Ich hab da zur Zeit ein kleines Problem, weil ich mit meiner Gefühlswelt nicht zurecht komme.
Früher hab ich mir immer gesagt, wenn ich jemanden liebe, dann müßte ich mich nicht erst fragen: "Liebe ich XY oder liebe ich ihn nicht?"
Ich wußte es dann einfach. Mußte ich mich das erst fragen, liebte ich ihn eben nicht.
Jetzt hab ich seit etwa drei Monaten eine "feste" Affäre mit einem guten Freund, wir gehen zusammen aus (Kino, schwimmen usw.) und haben guten Sex miteinander. Wir verstehen uns gut, bislang aufgetretene kleine Streitigkeiten konnten schnell beseitigt werden.
Zu Anfang war es halt mehr oder weniger nur der Sex, ab und an mal am WE, dann hatten wir ca. 2 bis 3 mal die Woche Mail oder SMS Kontakt, heute dann täglich und dabei dieses unheimliche Sehnsuchtsgefühl. Und zwar von beiden Seiten.
Sind wir zusammen, kuscheln wir, halten Händchen, geben uns kleine Küßchen.
Aber ...
Ich für meinen Teil bin noch ziemlich geschädigt aus meiner vorherigen Beziehung, er hat auch schon einige "nette Zeiten" mit Frauen erlebt. Mir fällt es schwer, ihm zu vertrauen, wobei er mir keinerlei Grund gibt, ihm nicht zu trauen. Eher im Gegenteil. Er hat mir schon sehr viel vom sich erzählt.
Womit ich zur Zeit einfach nicht klar komme ... gehen wir so miteinander um, nur weil da eben jemand ist, der einen mag, der mir gibt, was ich brauche? Ein Ohr, eine Schulter, Sex, etwas Spaß?!
Wir waren beide ziemlich am Boden, als wir uns kennen lernten.
Kamen wir uns nur gerade richtig?
Ist aus der Freundschaft nun Liebe geworden, oder ist das Routine (weil man sich nun mal so verhält, wenn man sich mag (aber dabei noch lange nicht liebt)) die sich da abspielt?
Dankbarkeit, weil der andere da ist?
Oder ist das dann Liebe?
Ich glaube, das habe ich verlernt ... oder schlicht weg den Glauben verloren ... das die Liebe etwas ganz wunderbares, wundervolles ist.
Und nicht eben nur Dankbarkeit!
Was meint ihr?<FONT SIZE=1><BR><I>Beitrag wurde von thinkpink am 20.02.2003 um 17:59 Uhr aus dem Forum [ Newbies ] verschoben.</I></FONT>
Thema