Eines Abends wollte ich schlafen gehen,
da sah ich meine Mutter im Wohnzimmer stehen.
Sie hielt in ihrer rechten Hand
ein Familienfoto von der Wand.
Sie lächelte über das ganze Gesicht,
und ich verstand das ganze nicht.
Es war für mich nur ein Bild,
dass schon langsam vergilbt.
Dann hörte ich sie sprechen:
"Niemand darf dieses Glück zerbrechen!"
Ich sah von unserem Familienglück
erst in dem Moment ein riesen Stück.
Und gleichzeitig stellte ich fest,
es war selbstverständlich für mich, wie ein Fest.
Schon lange hatte ich ihr nicht mehr gesagt,
wie sehr ich sie mag.
Nun sah ich sie dort stehen
und musste nur noch zu ihr hingehen.
Ich ging auf sie zu
und sie sprach "gute Nacht, du."
Dann wollte ich zurück in mein Zimmer gehen,
blieb aber im Flur stehen.
Von dort beobachtete ich meine Ma,
sie stand einfach nur da.
Sie sah nachdenklich aus
und holte das alte Poesiealbum raus.
Ich sah sofort,
sie war an einem anderen Ort.
Ihre Gedanken waren in der Vergangenheit
und wieder machte sich ein Lächeln breit.
Dann sah sie sich alte Fotos an,
wie unsere Familie begann.
Sie wirkte nachdenklich
oder doch eher traurig?
Wie gerne würde ich zu ihr gehen
und meinen Arm um sie legen.
Aber es fällt mir so schwer,
ich weiß nicht warum und woher.
Sie hätte es auf jeden Fall verdient
vor allem weil sie uns immer "bedient".
Sie macht das Essen und den Haushalt,
aber ein "Danke" nu selten zu ihr schallt.
Ich könnte einfach zu ihr gehen,
neben oder vor ihr stehen,
ein Danke sagen
un dsie würde fragen:
"Wozu? Das tu ich gern für dich."
doch innerlich freut sie sich.
Ich starte einen zweiten Versuch
sie schlägt zu das Buch.
Sie macht leise Musik an
und ich spüre den KLang,
sehe sie an.
Endlich schaffe ich%27s
und sag zu ihr "Ich liebe dich."
Unbeschreiblich ist der nächste Augenblick,
als ich in ihre Augen blick.
Sie strahlen so viel Freude aus,
dass die Atmosphäre wundervoll ist im Haus.
Als nächstes gebe ich ihr einen Kuss
und sagte, dass ich schlafen muss.
Im Bett liege ich lange wach
und denke über den Moment nach.
SChon lange habe ich Mama nicht so glücklich gesehen.
AM liebsten würde ich erneut zu ihr gehen.
100 mal würde ich ihr sagen,
wie lieb ich sie habe.
Doch ich trau mich nicht,
aber diesmal weiß ich:
Mama weiß, ich liebe sie
und dauarufhin schlaf ich so gut wie nie.
ich persönlich finde das Gedicht ja nicht berauschend gg Aber ich habe es mal hierreingepostet, weil ich mich daran erinner, wie sehr sie sich darüber gefreut hatte.
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