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Lichtblicke

(weiss)(c)Dieter Christian Ochs

Ob du dem Fluß traust ... oder deinem Herzen
das Wasser
fließt seinen Lauf.

Ob du dem Himmel grollst ... oder deinem Schatten
die Sonne
zieht ihre Bahn.

Ob du dem Regen zürnst ... oder deinem Spiegelbild
das Leben
nimmt seinen Weg.

Ob du dem Mond glaubst ... oder deinen Zweifeln
die Erde
geht ihren Gang.

Ob du in dir ... oder in deinen Träumen zuhause bist
sagt dir
das Wasser
die Sonne
die Erde

das Leben ...
ins Gesicht geschrieben
hat es DIR
einen Weg :

DEINEN !

:-heul
:-heul

Warum die Tränen?
(weiss)(I) geht momentan alles drunter und drüber
vielleicht ist manchmal eine traumwelt für den übergang besse als der realität ins auge zu blicken...? keine ahnung
reine emotionen abalone ;)
Ich war gestern in "The Village - Das Dorf" - den solltest du dir vielleicht einmal anschauen, denn eine seiner Hauptaussagen ist: so sehr du dich auch anstrengst, dem Schicksal kannst du dich nicht entziehen ...
Aber ich versteh%27s, wenn die Träume locken, und ein zeitweiliger Aufenthalt im Traumland ist vielleicht gar nicht so verkehrt - er sollte nur nicht zu lang ausfallen, da das Erwachen sonst noch heftiger sein wird.
Ich wünsche dir auf jeden Fall Ruhe in nicht allzu weiter Ferne :-)
so sehr du dich auch anstrengst, dem Schicksal kannst du dich nicht entziehen ...


das denke ich aber mitlerweile sehr sehr wohl... vor allem mit hilfe von tarot...

vielleicht ist manchmal eine traumwelt für den übergang besse als der realität ins auge zu blicken


das kann wohl sein... vor allem aber ist es besser als ständig nach hinten zu blicken...

man darf nur auf gar keinen fall in eben jener verenden... aber ein wenig traumwelt ist auf jeden fall nie verkehrt

greetz

peif
das denke ich aber mitlerweile sehr sehr wohl... vor allem mit hilfe von tarot...


:-spy
so sehr du dich auch anstrengst, dem Schicksal kannst du dich nicht entziehen ...


das denke ich aber mitlerweile sehr sehr wohl... vor allem mit hilfe von tarot...


Ja, das Schicksal ... darüber zu diskutieren ist mühsam, da scheinbar jeder eine andere Vorstellung davon hat, was das Schicksal eigentlich ist - der Begriff ist nicht klar definiert.
Dein Einwurf hat mich mal wieder zum Nachdenken gebracht, Peife :-) Zuerst dachte ich, dass sich in deinem Satz ein Widerspruch findet - nach etwas Überlegung ist es aber nur dann der Fall, wenn man den Begriff Schicksal ganz hart definiert als bedingungslose Vorherbestimmung - Schicksal als "so, wie es kommt, muss es kommen, ohne Wenn und Aber". Nach dieser Definition wäre es widersprüchlich, gleichzeitig daran zu glauben, dass dieser klar vorbestimmte Weg doch irgendwie beeinflusst werden könnte. Man könnte - ausgehend von der harten Definition - noch sagen: gut, dann ist diese Situation, das Erfahren der eigenen Zukunft und die anschliessende Änderung des Weges, eben AUCH Teil des Schicksals, es musste so kommen, damit das wirkliche vorbestimmte Ziel erreicht wird. Allerdings müsste dann ja das Tarot eine Lüge erzählen - das Schicksal selbst also müsste eine Lüge produzieren, was wiederum nur erklärbar wäre, wenn man ein höheres Wesen einführt, das manipulativ eingreift (wobei ich hier nicht Gott meine, denn im christlichen Glauben gibt es den freien Willen, Gott manipuliert nicht).
Bei dir scheint der Schicksalsbegriff weicher definiert zu sein - was dir das Tarot zeigt, ist EINE von VIELEN möglichen "Zukünften" - dein Weg ist zwar bestimmt, aber führt nicht auf ein vorbestimmtes Ziel zu - du bewegst dich eher von Station zu Station. Bsp.: Ohne Tarot liefe dein Weg unweigerlich darauf zu, dass du in zwei Tagen Streit mit deinem Chef bekommst und deinen Job verlierst. Das wäre dein Schicksal. Nun erhältst du durch das Kartenlegen Kenntnis davon, wie deine Zukunft aussieht - und vermeidest Streit mit wichtigen Personen. Dein Weg führt dich nun zu einer anderen Station - die allerdings auch zwingend so kommen muss, wie sie dann eintrifft (das zeigt uns die Kausalität). Aber für dich gilt erstmal nicht "so sehr du dich auch anstrengst, dem Schicksal kannst du dich nicht entziehen".
Glaubt man an Gott, sieht man es ähnlich - aber der zitierte Satz hat dennoch Gültigkeit. Gott kennt die Zukunft, er weiß, wie dein Ziel aussieht. Gibt es dann überhaupt einen freien Willen, wie ich es doch oben schrieb? Ja. Denn mir, dem Menschen, ist der Weg unbekannt, ich habe immer noch die Freiheit der Entscheidung. Somit bewegt sich auch ein Christ von Station zu Station, auf ein Ziel zu, das ihm aber nicht bekannt ist. Wichtig ist am Ende dann der Blick zurück, wie "schön" sieht der zurückgelegte Weg aus. Vielleicht kann man es sich so vorstellen: Gott kennt die Skizze des Gemäldes, dass du im Laufe deines Lebens malst - aber du bist es, der es mit Patzern in der Pinselführung und mit Farbklecksern versieht - oder ein perfektes Gemälde formt ...

