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Vertrau|en trust

Wenn das Vertrauen einmal weg ist zu Jemanden, kann es dann wiederkommen?

Man bedenke zu vertrauen/sich zu öffnen ist ansich (manchmal) schon sehr schwer, und wenn das V. dann auf ihre eigene Art&Weise mißbraucht worden ist, frage ich mich gerade ob sich das zwar nicht rückgängig machen läßt, aber evtl. wiederzugewinnen?

Funktioniert soetwas?
Ich denke es kommt ganz auf die zwei Personen an. Und davon wie tief das Vertrauen war, wie tief es missbraucht wurde. Vertrauen wiederzugewinnen kann Jahre, Jahrzehnte dauern. Man kann sich nicht die Hand reichen und es ist wieder alles gut.
Es ist mühselig. Aber was ist das nicht. Es ist wie wie von einem Berg von dem man runtergekullert ist weil man auf der Spitze unachtsam war. Man muss den gesammten Weg noch einmal gehen. Mit einem gebrochenen Bein. :-x
schönes thema.

dinge lassen sich generell nicht wieder gut machen, bzw. rückgängig machen, wie oft hat man schon den satz gehört: "verzeih mir, ich mach es wieder gut!" ich für meinen teil hab das schon recht oft. doch steckt hinter der fassade dieser phrase nichts als heuchelei, sollte es doch besser heißen "ich mach es besser!" (!?)

jeder mensch ist unterschiedlich, der eine braucht nicht sehr lang bis er sich seinem partner oder freunden gänzlich öffnet, der andere wiederum hat durch schlechte erfahrungen und was auch immer ein problem sich so zu geben wie er ist. hat man das vertrauen aber erst einmal in eine beziehung unter freunden oder liebespartnern investiert so sollte man auch selber alles menschenmögliche daran setzen, dass dieses auch bestand hat, bzw. es "lohnenswert" ist.
geht das vertrauen doch irgendwann verlustig, wird es schwer, dieses wiederzugewinnen. sind bei einer handlung gegen den gesunden menschenverstand doch auch gefühle im spiel, die nach einem derartig abrupten bruch sehr stark verletzt sein können. aufrichtigkeit spielt hierbei eine imens große rolle, ist jemand nicht aufrichtig, lohnt es nicht, und man sollte wohl doch alles in den wind schießen.

in meinen augen ist ein vertrauensbruch das größte aller übel, mein vertrauen dann wieder zurückzuerlangen, dürfte wohl sehr schwer fallen.

ein wenig konfus aber soviel dazu,

Stego.
das vertrauen zu einer einzelnen person aufgrund eines streits oder vertrauensbruchs zu verlieren ist schon schlimm genug....

weitaus schlimmer wird es dann wenn aufgrund von mehrfachen erfahrungen das grundvertrauen in menschen an sich immer weniger wird... irgendwann evtl sogar ganz verloren geht..

darunter leiden dann zukünftige freunde... vertrauenswürdige menschen... die sich einiges mehr anstrengen müssen um die spitze des berges überhaupt erst einmal zu erreichen weil immer wieder hindernisse in den weg gelegt werden.... oder sie müssen gar eine mauer überwinden, die nach und nach aufgebaut und immer höher gezogen worden ist.....

Ivy
Hmm,ich denke,daß das auf die Situation ankommt, ob man nur oberflächlich mit jemandem bekannt ist oder diesen Menschen einen Freund/Freundin nennt..dann gibts es natürlich noch den höchsten Grad,den besten Freund, und die andere Sache,die Liebe. Würde mich mein Freund einmal hintergehen,dann wäre das Vertrauen weg und zwar gänzlich. Vielleicht würde sich irgendwann langsam wieder etwas aufbauen, aber eine Beziehung oder eine komplette Öffnung meiner Seele würde bestimmt nicht mehr stattfinden. Ich denke,daß man das Vertrauen schätzen und nicht leichtfertig wegschmeissen sollte - es stehen in solchen Situationen meistens Freundschaften bzw.Beziehungen auf dem Spiel,wo man sich vorher überlegen sollte, ob es die Sache wert ist. Genauso sollte man sich auch hinterher überlegen, ob es der/die wert ist ihm/ihr noch einmal Vertrauen zu schenken :-)

