Dann eile Du, dann tu`s geschwind
hörst fern die Schreie, lockender Wind
Leg Dich endlich dahernieder
wie einst als Kind verschließ`die Lider.
Gelitten hat der Knab`im Moor,
hinweg Du Schmerz, hinfort hinfort
Die Mutter singt im Wahn ihr Lied
das hölzern` Kissen in den Schlaf Dich wiegt.
Dich niemals will ich leiden seh`n
mußt´ tapfer, einsam Deinen Weg jetzt gehen
Hinab ins kalte moder Grab
wend` ich ab mein Antlitz, ab vom Sarg.
Hörst Du es nachtens knacken, morschen
kommt meine Seele Dich erforschen
Denk`stets an mich, nimm Dich in Acht
keiner Jemals könnt`was Du vollbracht`.
D`rum bitt`ich Dich verweil nicht lang`
ich brauch Dich doch, mein Herz starrt bang
An diesem Ort, die ew`ge Treu`mir schworest
und lieblich hold zu Deiner Maid erkorest.
Einst vor langer Zeit die Maid den Ritter küßt`
für sünd`ge Wünsche stest mit beten büßt
So magst einzig Du in meinem Herzen sein
im Herzen rein, auf immer Dein.
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