ChatKult FORUM · Next 1.0.7
Forenübersicht » [ Love & Life ] » Selbstverstümmelung im Drogenwahn

Selbstverstümmelung im Drogenwahn

Selbstverstümmelung im Drogenwahn

Er war auf der Suche nach dem ultimativen Kick, wollte sich berauschen. Doch das Drogengebräu, das sich ein 18-Jähriger in Halle aus den Blüten der Engelstrompete kochte, schickte ihn durch die Hölle. Nach einem Bericht des Kölner "Express" schnitt sich der junge Mann im völligen Wahn mit einer Heckenschere Penis und Zunge ab.

"Zu retten ist da nichts mehr, nichts kann mehr angenäht werden". So lautet die schreckliche Diagnose des Notarztes, der den 18-Jährigen wenige Minuten nach der Tat medizinisch versorgte. Was sich zuvor abspielte, klingt wie die Handlung eines schlechten Horror-Films, ist jedoch grausame Realität.

Nach Informationen des Kölner "Express" hatte der Jugendliche sich einen Tee aus den Blüten der berauschenden Engelstrompete gekocht. Sie gilt als hochgiftig und stammt ursprünglich aus Südamerika.

Wie die Mutter schildert, habe sich ihr Sohn zunächst völlig normal verhalten, nachdem er das Drogengebräu konsumiert hatte. Kurze Zeit später sei er jedoch verschwunden. Er ging in die Laube im Garten seiner Eltern und tat das Unfassbare: Er verstümmelte sich im Drogenrausch selbst, schnitt sich mit einer Heckenschere den Penis und die Zunge ab.

Die Mutter fand ihn kurze Zeit später geistesabwesend im Garten. Ihr bot sich ein Bild des Grauens: Der junge Mann trug nur noch ein Handtuch um die Lenden gewickelt. Blut sickerte aus dem Mund ihres Sohnes und lief auch an den Beinen herunter.

Nach der Wahnsinnstat wurde der Jugendliche in der Psychiatrie der Universitäts-Klinik Halle behandelt. Erst dort kam er wieder zu sich. An das, was vorher war, konnte er sich nicht mehr erinnern.

High durch Pflanzen - immer mehr junge Menschen probieren Experten zufolge neben synthetischen auch biologische Drogen aus. Sie kauen, kochen oder rauchen Garten- und Zimmerpflanzen und wissen nicht, dass sie mitunter mit ihrem Leben spielen. Der Reiz des Verbotenen, des Unbekannten und die Aussicht auf den Höhenflug, lässt sie die Gefahren vergessen.

Wie fatal der Konsum biologischer Drogen sein kann, macht der Ärztliche Leiter einer Suchtklinik für Jugendliche in Rieden (Eifel) deutlich. Niemand könne einschätzen, wie die Gifte wirken. Die Folgen seien unabsehbar, aber zumeist verheerend. Neben Psychosen, Verwirrung und gestörter Wahrnehmung habe es auch schon mehrere Selbstmorde gegeben.

Dem jungen Mann aus Halle wurde seine Experimentierfreudigkeit zum Verhängnis. Er ist fürs Leben gezeichnet und wird nach Aussagen des behandelnden Professors Andreas Marneros über Jahre hinweg psychotherapeutische Hilfe brauchen.

Quelle: www.freenet.de

ich finde es sehr schrecklich was da passiert ist ;-(...

Habt ihr auch schonmal erfahrungen mit härteren drogen gemacht?(ich rede jez ma nicht von alk;) )
wenn ja wie habt ihr euch gefühlt?...

so long,
nessa
sicherlich schrecklich was da passiert ist ..

aber dazu sag ich nur : jeder is seines glückes schmied

so long

Reebock
boah echt krass. da sieht man mal wieder wohin einen drogen bringen s-) deswegen.. finger weg!

:-1017
erinnert mich an hannibal lecter.
mag das schicksal des jungen noch so bitterlich erscheinen, im endeffekt hat er selbst verbockt, weil er wohl mit der dosierung nicht zurecht kam. wie genau man das ganze dosiert bei einem aufguß kann ich selber nicht sagen, aber schon geringe mengen zu viel führen zu obigem ergebnis.

im grunde ist es so mit allen rauschmitteln, in maßen ist der konsum stimulierend, euphorisierend, berauschend eben. in massen jedoch, kann alles zu einem körperlichen gebrechen führen.

für mich selber kann ich sagen, dass ich auf chemische drogen verzichte, biologische sind mir lieber, bisher wusste ich auch immer meine grenzen einzuschätzen und so lebe ich bislang zumindest augenscheinlich folgenlos.

Stego
(waterangel)Uff, das ist echt ein hartes Stück. Aber irgendwo muß ich Stego recht geben - wenn er seine Grenzen nicht kennt, dann hat er es selber verbockt.

Und außerdem habe ich ja meine sehr eigene Meinung zum Thema Drogenkonsum. Weil wer das braucht, um gute Stimmung zu haben, hat echt ein Problem.

Ich selber habe noch keinerlei Erfahrungen mit Drogen gemacht, sei es synthetisch, biologisch noch sonstwas... und ich lege auch keinen gesteigerten Wert darauf.

Liebe Grüße
:-1048
Schreib da mal ein paar erfahrungswerte auf;
Ich kenn da nen kumpel der schmeisst jedes wochenende gut 5-6 pappen (LSD tropfen auf einem stück pappe) pro abend und kommt damit doch gut klar. naja leichte schädigung seines kurzzeitgedächtnisses sind erkennbar. ich selbst würde es nicht tun. dann gab es auf der Loveparade vor 2 jahren den fall das eine 18 jährige schülerin an einer ecstasy tablette gestorben ist. weil sie keine erfahrungen damit hatte und ihr niemand sagte das sie dabei viel flüssigkeit zu sich nehmen muss. sie starb letzendlich an einem kreislaufkollaps. Jeder mensch reagiert anders auf die verschiedensten drogen, jemand der etwas ausprobiert sollte sich gut informieren und gute freunde dabei um sich herumhaben. die sich um notfall um einen kümmern!!!! Ich habe einige "Opfer" der chemie&natur Laufbahn kennengelernt und muss sagen; jeder sollte sich seine grenzen setzen.
Lieber Unkuhl ohne Drogen als Opfer sein.
[...]Lieber Unkuhl ohne Drogen[...]


...ahja

Wie verseucht muß man eigentlich selbst schon sein um so ein Statement abzugeben?