:-e
Ich konnte nicht eher.Es geistert immer in meinem Kopf, kann irgendwie nicht verstehen wie Jemand dazu fähig ist.Immer noch nicht.Zeitweise geht es mir auch hervorragend.Aber dann beschleicht mich doch wieder die Angst.Ich will es gar nicht verstehen und ich kann auch nicht.Es ist nicht so daß ich Vertrauen wieder zu der benannten Person haben kann/möchte, es ist eher so daß ich bezweifel da überhaupt noch mal Jemanden so nah an mich heranzulassen.Vor der Person war es schon nicht einfach,-aber jetzt.Ich habe gedacht wir wären befreundet, jetzt läßt er mich hängen, das hätte ich von ihm am wenigsten erwartet und gerade das trifft mich.Das bestätigt leider nur einmal mehr meine Vorurteile gegenüber dem männlichem Geschlecht.Ich habe gedacht wir könnten weich miteinander umgehen.War wohl eine Illusion.Er ist leider genau so ein Dummschwätzer&Weichei, wie es die Fleischklumpen sind, die er immer so verachtet hat.Irgendwann ist mein Verständnis auch zuende (sprich f. Ängste, die wohl vorhanden sein können), nämlich dann wenn dieser kalte Egoismus zum Vorschein kommt, diese kindische Ignoranz.Dann erfriere ich auch.
Dankeschön, f. die ja so prompten Antworten.Ja, das mit dem Vertrauen zurückgewinnen funktioniert bei mir nicht mehr.Und wenn dann würde das mit Sicherheit sehrrrrrr lange dauern,-aber auch das bezweifel ich.So halbe Sachen mag ich nicht.(Da sind wirklich auch zuviele Emotionen dabei, selbst wenn man versucht realistisch zu bleiben.)

@engelchen==>:-love
stimmt, man sollte mehr auf sich acht geben,-seuftz.Besonders tragisch wenn man wirklich eine f. sich selbst, wertvolle Person verloren hat.Nur der Gegenüber zu bequem ist etwas zu ändern, dann macht das Aufeinander-zugehen keinerlei Sinn mehr.Wenigstens weiß man in der Not auf wen man sich im Endeffekt wirklich verlassen kann!
ich denke, es kommt auf die betreffenden personen drauf an, ob man es eingehen will, einem menschen wieder zu vertrauen bzw. das vertrauen wieder aufzubauen. es ist sicher ein langer und schwieriger weg. aber wenn man denkt, daß es der mensch wert ist, sollte man das risiko eingehen, daß es vielleicht nie wieder so wird, wie es mal war. die entscheidung liegt aber bei jedem einzelnen.

kann da auch etwas aus dem nähkästchen plaudern. meine erste große liebe hat mich zweimal betrogen. das ist jetzt schon ziemlich lange her (müssen wohl an die 5 1/2 jahre sein), aber inzwischen verstehen wir uns so gut, daß wir sehr gute freunde sind. quatschen über alles. ich bin jedenfalls froh, daß wir das vertrauen zwischen uns wieder aufgebaut haben. bereue es net. das war mal ein positives beispiel...smile

bye and big :-love
blacky
Ja, auch ich hab einmal fürchterlich lernen müssen was es heißt "falsch" vertraut zu haben und habe jetzt arge Probleme jemanden wieder näher an mich heran zu lassen. Diese Person werde ich nie wieder an mich heranlassen und ichhoffe das die Wunden, die mir zugefügt worden sind wieder heilen werden, so das ich mich zumindest neuen Bekannten wieder mehr öffnen kann. Ich kann mir vorstellen das wahre, ehrliche Liebe so etwas beschleunigen könnte ...
Auch mit dem Thema Freunde hab ich so meine Probleme, reagiere mißtrausisch gegenüber Menschen, die ich sogar schon länger kenne als den Menschen, der mich dann so verletzt hat.
Man kann nur versuchen immer wieder klar zu denken, ruhig zu bleiben und das letzte bißchen Mensch-Vertrauen zusammen zu kratzen! Damit man andere nicht dafür büßen läßt, was einem selbst einmal angetan worden ist.
Aber ich glaube, dafür braucht es auch sehr viel Verständnis von den anderen. Und Vertrauen! ;-)

