morgens langsam aus einem süßlichen traum erwachen
die sonne scheint ins zimmer
warme luft umstreicht meinen unter der decke hervorguckenden fuß
der wecker klingelt erst in 10 minuten
ich fühl mich wach und strotze voller tatendrang
langsam stehe ich auf und stolpere nicht über diverse auf dem boden verteilte gegenstände
ich schreite auf einem weichen teppich zum kleiderschrank
ich öffne ihn und sofort finde ich etwas passendes
- der stimmung angepasstes
ich gehe runter ohne irgendwelche nachbarn zu treffen
die sonne erhellt in ihrem goldenen schein so wunderschön den hausflur, dass selbst das hässlichste tapetenmuster der welt etwas besinnliches hat
ich betrete die wohnung und es herrscht stille
ein badezimmer ganz für mich allein
ich habe jede menge zeit und muss mich nicht beeilen
zeit genug, um sogar noch zu duschen
warmes wasser prasselt auf meinen langsam erwachenden körper nieder
es fühlt sich gut an
ein frisches handtuch liegt bereit
während ich mich abtrockne schaue ich in den spiegel und kann lächeln
ein freundliches gesicht erblicken, ohne dunkle ränder unter den augen
zähne putzen, anziehen, haare machen, ein wenig die augen betonen
ich gehe in die küche
ich freu mich, denn sie ist aufgeräumt
frische milch im kühlschrank und noch genug honig da
sogar eine saubere tasse steht im schrank
eine scheibe toast wird goldbraun geröstet - ich mache ein neues glas nutella auf, kein ätzendes rest-aus-dem-glas-gekratze
ein paar minuten ruhe, entspannung beim frühstück
es wird zeit - ich muss los
die üblichen klamotten zusammenpacken und rausgehen
es ist wirklich warm, die sonne hat für diese bestialische uhrzeit schon eine menge kraft
auf dem weg zur garage tief einatmen und die frische luft genießen
garage auf, auto raus, reinsetzen, losfahren
ein netter mensch, der mich aus der ausfahrt rausfahren lässt
ich schenke ihm ein lächeln - er lächelt zurück
während ich losfahre suche ich im radio ein lied, welches meine gute laune ein wenig unterstreicht
oder die lieblings CD muss herhalten
ich kurbel die fenster runter und öffne das dach
warme luft umspielt meinen körper - ich erhöhe die geschwindkeit, denn die straßen sind frei
im takt der musik wippe ich mit
gut gelaunte menschen kreuzen meinen weg
bald komme ich an, die arbeit wartet
und doch gehe ich gutgelaunt herein, mit der gewissheit, dass mich kein stress erwartet
ich fühl mich gut - denn es war ein perfekter morgen!
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no reason to live but I like it that way!
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