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Trauer oder Verzweiflung?

Hallo Ihr alle!

Ich wollte euch mal nach eurer Meinung fragen wie ihr die ganzen Sachen seht, wenn z.B. euer Freund bzw Freundin die beziehung beendet. Ihr kennt sicher alle das Gefühl der Hilflosigkeit die man dann hat und die Verzweiflung und Trauer. Ist es das wert das man um diese Sache so sehr trauert und verzweifelt ist? Oder ist es nur trauer oder nur verzweiflung?
habe bisher immer nur selbst beendet ... zwar gings mir auch dabei nicht gut .. aber es waren gründe, wo ich auch im nachhinein sage, es war besser so .. für beide ... habe das auch so als feedback bekommen ... weil immer noch guten kontakt zu ex-en habe .. ggg
Grüß Dich, nonochen!

Ich vermute man braucht diese Zeit [der Trauer, Verzweiflung,Wut,Hoffnung] einfach, um Alles zu verarbeiten.Würde man >>es<< verdrängen, schwappt es irgendwann doch wieder auf.Diese Zeit ist,-ohne Frage der absolute Horror, man geht durch die Hölle sämtlicher Gefühlslagen.Man schwankt ständig zwischen den Extremen.Es gibt ja die sogenannten [durchlebten] Phasen des Liebeskummers.:

1.Phase:
Fassungslosigkeit, alles tut weh, alles bricht zusammen, man ist am Boden zerstört, völlig am Ende; man will sich verkriechen, fühlt sich ganz alleine, versucht zu begreifen, warum man sich in einem solch traurigen Seelenzustand befindet, taucht ab in Tiefe und Traurigkeit.

2.Phase:
man tobt und wehrt sich, wird zwischen Wut und Trauer hin und her gerissen, auch Haß ist kein Fremdwort mehr, Verletzung,Verzweiflung und Traurigkeit führt zu Wut, Aggressionen auf die ganze Welt, sich selbst, den/die Andere(n), große Intensität, auch Befreiung

3.Phase:
Ärger, Groll; immer noch stechende Erinnerungen; man neigt zu Zynismus und Misstrauen; Konzentration auf sich selbst, man erlangt langsam Klarheit; Erneuerung

4.Phase:
man hat sich wieder erholt, schmiedet neue Pläne, die Ausstrahlung und Offenheit ist groß, der Mut wieder da, das Herz weit offen.Schlimmstenfalls fängt alles wieder vorn vorne an.

[Quelle:www.lovepangs.de]

Manche mögen das für Unsinn halten, aber gewisse Parallelen lassen sich nicht abstreiten.Klar ist das Alles wert betrauert zu werden udn ich finde auch das man da unbedingt durch muß, so schwierig das auch ist.Ablenkung ist Alles!Treffe Dich mit Freunden, tue Dinge die Dir guttun.Lebe intensiv.Das können auch durchaus extreme Dinge sein, man kennt das ja, irgendwann ist man soweit unten, das man erst dann wieder aufstehen kann.[hab doch noch einen anderen Tip, hat mir mal >>Jemand<< gegeben, ist nicht ganz koscher, daher...wird beizeiten mal erzählt.g!]Kann auch nur raten keine Gefühle zu unterdrücken, >>es<< hinauszulassen hilft auf Dauer gesehen ungemein.

Viel Kraft wünscht!M.

ps.:ist >>es<< entgültig, besteht keinerlei Hoffnung mehr?
also ich gebe da der missy mal vollkommen recht....habe eben genau diese phasen auch schon zu 100%25 durchgemacht.:-x ich denke jeder andere auch mindestens schon einmal. aber alles geht vorbei,auch wenn man in eben selbigen moment nicht wirklich daran glaubt. es ist halt jedesmal wieder genauso schlimm als wäre es das erste mal....aber dennoch NICHT den kopf hängen lassen die die es betrifft...es geht vorbei :-x

:-1073
...Trauer oder Verzweiflung ? mhhh... Ich denke eher es ist eine gewaltige Portion Selbstmitleid, gerade wenn mit einem Schluss gemacht wurde. Der Versuch alles geschehene in Irgendwelche Kategorien zu ordnen, irgend jemandem die "Schuld" für all das zu geben und gewisse Dinge aus der Vergangenheit zu bewerten, liegt in der Natur des Menschen und lässt all die schönen Zeiten noch einmal Revue passieren. Bei diesem Versuch hat allerdings der Schlußmachende eine heilige Position, ihm wird nichts negativ angerechnet, denn dieser war es schließlich der das ganze beendet hat. Jeder allein gelassene ist traurig darüber, selbst wenn die Zeit vorher nicht schön war, zum einen wäre da die Gewohnheit die man dann durchbrechen muss, zum anderen der verletzte Stolz. Und zu der Frage ob es das Wert ist zu trauern und zu verzweifeln denke ich das schon das Wort Wert voraussetzt das irgendjemand etwas davon hat. Und das trifft wohl kaum zu. Die mir einzige bekannte Möglichkeit über einen solchen Trennungsschmerz hinwegzukommen ist das Treffen mit Freunden, weggehen, Spaß haben. Sehen das man trotz alledem ein "wertvoller" Mensch ist, sehen das nicht nur eine Tür zugefallen, sondern auch andere Türen aufgegangen sind.

Mehr oder minder hochachtungsvoll
Reflektor

---Zeit heilt keine Wunden, sie gewöhnt Dich nur an den Schmerz---
---Zeit heilt keine Wunden, sie gewöhnt Dich nur an den Schmerz---


An Schmerzen gewöhnt man sich?
Hab gar net gewusst das man sich an sowas gewöhnen kann ich habe gedacht man vergisst sie oder sie vergehen?
(blau)Also ich bin auch eher der meinung, dass die zeit die wunden HEILT und nicht das man sich daran gewöhnt ... weil wenn dich jemand verlässt, dann tuts ziemlich weh, klar..aber nach einiger zeit trauern, lebst du dein leben ja weiter..und du vergisst..vergisst wie weh es dir getan hat! Und nach einem jahr, weißte gar nimma so genau, wie du gelitten hast, als diese Person mit dir schluss gemacht hat .. du denkst dir dann nur "mhm..so schlimm war es eigentlich ja gar nit" ... *seufz* hab sowas auch erst hinter mir ;)
Auch wenn man den Satz in dem moment nicht hören will, aber (tuerkis)Die Zeit heilt alle Wunden(/tuerkis) Und das wird auch immer so bleiben ;)

MFG,
dat kleene Leo
(blau) <<schluss gemacht hat bis jetzt

:-1022