Maja
ja, genau das meine ich Blue.Am schlimmsten ist, wenn man dann vom Gegenüber nicht einmal die kleinste Gefühlsregung entgegengebracht bekommt.(Wie kann Jemand so gleichgültig sein?)Da ist es doch kein Wunder, das man durchdreht.Mittlerweile kann ich schon sagen das ich ihn hasse und Nichts&Niemand könnte das ändern.Wozu auch?Wahre, ehrliche Liebe, da kann ich demnach nicht mehr viel abgewinnen.Bin schon froh wenn ich den nächsten Tag übersteh`.Wie können Menschen, die einem so nahestanden so ignorant udn kalt werden.Wäre ich bewaffnet, ja mei ich hätt`s schon längst getan.;-(
Ich bin ebenso schockiert über "seine" Kälte! Mit wem auch immer ich mal je so intim war, also geküßt oder gar geschlafen habe, dem könnte ich nie so regungslos und gleichgültig gegenüber treten wie ich es jetzt erfahren mußte!
Und ja, auch in mir schwelt die Glut der Rache! Doch wie? Ich kann mich nur in den Gedanken retten, das ich ihn inzwischen als Idioten sehe und er mich, was heißt, er glaubt das er richtig handelt (oder gehandelt hat) und ich denke das selbe von mir! Was haben wir davon? Eine Pat-Situation! Er denkt er ist "normal" und ich verrückt, ich denke das selbe nur umgekehrt. Also ist doch alles in Ordnung. Zumindest was das angeht.
Das ich noch das Problem habe (weiß nicht, wie es bei Dir ist) das ich ihn ab und an noch sehe (Cliquen-technisch) oder was von ihm höre.
Noch immer steigt sofort mein Adrenalin-Spiegel und ich bin hin und hergerissen in Gefühlen zwischen Haß, Mitleid, Selbstmitleid und Trauer! Aber es wird schwächer ... von Mal zu Mal. Hassen, wirklich jemanden hassen kann ich sehr selten. Bei mir schlägt das meist in Mitleid für diese Menschen um, die mir ja dann sooo leid tun, weil sie nicht ganz richtig im Kopf sind. Vielleicht versuchst du es mal damit. ;-)
Vertrauen, um mal ein wenig btt zu kommen, Vertrauen werde ich IHM nie wieder! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!
ja, wie wahr.Nicht mal reden will er mehr mit mir, jetzt "nerve" ich ihn, so kann man(unbequeme) Probleme auch loswerden.Kann da schon länger gar nichts mehr erwarten.Das hätte ich von Anfang an nicht tun sollen, aber ich habe eben vertraut.Kann man ja heutzutage schon als naiv ansehen...
Diese Kälte wie Du sie beschreibst ist schockierend.Heute hat er mir dann den Dolchstoß verpaßt.Enttäuscht?Nein, vor ihm habe ich schon lange keinerlei Respekt mehr.Er war eben nur da wenn alles gut&schön war, ansonsten nicht.Kann ich jetzt eben zusehen wie ich klarkomme.


*einen ganz lieben Gruß*-M.
ach, Quark..er hat vorher auch nicht mit mir gesprochen, nicht über weniger angenehme Dinge..shitte.
ein vertrauen kann nie wiedergewonnen werden wer das Vertrauen einmal bricht tut es auch nochmal und so schnell wie der jemand das verttrauen bricht kannst du es gar nicht wieder aufbauen jeder bricht mal das vertrauen aber können sie sich nich wenigstens mühe geben nich erwischt zu werden?
...manchmal(?) ist man nichts weiter als Fleisch.
ps.:erwischt?!:-0
Mensch, Miss - verliere bitte nicht die Seele aus den Augen :-grummel Man will sie sowieso aus der Welt schaffen, dann begebe DU dich nicht auch auf diesen Pfad. Auch ein "trustbreaker" ist doch mehr als bloß ein Klumpen :-grummel
...Aba mit "Fleisch" meinte ich mich und was die Seele angeht, ja auch Vertrauensbrecher haben die...seuftz...ist ja alles nur menschlich, allzu.Ich weiß.:-s
Irgendwo lenkt den Menschen immer eine Motivation. Nur manchmal fällt es schwer diese zu verstehen. Manchmal liegt sie dann wohl auch soweit ausserhalb der eigenen Denke, dass man sie garnicht begreifen kann.
es kommt darauf an, wieviel vertrauen ich schenke und an wen. bisher hat mein vertrauen noch keiner missbraucht, was daran liegen könnte, dass ich nichts zu verbergen habe.
im grunde könnte ich jedem mein vertrauen schenken.

