Der Tag begannn wie jeder andere.
Und endlich konnten wir uns wiedersehen.
Doch dein Verhalten war anders,
nicht so wie sonst.
"Was ist?" frage ich
"Was soll sein?" ist deine Gegenfrage.
Dann guckten wir Fernsehen,
hörten Musik,...
Aber immer
hatte ich ein eigenartiges Gefühl im Bauch,
das mir sagte,
dass hier etwas nicht stimmt.
Ungewissheit, Angst,
das fühlte ich.
Die Gedanken kreuz und quer.
Sie denken über den Anfang von uns nach.
Dann endlich traute ich mich
die "schlimme" Frage auszusprechen:
"Willst du dich von mir trennen?"
Ein überraschter Blick, funkelnde Augen,
in denen ich die Antwort ablesen kann.
Dein Blick senkte sich.
Es dauerte einige Sekunden.
Fast unmerklich nickst du...
Mein Herz bleibt fast stehen.
Mein Gehirn spuckt nur noch die selben Worte aus:
"Es ist aus, Schluss, vorbei, für immer!"
Ein Gefühl durchströmte mich,
als ob mir jemand gesagt hätte,
dass ich nur noch einen Tag zu leben hätte.
Dann schalten sich die Tränen ein.
Plötzlich nimmst du mich in den Arm.
"Ich will nicht, dass du weinst.
Bitte höre auf!" höre ich dich sagen.
Es ging nicht.
Tausend Gedanken schwirren in meinem Kopf.
An erster Stelle natürlich WARUM
Darauf folgen: Seit wann? Was war falsch?
Fragen, die ich gerne stellen möchte,
aber es geht nicht.
Mein Hals ist wie zugeschnürt,
durch das Weinen bringe ich keinen Ton raus.
Lange Zeit versuchst du
mich zu trösten,
wischt mir die Tränen von der Wange.
Unzählige Male fragst du
"Geht%27s wieder?"
Dann musst du gehen.
Für mich hieß es,
dass das die letzte Umarmung von dir war.
Als du weg warst,
fühlte ich nur noch diesen Schmerz.
Jetzt hatte ich das Gefühl,
dass mich niemand versteht außer du.
Das Telefon klingelte.
Ich ging nicht ran,
wollte allein sein,
allein mit dem Schmerz.
Thema