Leiche gesehen haben jagen mich Ängste. Ich trau mich nicht mehr allein in einem Zimmer zu übernachten oder im Wald spazieren zu gehen.Es hat mich irgendwie alles eingeschränkt.

Z.z. liegt meine größte Angst darin,dass mein Hund bald sterben könnte.Es ist schon alt,und auch wirklich krank. :-(

michelle
(thinkpink)@cat: Deine Auffassung, dass es verschiedene Arten von Ängsten gibt ist nicht falsch. In dem Fall, den du beschrieben hast, hat die Gefahr deine Angst verusacht. Verständlicherweise. Wenn man hört, was mit jungen Mädchen so passiert, kann man nicht vorsichtig genug sein!! Klar wars ne dumme Aktion von Euch, einfach in der Nacht abzuhauen und durchs Dunkle zu laufen. Kanns aber verstehn, war auch nich besser und ein Abenteuer erlebt man immer mal gern. Wenn dann jedoch sowas passiert lernt man dazu und wird vorsichtiger. Auch kann man daran mal sehn, dass in jeder noch so sicheren Gegend jemand sein kann, der einem etwas Böses wollen könnte. Man rät immer, nicht allein loszugehn, aber gegen fünf Typen bringt das auch nichts mehr- erst recht nicht, wenn sie Alkohol getrunken und zudem nen fahrbaren Untersatz haben. Da haben 2 Mädels doch echt keine Chance. Ein Glück, dass ihr Euch verstecken konntet :)

@Kira: Ich habe mitbekommen, welch grosse Angst Du um Deinen Kleinen hattest. Wenn Menschen etwas zustösst, die einem nahestehn, geht es einem nicht mehr aus dem Kopf und man macht sich die schlimmsten Gedanken. Ich kenne das. Gott sei Dank ist alles gut ausgegangen und ab Freitag ist er wieder Zuhause. Freu mich für Euch :-love Ich glaube, wenn man ein Kind hat, lebt man ständig in Angst, dass ihm/ihr etwas passieren könnte. Man kann aber leider nicht ständig ein Auge darauf haben und unglücklicherweise können die Rabauken immermal etwas anstellen und sich verletzen. Aber Kids sind Robust, wie du an Deinem Kerlchen gesehn hast :-)

@MissFatBooty: Wir haben teilweise schon drüber gesprochen.. Allgemein möcht ich sagen, dass solche Ängste wohl jeder hat. Die Angst einmal alleine zu sein, vielleicht den Rest seines Lebens. Sei es, dass man keine Familie hat, keine Freunde, keinen Partner. Ich glaube Alleinsein ist eines der schlimmsten Dinge, die einem Menschen widerfahren können. Jedoch finde es nicht schizophren, Nähe und Einsamkeit zu gleich zu benötigen. Jeder braucht seine Zeit um sich Gedanken zu machen, Dinge mit sich zu klären, auszuruhen etc. Einsamkeit eben. (Meine Interpretation)

@michelle: Was Du da erlebt hast, kenne ich in dem Ausmaß nur aus dem Fernsehn. Ich habe schon heftige Gewitter erlebt, wo ich dachte, dass gleich alles um mich rum fliegen geht. Ist aber nie passiert, zum Glück. Gewitter sind eigentlich ganz angenehm, finde ich. Aber wenn sie so heftig sind, bekommt man es schon mit der Angst zu tun! Man ist total verschreckt und hofft nur noch auf den nächsten Morgen.
Das mit deiner Oma tut mir Leid. Solche Bilder kriegt man auch nicht so leicht aus dem Kopf. Ich habe vor Jahren mal eine Wasserleiche gesehn. Die Bilder hab ich heute noch vor mir. Grausam. Aber ich hatte keinen Bezug zu der Person und deshalb vielleicht auch keine Angst, bzw die Art Angst, die Du seitdem hast. Aber kann verstehn, dass das immer wieder in dir hoch kommt, je nach Situation. Solltest Dir immer klar machen, dass es im Grunde nichts gibt, was dir in deinem Zimmer (oder an anderen Orten) Angst machen könnte. Leicht gesagt, ich weiss.
Deinem Hund wünsche ich gute Besserung. Es ist schlimm ein Tier zu verlieren. Sie sind wie ein Familienmitglied, so sehe ich meine Katzen zumindest, und man schliesst sie ins Herz :)


:-MX00
Angst.....hmm.....ich habe eine angst.....angst allein zu sein......

ansonsten hatte ich nicht so richtig angst bisher.....
okay....was nicht viele wusten, ich hatte im frühjahr verdacht auf lungenkrebs.....aber selbst da hatte ich keine angst vor.....im grunde dachte ich mir nur, wenns wirklich so ist dann kann ichs eh nicht ändern....und hab da einfach abgeschaltet....nur hab ich damit einigen keinen gefallen getan, die nur den kopf geschüttelt haben, wie ich auf das alles reagiere und wie ich damit umgehe....
ich bin jemand der viel nachdenkt und so schon im voraus viele wege ins auge fasst, bevor sie passieren....was plötzlich passiert bringt mich auch nicht aus der fassung weil ich wie gesagt der meinung und der überzeugung bin, was passieren soll wird auch passieren....ich glaube dennoch lange nicht an schicksal oder so....jeder stein der ins rollen gebracht wird löst etwas anderes aus....aber dennoch denke ich vorher darüber nach, bevor ich den stein rollen lassen, was für auswirkungen es haben könnte....

Prox
(blau) Vor 3 Wochen kam mein Sohn ins Krankenhaus, er hatte einen ziemlich schweren Unfall, dabei er fast sein Leben liess. Er konnte nicht Essen und Trinken, nicht mal sitzen geschweige den reden. Er erkannte nicht mal seine eigene Mutter. So schlimm war es um ihn. Er liet an Gehirnerschütterung und bekamm 3 Tage später Hirnblutung.
Nun sind 3 Wochen um er redet wieder und es geht ihm ziemlich gut. Am Freitag darf er entlassen awerden, was mich ziemlich Glücklich macht.

(schwarz) :-0 wie ist das den passiert?? ich hoff es geht im wieder gut!!

:-1070 freut sich auf deine post