Du meinst, wenn du viele Typen kennen lernst,
wird schon irgendwann etwas passendes abfallen.
Du versuchst krampfhaft, irgendwelche Gefühle aufzubauen
und glücklich zu sein.
Im Prinzip verarschst du dich selber -
aber verstehen willst du es nicht.
Eigentlich hast du es längst aufgegeben,
an sowas zu glauben.
An Liebe und den ganzen Mist.
Du stehst vor deinem Spiegelbild und denkst, du bist jetzt fast 21.
Du gerätst schon in Panik, weil alle deine Freundinnen
es schaffen, eine Beziehung zu führen.
Irgendwann packen dich Selbstzweifel.
Du denkst, du besitzt keine Fähigkeit zur emotionalen Bindung.
Du warst vor Jahren einmal verliebt,
aber da ging es dir noch schlechter als ohne Kerl.
Er war halt das größte Arschloch. Dumm gelaufen.
Jemand meinte mal, du wirst dich in jemanden verlieben,
bei dem du es nicht erwartest.
Jemand, der keine besondere Faszination, keine sexuelle
Anziehungskraft und keine anderen Gefühle in dir auslöst.
Der einfach da ist und du empfindest nichts.
Du hast darüber noch geschmunzelt.
Und es ist gar nicht so lange her...
Und plötzlich wird dir bewusst,
was dieser Mensch damit ausdrücken wollte.
Jetzt hoffst du, dass dein Leiden ein Ende hat.
Du magst diese Person sehr.
Und plötzlich weißt du wieder, wie es ist, wenn diese
Gefühle wachsen.
Mit der Zeit, ganz langsam...fast gar nicht, aber sie tun es.
Und du fühlst dich richtig erlöst,
weil du weißt,
du kannst wieder Gefühle aufbauen,
die mehr sind, als ein Strohfeuer...
Denn es hat lange gedauert, bis du sie bemerkt hast.
:-t
Cat
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