Meine Leidenschaft
Noch sitze ich und lauere,
konzentriere mich auf die Nacht,
lausche hinaus,
kauere am Fenster.
Doch dann spür ich den Hunger auf das Leben
und den Durst auf das Glück.
Ich mache mich auf die Suche,
finde schon bald ein Ziel,
fällt mir nicht schwer.so wie ich aussehe.
Ein sanftes weiches Gesicht,
schön anzusehen,
der Körper gross genug,nicht zu klein,
die Muskeln,
die sich deutlich aber nicht übertrieben unter meiner Kleidung abzeichnen.
Gepflegt,dezent geschminkt,perfekt sitzende Kleidung,
die alles erahnen lässt.
So mache ich mich auf die Suche.
Spüre die Kraft in meinem Körper,
die Macht in meinem Kopf,
den Hunger in meinen Adern.
Dann sehe ich ihn,
da steht er,
gross,schön,lässig.
perfekt.
ich gehe auf ihn zu,
spreche ihn an,
flirte und funkle mit den Augen.
er geht darauf ein,
unwissend dass er das Spiel diesmal nicht beherrschen wird.
Wir werden uns schnell einig,
dass wir zu ihm gehen.
Erregung macht sich breit,
bei ihm ganz anders als bei mir.
WIr fahren los.In seinem Wagen.
Gentleman.Ich lächle.
Sitze neben ihm.
Sehe seine Adern auf seinem Arm,
pralle Adern auf seinem Handrücken,
wenn er den Schalthebel betätigt.
Fange an ihn zu riechen.
versinke in meinen Gedanken,
spüre seinen Puls an seinem Hals,
die warme Haut gespannt über einen straffen Körper.
Sehe das Blut in seinen Adern pulsieren.
Rieche es.
Doch ich lasse mir Zeit,
spiele mit ihm,
er merkt es nichtmal,
dass er nur noch wegen meiner Lust lebt.
Dann sind wir da,
gehen zu ihm hinein.
Ich gehe hinter ihm,
sehe seinen festen Po,
fahre mit meiner Hand darüber.
er dreht sich um,lächelt mich an,
ich blitze kurz zurück.
Kaum sind wir bei ihm,
nimmt er mich in seine Arme,
wir küssen uns,
dann schiebe ich ihn von mir.
Gehe um ihn herum,
betrachte ihn von allen Seiten,
fahre prüfend über sämtliche Stellen seines Körpers.
Berühre seine erregt Männlichkeit.
Das amüsiert mich.
Ich presse mich an ihn,
lasse ihn meinen Körper fühlen.
Seine Errgung wächst.
Gleich ist es soweit.
Gleich hat alles seine perfekte Mischung erreicht.
Ich warte ab,
lauere wieder.
und dann ist es soweit.
Mein Mund nähert sich seinem Hals,
er stöhnt.
Und dann tue ich es.
Kräftig beisse ich zu.
Bohre meine Zähne in seinen Hals.
Sein Blut sprudelt in meine Kehle.
Ich erlebe einen Höhepunkt den sich ein Mensch nicht vorstellen kann.
Warmes Blut durchströmt meinen Körper.
wunderbar.
Auf einmal sehe ich alles mit anderen Augen.
Den Hunger gestillt,
das Leben in meinen Adern.
Farben werden intensiver,
Gerüche stärker,
die Befriedigung tiefer.
Meine Kraft wird noch gesteigert,
das Leuchten meiner Augen nimmt zu.
Ich lasse den leblosen Körper des Mannes fallen.
Kalt und nutzlos liegt er herum.
Kann mir ein Grinsen nicht verkneifen,
dieses Ende hättest du wohl nicht erwartet.
Ich verlasse sein Zuhause
und begebe mich wieder ins Leben.
Das Leuchten meiner Augen irritiert die Leute,
fühlen sich aber trotzdem magisch angezogen.
Doch das kümmert mich nicht.
Heute Nacht nicht.
Nicht mehr.
Bis zum nächten Mal.
Roxy
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