(schwarz)
Alles ist so wie es ist
Und doch wird unser Sein
Bestimmt durch äußerlichen Schein
Die Illusionen entscheiden
Dass wir uns selbst verkleiden
Masken tragen, tagaus, tagein
Während unsere Augen schrei%27n
Echtheit geht verloren
Gefühle sind erfroren
Willig leiden wir
Und stillen unsere Gier
Nach oberflächlichem Glück
Auf den zweiten Blick ist es verrückt
Doch es wundert keinen mehr
Das wir glücklich sind wo wir doch leiden sehr
Denn wir haben zu oft andere betrogen
Und am Ende damit nur uns selbst belogen
Ertragen unser Selbst nicht mehr
Fühlen uns so furchtbar leer
Kompensieren Minderwertigkeitskomplexe
Mit Hass und Gier- tierische Reflexe
Sind angeekelt von unserer Existenz
Sinnlosigkeit in solch offensichtlicher Präsens
Dieses ewige materielle Verlagen
Weswegen wir krähen unbefangen
Weil die anderen Masken das gleiche wollen
Und wir uns anpassen müssen sollen
Individuellere unter uns gehen verloren
Und werden gleich mit Masken neu geboren
Schöne neue Welt
Nichts wird versprochen, was keiner hält
Illusionen und Masken tanzen durch die Gassen
Fesseln und begeistern Massen
Und wir jubeln, feiern sie
Mit einer heit%27ren Elegie
Hymne an Konformität
Und keiner hier, der dass versteht
Die Masken haben die Kontrolle übernommen
Zu reinen Maschinen sind wir verkommen
Ach, wie ich euch drum beneid , dass ihr nicht seht
Was dort draußen vor sich geht
Meine Masken... welche trag ich heut?
Sie passen so gut zu euch, was mich erfreut
Ich nehm die mit dem Lächeln fein
Doch heut soll das Lächeln ehrlich sein
Denn wenn man etwas zynisch ist
Und die Traurigkeit des Ganzen mal vergisst
Kann man darüber doch nur lachen
Was sollt man anderes auch machen?
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Die, die in der Dunkelheit gelernt haben zu sehen, erblicken mehr ,als bloß die Hüllen der Körper.
(/schwarz)
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