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[Voting Diskussion]: Ist der Krieg gegen Afghanistan die Lösung?

Hallo @all,

Am 07. Oktober 2001 um 21:45 Uhr Ortszeit hat die Offensive gegen die Taliban-Regierung in Afghanistan begonnen. Es ist Krieg und das Ende dieses Krieges, die Hintermänner und die Ergebnisse sind noch völlig offen.

Hätte dieser Krieg verhindert werden können? Ist dieser Weg der Richtige um den Terrorismus Einhalt zu gebieten? Oder wurde in der Vergangenheit mit der westlichen Politik nur der Weg des Terrorismus geebnet?

Uns interessiert Deine Meinung

Euer meetinx-Team
Never forget - YOU are the Community
Wickert hatte recht mit seinen Aussagen im MAX.

Anstatt das er sich entschuldigen sollte/musste, sollte Angela Merkel die Klappe halten.

ReneeW
...denke nicht, das das der richtige Weg ist!!
denn damit provozieren die amerikaner die Terroristen nur noch mehr...die jetzt darauf bestimmt weitere attentate starten.

aba den amis, bleibt ja auch nicht anderes übrig!!!
wenn sie jetzt nicht reagieren, denken alle, die terroristen kommen damit durch...
...und wenn sie reagieren, hat das halt folgen!!

aba nun ist es ja eh zu spät...es gibt kein zurück mehr!

cya
http://members.tripod.de/Aphilion/aphi.gif
Krieg ist nie die Lösung, ich bin aber positiv überrascht, daß Bush so lange gebraucht hat...

aber ich verstehe auch, daß die USA sich nicht so einfach die Twin-Towers zerstören lassen wollen, bzw. einen solchen terroristischen Akt einfach so auf sich sitzen lassen wollen. das ist ein Angriff auf die gesamte zivilisierte Menschheit...

naja, gut ist es nicht, aber verständlich...

Gruß
http://www.waterangel.de/waterangel1.gif
offensichtlich ja, aber ich bin der festen überzeugung dass es eben nicht die lösung ist.

der heutige abend, wird weitreichende konsequenzen haben, die nicht einmal die amerikanischen geheimdienste der mossad oder irgendwelche anderen organisationen vorher einschätzen können!

Stego
Es ist klar, dass die USA sich rächen und die Taliban nicht ungestraft davonkommen lassen. Ich glaube es gibt nicht viele Möglichkeiten den Terrorsimus zu stoppen, bzw ihn zu bändigen. Krieg ist "könnte" eine Lösung sein, aber es wird ein Kreislauf sein, der noch lange Anhalten wird, da niemand nachgiebt. Momentan wüsste ich auch nicht, wie man anders gegen die Terroristen vorgehn könnte- schliesslich sitzen sie überall (wie man sieht teilweise normale Studenten- unglaublich) Ich hoffe die USA tun das Richtige und gehn nicht zu weit...




http://www.waterangel.de/sand-pink-smily.gif
Krieg ist nie die richtige Lösung für Konfliktbewältigung. Jeder krieg zeigt doch mal wider, wie sehr der Mensch doch noch an die Gewalt als Konfliktlösung glaubt.

Da gibt es doch die einfache Methoden, wie Verhandlungen, im normalen Fall, aber in diesem, gibt es wohl keinen alternativen Aussweg.

http://www.froggyland.de/images/mx/nonochen.gif
Die unverschämteste "Definition" aller Zeiten

"Der Krieg ist die Fortsetzung
der Politik mit anderen Mitteln."


Dann wären Krankheit und Tod
die Fortsetzung des Lebens
mit anderen Mitteln.

Warum ist die kritisierte "Definition" so beliebt ?

Weil sie von und für Leute
gemacht ist, die eine Legitimation
für ihr Versagen brauchen.

GEBEN wir uns die Mühe,
den Wahnsinn zu widerlegen ! :

Würde man sagen,
Krieg sei die Beendigung des Friedens,

Krieg sei die Politik der Verbrecher,

Krieg sei, weil irgendjemand versagt habe,

so wäre der Krieg beschrieben,

aber "mit anderen Mitteln" bleibt


eine Unverschämtheit wie

Vergewaltigung
sei Fortsetzung der Liebe
mit anderen Mitteln

DIE DEFINITION LAUTET:

(blau)KRIEG IST VERSAGEN DER POLITIK(/blau)

und sonst nichts

------------------------------------
(Auszug aus www.initative-dialog.de)

ReneeW
Natürlich ist ein Krieg immer negativ..besonders dieser Krieg,da er ein Krieg des Terrorismus ist.
Ich stimme auch mit Regina (waterangel) über ein,daß ich überrascht war,daß Bush solange gewartet hat.Hätte ich nicht von ihm gedacht.Auch die Hilfsgüter,die die Amerikaner zusätzlich über Afghanistan ablassen,finde ich eine positive Tat.Bush konnte nicht anders reagieren als mit Gegenschlägen.Er mußte handeln.
Ich hoffe,daß der Krieg unten bald vorbei geht und sie die Terroristen kriegen...



