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Wanderer sind wir ...

Wandrer sind wir, ziellos, in der Nacht.
Wenn wir den Mond anheulen, zitterst du.
Im Rudel ziehn wir durch den dunklen Wald
und wissen, dass du da bist, wissen wohl.
Ja, den Geruch von Menschen kennen wir!

Du suchst Beweise? Hast du nie gehört,
wie hoch gerühmt seit langem unsre Nase ist?
Es gibt genug, die, könnten sie
noch reden, dich wohl überzeugen würden.

Sie glaubten, dass sie gut versteckt,
so würden viele flüsternd dir dann sagen.
Als hätten sie noch nicht gewusst,
wozu wir fähig sind in der Nacht!

Sie mussten bitter erst erfahren,
dass all die Jahre unsre Nase sie erspürt.
Du brauchst jetzt keine Angst zu haben,
doch rochen wir auch dich schon jahrelang.

Ja, dass du da warst, wussten wir,
belauerten von tief im Walde dich
in mondscheinheller Winternacht.
:-t ... jo ... kenne ich g
Nonochen, darf ich Dich mal konkret fragen, was das Gedicht aussagt, also für Dich?
Vielleicht würde ich es verstehen, wenn Du mir Deine Beweggründe nennst.
Danke schonmal im Vorraus.

:-1001
Ich habe dieses geschrieben in Zusammenarbeit einer guten Freundin. Da wir beide ziemliche, naja ich sage mal, uns sehr für die Welt der Wölfe interessieren.
Es soll meiner Ansicht darstelen, eigentlich ganz einfach das wir nicht alleine sind, auch wenn wir es manchmal denken wenn wir sie nicht sehen. Sie wissen immer das wir da sind, sie riechen uns. Wir können sie wenn nur hören, wenn sie wie gesagt den mond anheulen. Das verbreitet den meisten furcht und angst, allerdings ist diese Angst nicht von Nöten, da denn wenn sie uns was zu leide tun würden, dann hätten sies schon getan da sie uns riechen und erspüren. Da dies nicht geschieht brauchen wir diese Angst nicht zu haben.
Die Wölfe sind für mich eine Art Mythos, derWolf steht in vielen Sachen als Feind des Menschen da. Man sagt sich, der Wolf schleicht sich in der dunklen Winternacht in die Dörfer und holt sich die Kinder und so. Dies sind alles Mythische geschichten die nichts mit der Warheit am Hut haben, auch wenn es mal vorkommt, die Wölfe sind nicht darauf aus. Sie haben mehr angst vor uns als wir vor ihnen, deswegen haben wir kaum das vergnügen sie Live in freier Wildbahn sehen zu können. Sie meiden den Menschen da sie anscheind wissen wie die meisten über sie denken und was ihnen passieren würde wenn sie sich zeigen würden.
Es gibt da ja auch die Geschichte vom Dschungelbuch, also ich persöhnlich glaube nicht an diese Geschichte, allerdings ist es schon vorgekommen und auch nachgewiesen das Wölfe Menschen aufgenommen haben und großgezogen haben. Also können diese tiere gar nicht schlecht sein, dass gleiche hat sich ja auch schon mit den Affen nachgewiesen.
Ein einzelner Wolf alleine unter Menschen großgezogen wird nie wie ein hund sein. Man kann ihn zwar zämen und er kann friedlich unter menschen wie ein hund leben, allerdings bleibt in ihm immer noch der Jagdinstinkt und den lässt man sich nicht austreiben, dieser ist bei Hunden nicht mehr so der Fall, man kann aber auch sehen das Hunde genau wie Wölfe sich nur im Rudel wohlfühln, deswegen sagt man auch, dass der hund sich dem Besitzer unterwirft, genau wie ein Wolf im Rudel sich dem stärksten unterwirft.

Ich denke das soll es soweit gewesen sein, bei fragen werde ich gerne zur Verfügung stehen.

Nono
Danke, dann habe ich wenigstens verstanden, was Deine Beweggründe für solch ein Gedicht sind und kann mir etwas darunter vorstellen.

:-1001