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Erich Kästner

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten,
(und man darf sagen: sie kannten sich gut,
kam ihre Liebe plötzlich abhanden
wie andern Leuten ein Stock und ein Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schliesslich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.


...nachdenklich...

Trissie
"[...]Alles ist eine Frage der Sprache[...]" (aus "Alles" von Ingeborg Bachmann)
bevorzugt wie immer Heine....:)

Wir wollen auf Erden glücklich sein
Und wollen nicht mehr darben;
Veerschlemmen soll nicht der faule Bauch,
Was fleißig Hände erwarben.

Es wächst hineiden Brot genug,
Für alle Menschenkinder
Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder.

Ja, Zuckererbsen für jederman,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
den Engeln und den Spatzen.

..gg..

der Nikon
grummelz und fracht sich wo man so was findet

ich will auchsowas lesen!!!!!!!!

das is schön!

gruß mine

;o)
Das nennt man nicht eigentlich suchen,
wenn man schon weiß, wo was ist.

Das nennt man nicht eigentlich finden,
wenn man es gar nicht vermißt.

Das nennt man nicht eigentlich lieben,
wenn man den Liebling erpreßt.

Das nennt man nicht eigentlich halten,
wenn man ihn fallenläßt.



"Wie hast du gelebt?"
"Ich habe geliebt."
"Wie hast du geliebt?"
"Alla grande.
Groß war mein Einsatz,
größer mein Spiel - "
"Und am größten deine Schande."
"Das ist auch wieder wahr."



Beide von Robert Gernhardt, damit mal was Modernes hier reinkommt *g*