wenn ein freund mich betrügt, sieht das schon anders aus, dann ist er in der regel für mich erledigt.
vertrauen wieder herzustellen kostet kraft, mehr als die meisten von uns besitzen. warum sollte man das erwarten und sich immer wieder neu ins unglück stürzen?

geht es hier wirklich um eine VERTRAUENSFRAGE, oder vielmehr um UNTREUE ?

~snow~
Irgendwo lenkt den Menschen immer eine Motivation. Nur manchmal fällt es schwer diese zu verstehen. Manchmal liegt sie dann wohl auch soweit ausserhalb der eigenen Denke, dass man sie garnicht begreifen kann.


jahaaa, da hast Du völlig Recht!:-)
Oder man bemerkt die Beweggründe zu spät, will sie nicht wahrhaben, etc. etc.Also liegt`s mal wieder an einem selbst.

@Snowqueen, kann ja nur von mir sprechen.Ich hatte Vertrauen im Allgemeinen angesprochen.Du kannst JedemVertrauen schenken?
definiere "vertrauen"

natürlich werde ich nicht durch die straßen laufen und jedem erzählen, wieviel geld ich bei mir habe.

menschen, die sich mir anvertrauen, haben vertrauen zu mir - denke ich mir -
im allgemeinen beruht das vertrauen auf gegenseitigkeit - schließlich vertraut man sich seltenst fremden personen an (obwohl das in manchem fall besser wäre).

nun, WAS vertraue ich dem menschen an? ich bin weder ein dieb, noch sonst irgendein verbrecher und habe auch sonst keine perversen neigungen. WAS also sollte es geben, das ich nur unter 4 augen anvertrauen könnte? was keiner erfahren darf?
jedenfalls habe ich niemals das vertrauen anderer missbraucht, was nichts anderes heißt, dass man sich mir anvertrauen kann und es bleibt auch bei mir.
ich selbst habe wie gesagt keine geheimnisse ;-)
Nein, vor ihm habe ich schon lange keinerlei Respekt mehr


Respekt sollte man auch vor seinem ärgsten Feind haben, auch wenn es schwer fällt.

:-1028
..kann ich auch wieder nur bejahen,da hast Du Recht.Man sollte, aber kann man das immer?;-) Mit "Respekt" ist auch vielmehr meine innere Einstellung zu dem Menschen gemeint.Meine Hochachtung zu Jemanden ist gebrochen, aber eben in meinem Innersten.Was Äußerlich geschieht, verläuft hoffentlich im gesunden Rahmen...

@snowqueen, ich hatte Dich gefragt weil ich ansich nicht sofort und nicht schnell vertrauen kann.Mit %27Vertrauen schenken%27 meinte ich "die seelischen Abgründe&Tiefen" einem Anderem preisgeben.Geheimnissse besitze ich in dem Sinne auch nicht, aber es ist eine andere Frage ob ich möchte das Jeder Alles weiß.;-)

- schließlich vertraut man sich seltenst fremden personen an ...


Kann da widerum nur von mir sprechen, ist oftmals so, daß fremde Leute eher greifbarer sind.So seltsam(?) das auch ist.
... meinem Frieseur erzähl ich alles. Nur leider ist der seit kurzem pleite. ;( (kleiner Insider :-))
Hass ist manchmal alles was dann übrigbleibt, ist wohl so eine Art des Verdrängens, hmm?Keine Ahnung ob das noch normal ist.Jedenfalls kann ich Menschen, mittlerweile ziemlich gut verstehen, die menschenfeindlich geworden sind bzw., um es weniger drastisch zu sagen, eine gewisse Distanz Anderen gegenüber entwickelt haben.Selbstschutz?Vielleicht passt man einfach viel zu wenig auf sich auf?