:-e
vor allem bekommen wir von den medien alles vordiktiert,
etwa in der art: wir sind die guten die anderen sind alles blödmänner.
kommt mir irgendwie bekannt vor, damals in der ddr.
und die deutschen medien labern fröhlich hinterher was der ami vorsülzt.
sind wir wircklich so blöd?

krieg hat auch immer was mit profit und testen neuer waffen zu tun.

krieg is nie gut, weils immer die falschen trifft.

und wollte die usa nich schon immer ne ölpipeline durch afghanistan
und hat sie nie bekommen.

und sind die beweise wirklich so eindeutig das dieser krieg
gerechtfertigt ist. ich hab noch keine gesehen.

greetz blind angel.
ob es richtig ist...wahrscheinlich nicht...aber die aktion von den afghanen war bestimmt auch nicht besser. ich versteh es zumindest dass die amis sich das nicht gefallen lassen...würden wir doch auch nicht!
aber die aktion von den afghanen


Seit wann sind es die Afghanen? Jeder Politiker spricht davon, das es "nur" ein Krieg gegen die Taliban ist, nicht gegen das afghanische Volk.

Was die Politiker "nur" dabei vergessen ist, das die ganzen Bomben auf das afghanische Land abgeworfen werden und dadurch auch unschuldige Bewohner dieses Landes getötet werden.

Den Golfkrieg haben sich die Amerikaner vergolden lassen, auch durch Gelder der BRD.

Sicherlich geht es in diesem "Krieg" auch um die Opium-Felder in Afghanistan. Jährlich werden von Afghanistan 4000 Tonnen Opium auf den Weltmarkt "geworfen", das sind rund 75%25 des Welthandels mit dieser Droge. Von diesen 4000 Tonnen werden 80%25 in den von Taliban kontrollierten Gebieten gewonnen.

So ganz nebenbei bekämpfen die Angreifer auch noch den Drogenmarkt. Ein Hoch auf die USA, die den Weltfrieden sichert.

"Wir Amerikaner sind ein friedliebendes Volk", Orignialzitat George W.Bush.

ReneeW
was jetzt geschieht, ist das herumdoktern an den symptomen - an die ursachenbekämpfung wird sich auch kein staatsmann heranwagen, würde dies doch nur den eigenen interessen widersprechen.

http://www.christianfeist.de/wartezimmer/misc/sigmx.gif


vor allem bekommen wir von den medien alles vordiktiert,
etwa in der art: wir sind die guten die anderen sind alles blödmänner.
kommt mir irgendwie bekannt vor, damals in der ddr.
und die deutschen medien labern fröhlich hinterher was der ami vorsülzt.
sind wir wircklich so blöd?



endlich mal etwas vernünftiges, wollte mich selber auch schon zu dem punkt medien äußern.

fangen wir einfach mal an, gut der staat afghanistan an sich ist unter keinerlei umständen ein staat der die menschenrechte schätzt geschweige denn akzeptiert. Afghanistan, und damit auch die regierung der taliban wirkt auf den zivilisierten mitteleuropäer und amerikaner geradezu barbarisch. warum? in den medien kursieren bilder von gepeinigten frauen, massakern, hingerichteten kindern und männern usw.
jeder schreit nun nach vergeltung und der herstellung menschenwürdiger zustände, jahre lang, hat es niemanden interessiert was in afghanistan vorgeht, nun auf einmal sucht man punkte um die afghanen zum volk des teufels zu machen.

was passiert jedoch, wenn es im land des weißen teufels hoch her geht!? kein hahn kräht danach, um es überspitzt auszudrücken.

schüler schießen einander gegenseitig tot, unschuldige menschen werden bei massakern geradezu hingerichtet, frauen werden zu hunderten tagtäglich vergewaltigt, überhaupt der kriminelle tatbestand des mordes und der vergewaltigung, gehört in den usa zur tagesordnung. mag hier die regierung nicht vordergründig hauptschuldig sein, aber im grunde genommen ist sie es doch aufgrund der recht eigenwilligen gesetzgebung im bezug auf schußwaffen, falls es jemand noch nicht verstanden hat, ich rede von den vereinigten staaten. es gibt mehrere punkte in denen sich die usa und eine menge anderer staaten dermaßen mit afghanistan auf eine ebene stehen, so dass es mich wundert warum noch nicht gegen die usa, china, russland oder sonstwen interveniert wurde.

