Doch eines Tages musste der Ältere fort. Nicht,weil er wollte..es lag auch nicht in seiner Macht,er konnte auch gar nichts dafür. Selbst wenn er es hätte verhindern wollen,er konnte es einfach nicht. Er hatte sich mit aller Macht dagegen gewehrt,hatte alles versucht,doch letztendlich versagten seine Kräfte. Das Mädchen litt mit ihm,doch diesmal war es keine einfache Krankheit,die schnell kuriert werden konnte. Sie versuchte alles,was ihr möglich war,half ihm,gab ihm ihre eigene Kraft,obwohl sie selber nicht sehr stark war. Sie opferte sich auf,doch auch wenn sie es gewollt hätte,sie konnte nichts an seinem Schicksal ändern.
Auf einmal war er nicht mehr da.
Das Mädchen wusste nicht,was sie machen sollte.Sie verstand nicht,warum grade er..sie versuchte ihn sich vorzustellen,wie sie Kinder waren und wie sie zusammenstanden,egal was kam. Er half ihr und sie half ihm. Er war ihr Innerstes,ihre Gedanken,ihre Gefühle,ihre Seele. Er war alles.Wie sollte sie ohne all das weiterleben können?
Am Anfang fühlte sie ihn jeden Tag bei sich. Abends,wenn sie im Bett lag,lag er neben ihr und deckte sie mit seinem Armen zu. In jeder Sekunde spürte sie sein Dasein, seine Gegenwart. Einerseits fühlte sie ihn, doch zugleich machte ihr das noch viel mehr Anst. Sie fühlte wie er da war..und gleichzeitig doch nicht. Sie fühlte sich einsam,wenn das Gefühl grade nicht da war und fragte sich warum das alles noch einen Sinn macht.
Tage,Wochen,Monate vergingen. Hatte sie überhaupt in dieser Zeit gelebt? Sie war leer, ohne Freude,ohne Wärme. Sie spürte nur das Nichts,daß ihr den Freund genommen hatte und war unendlich wütend. Mehr noch überwiegte aber ihre Trauer und das Gefühl der Leere und das Gefühl nun nicht mehr gebraucht zu werden. Früher war sie für ihn da,opferte sich auf,half ihm,gab ihm Kraft. Er war ihe Stärke,aus der sie ihre Kraft schöpfte. Wie sollte sie nun stark sein,wenn er doch nicht mehr da war?
Sie fühlte nun auch nichte mehr seine Gegenwart. Er war nicht mehr da. Sein Lachen verhallte, seine Tränen versiegten für immer und seine Gesichtszüge verschwommen immer mehr. Auch das Mädchen verschwand immer mehr. Sie lebte nicht mehr,sie war nur eine Hülle. Sie wollte nur eines: weg aus diesem Leben,der Kälte und der Sinnlosigkeit entfliehen. Und so kam es auch. Eines Tages war auch das Mädchen nicht mehr da.
Hmmm,hab ich heute nacht geträumt und wollte es einfach mal festhalten
:-e