(weiss)Nebel legt sich um ihr Bein
Zart, kalt und fein hüllt er sie ein
Bedeckt ihren weichen Körper mit Küssen der Nacht
Küsst sie solange bis der erste Sonnenstrahl erwacht
Taucht sie ein in den Morgentau
Dem Himmel so nah, der Himmel so blau
Mit geschlossenen Augen wandert sie durchs Moos
Sanft und zart nimmt er sie in seinen Schoß
Umschließt sie, deckt sie ein
Als wolle er für immer bei ihr sein
Ihr Kleid dem Nebel so gleich
Ihre Haut so weich und schneeweiß
In ihrem Haar der silbrige Schein
Als wolle er für immer bei ihr sein
Sie lässt sich fallen in seinen Arm
Spürt die Kälte doch fühlt sich warm
Ihre Augen geschlossen
Dem Nebel verschlossen
Küsst er zärtlich sie bei Nacht
Bis sie im Morgentau erwacht
Öffnet leicht ihr Augenpaar
Ein Silberschein sie sonderbar
Sich in ihren Augen wiederfängt
Das Licht des Mondes und die Liebe des Nebels man darin wiedererkennt
So zart ist sie, zerbrechlich und fein
Der Nebel, er sorgt sich, will für immer bei ihr sein
Seine kalten Lippen die Weichheit der ihrigen sucht
Und bei jeder Berührung er sich selber verflucht
Sein Schicksal sie nur zu lieben bis der Morgen erwacht
Ihn immer wieder trifft so hart
Er hüllt sich um sie, ist eins mit ihr,
Spürt ihren Körper, ist für immer bei ihr
Ein letztes Mal des kalten Kusses
Die Wärme ihres Mundes spürt
Ein letztes Mal der kalte auch
Ihre Haut erfriert
Ein letztes mal im Dämmerlicht sie küsst
Um sich dodann aufzulösen im Nichts
Thema
![[meetinX]](/static/retro-logo-original-271.png)