blackcat schrieb:
Wo kommen wir denn hin, wenn alles mit Entführungen und sonstigen kriminellen Energien durchgesetzt wird und es einfach damit abgetan ist, dass es ja "nur gut gemeint war"?
Ganz so kann man das meiner Meinung nach nicht sehen.
Der Irak braucht ganz eindeutig Hilfe- und die Zivilisten viel mehr, als die Bankiers oder Politiker.
Die letzteren sind in der Lage diplomatische Verhandlungen zu führen... aber haben die es persönlich nötig?
Sind nicht vielmehr die Bürger die leidtragenden... diejenigen, die aber weder die Macht haben, um Forderungen zu stellen, noch wissen wie genau sie das anstellen können?!
Ich gebe Dir Recht, dass es nicht zu entschuldigen ist, auf diese Art und Weise Gehör zu finden. Aber sie rufen nach Hilfe- und wir sind nicht berechtigt Rachegefühle aufkommen zu lassen und ihnen diese zu verweigern.
Wer weiß, was passieren wird, wenn man die Menschen weiterhin ignoriert? Kaum einer kann das Ausmaß abschätzen.
Aber Susanne kennt die Leute dort, wie kein anderer Deutscher. Sie weiß, welche Beweggründe wo hinter stecken und kann Leidende Gruppierungen und Terroristen wohl unterscheiden.
Niemand hat das Recht ihr eine Einreise in den Irak zu verbieten, es handelt sich um ihre Freiheit.
Man kann ihr sagen, dass sie dies auf eigene Verantwortung tut und Deutschland im Falle des Falles nicht eintreten wird, aber alles andere ist illegal.
Es wäre, als würde man einen Studenten Parties und Alkohol verbieten, nur weil diesem nach dem Feiern einmal gewisse Dinge passiert sind.