Mal sehen - welche Ansichten über das Schicksal gibt es also nun?

1. A --------------------------> B
Der Weg ist absolut vorherbestimmt, es gibt keine Möglichkeit der Manipulation. (Nachtrag: somit auch keinen freien Willen!)

2. A ----> B oder C ... ----> kein vorherbestimmtes Ziel
Der Weg ist zwar bestimmt (Ursache -> Wirkung), aber er führt nicht auf ein klares Ziel zu, sondern verläuft von Station zu Station - und die Zwischenstrecken hängen von der eigenen Entscheidung ab.

3. A ----> B oder C ... ----> Z
Das Endziel ist bestimmt, mir aber unbekannt, so daß ich unterwegs immer noch eigene Entscheidungen treffen kann.

Habe ich etwas vergessen/übersehen? ;-)
Was denke ich selbst denn ... schwierig, schwierig ... ich glaube, es gibt einen groben Rahmen, innerhalb dessen es noch den freien Willen gibt. Würde also in Richtung Nummer 3 tendieren. Womit für mich der Satz "so sehr du dich auch anstrengst, dem Schicksal kannst du dich nicht entziehen" eine Wahrheit enthält.

Achso, noch zum Tarot: ich stehe dem etwas skeptisch gegenüber. Weiß nicht recht, was ich davon halten soll, werde es aber auch nicht durch Ausprobieren herausfinden, denn ich WILL NICHT wissen, was auf mich zukommt - die Zukunft soll ein Mysterium bleiben :-)
Frau Meereschnecke, das Tarot beschäftigt sich ja nicht mit der Zukunft, in der Gegenwart kann es einem helfen und unterstützen.Kartenlegen im Sinne von Tarot hat nichts mit Zukunftsdeutung zu tun.
Es beschreibt vielmehr deine jetzige Situation, also die Gegenwart und hilft eben bei manchen Fragen die man so hat. So lange man es im angemessenem Rahmen hält, halte ich soetwas auch für keine Gefahr.Mich regt es eher zum nachdenken an.Ich finde es recht interessant und bin ganz über den Peifi erstaunt.Habe ein paar Bücher hier liegen, erst neulich hab` ich 2 von einer guten Bekannten geschenkt bekommen.Mir haben die Karten schon oft geholfen, oft geben sie einem Denkanstösse und eine andere Blickrichtung.
Leider kriege ich stressbedingt sonst heute nichts anderes `raus, aber ich lasse dem Bienchen noch einen dicke Umarmung hier und komme die Tage noch mal wieder.:-)
Aha! Merci für die Aufklärung, habe Tarot dann wohl zu sehr mit Hellseherei/Wahrsagerei gleichgesetzt. Ich muss gestehen, dass ich mich mit solchen Dingen noch nicht wirklich auseinandergesetzt habe, sollte ich vielleicht auch mal tun - nur theoretisch ;-)