Die Medien implizieren uns also durch ihre ach so objektive berichterstattung ein bild der glorreichen amerikanischen moral- und gesetzeshüter, so dass wir es nicht für nötig halten ihre aktionen zu verurteilen, bzw. zu missbilligen.

der taliban / afghane jedoch wird als feind der menschheit schlechthin abgebildet, er würde jedem etwas zu leide tun wollen, wenn er denn nur könnte. Das problem, dass hier zwei völlig verschiedene weltanschauungen aufeinander treffen, beachtet niemand.

vergleichbar ist das ganze mit der feindbildschaffung im dritten reich. ideologische gleichschaltung auf der ganzen linie, nahezu jeder hat die selbe meinung wie ein george w. bush, und warum!? aufgrund der ach so objektiven berichterstattung unserer medienverteter.
und auch hier wieder ansatzweise eine parallele zum 3. reich!

Stego
Was mich eigentlich verwundert, ist die Tatsache, das die USA noch keine Nachrichtensperre verhängt haben.

Doch solange der ganze Mist schön aufgearbeitet wird, solange wird es diese Sperre nicht geben.

Um nochmals auf mein Eingangsposting zurückzukommen.

Ullrich Wickert war bisher der Einzige, der einen kritischen Kommentar abgegeben hat, von den "ganz" Großen unseres Landes. Konsequenz: "Er musste sich entschuldigen und kann bisher froh sein, dass er noch nicht auf der Strasse sitzt.

Meine Damen und Herren Politiker: "Ihr k o t z t mich an", um es mal mit der Sprache der Straße zu sagen.

(offtopic)
Durch die Hinrichtungen in den USA versucht die dortige Regierung Macht zu demonstrieren, dabei ist dies NUR ein kläglicher Versuch über ihre Inkompetenz hinwegzutäuschen.
Wie will ein Land einem Bürger verständlich nahelegen, dass das Töten unrecht ist, wenn es Menschen hinrichtet?!
(/offtopic)

ReneeW
ersetzt dann eben "die aktion von den afghanen" mit "das attentat auf die USA"!
Da sie ungestraft handeln können, wird weiterhin zugeschlagen
Tod in Polizeigewahrsam, in Gefängnissen und durch bewaffnete Polizisten in Großbritannien.

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/9757/1.html

http://www.christianfeist.de/wartezimmer/misc/sigmx.gif
Schon erschreckend wieviele meinen, daß Krieg der einzige Weg gegen Terror ist. Gewalt löst nur Gegengewalt aus. Das ist ein nie endender Kreislauf. Nagut irgendwann wird der Kreislauf doch beendet sein, nämlich wenn alle TOD sind!

Gruß Olga
krieg ist nie ein lösung, der jüngste kommentar von "bin laden" war ja das er seinen landsleuten die im ausland leben, den rat gab sie sollen keien flugzeuge oder höhere gebäude betreten.
gewalt erzeugt immer gegengewalt und den terror kann auch eine großmacht wie die usa net auslöschen.
auch wenn es uns bush weiß machen will.
und das kozept von bush butterbrot(hilfsgütter abwerfen, flüchtlingskamps errichten)
und peitsche(luftangriffe etc) wird naja net so ganz aufgehen.


wolfsblut
happy now
Zumal Bush%27s Butterbrote noch in unweglichen Regionen abgeschmissen werden.

ReneeW
ich zitiere mich selbst aus einem anderen forum:
afghanistan ist extrem vermint - würde mich nicht überraschen, wenn die paket-aktion eher dazu dient, weitläufige minenfelder außer kraft zu setzen, damit die eigenen verluste im kommenden bodenkrieg nicht allzu hoch ausfallen.
http://www.christianfeist.de/wartezimmer/misc/sigmx.gif
some interesting thoughts:

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/9797/1.html

schaut auch in die kommentare - irgendwo findet sich ein link zu "Die Zeit".

http://www.christianfeist.de/wartezimmer/misc/sigmx.gif
möchte mal darauf hinweisen, das wolfsblut das berühmtberüchtigte Hindenburgsche Zuckerbrot meint.

damit auch ja alles seine richtigkeit hat.

dem von abalone genannten punkt muss ich an dieser stelle recht geben.

da die minenfelder bereits 10 - 20 jahre alt sind, sind sie per satellitenaufnahmen nicht auszumachen, die einzig eingeweihten sind wohl die afghanen selber, würde man amerikanische bodentruppen ins land schicken, wären die verluste der unwissenden amerikaner sicherlich imens.

es bleibt abzuwarten, wann das morden eine neue form bekommt.


Stego
Dann sollen die Bodentruppen eben Schafe vor sich hertreiben, das machen die dort ansässigen Bauern auch.

Oder Sie sollen es schlicht und einfach lassen, dort einzumaschieren.

Bin Laden werden Sie dort sicherlich nicht finden.

ReneeW