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Leipziger Irak Geiseln sind Frei

Na drei monaten ungewissheit sind heute die zwei Leipziger Geiseln im irak freigekommen...


http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,3929848,00.html
:-0 hab ich noch gar nix von gehört :-spy

supi :-n
Da sind wohl jetzt einige Leute sehr froh drüber. Ich auch. :-)
Natürlich freue auch ich mich darüber, dass die zwei Männer mittlerweile freigekommen sind und ich finde es super, dass die Deutsche Regierung sich so dafür eingesetzt hat.

Was mich viel eher stört ist die Firma, die ihre Mitarbeiter in den Irak geschickt hat. Der Chef, der sich in seinem schönen Büro auf seinem breiten Ledersessel aalt ist derjenige, der die komplette Verantwortung dafür trägt. Meiner Ansicht nach sollte die Bundesregierung seiner Firma die Kosten in Rechnung stellen und ich hoffe, das er ordentlich zu bluten hat.

Die Mitarbeiter haben bei solchen Dingen keine große Wahl. Entweder er geht dorthin, wo sein Chef es wünscht, oder er fliegt.

Mal schauen, ob der Chef sich immer noch so aufopfernd und verständnisvoll zeigt, wenn ihn der Staat zur Kasse bittet!
ich würde es auch richtig finden wenn man den chef zur verantwortung zeih, aber zurkasse bitten ist in der heutigen Marktlage, nicht das die firma dann noch pleite macht, weil sie eigentlich nur ihr arbeit machen wollte...
sicher hätte der chef mehr für die sicherheit tun müssen, aber wieviele leute gehen immer davon aus es wird schon nix passieren...
wenn soldaten etwas zustößt im ausland wird der staat auch nicht zur "kasse" gebeten...

denise
:-spy sie hätten ja nicht im irak arbeiten müssen, es wird immer wieder davor gewarnt! shit happens ;)
Klar wird davor gewarnt, aber wenn es der Job verlangt und Du auf Deine Arbeit angewiesen bist... Dir bleibt nicht wirklich etwas anderes übrig. Sich weigern und dafür den Job verlieren und seine Familie nicht mehr ernähren können?

Die Sache mit dem Chef seh ich zwiegespalten: Auf der einen Seite war er sicher froh, einen Auftrag bekommen zu haben. Bei der momentanen Arbeitslage ist jeder froh, überhaupt einen Auftrag und somit Arbeit für seine Mitarbeiter zu bekommen. Auf der anderen Seite hat er die Verantwortung für seine Mitarbeiter.

Was mich viel eher stört ist die Firma, die ihre Mitarbeiter in den Irak geschickt hat. Der Chef, der sich in seinem schönen Büro auf seinem breiten Ledersessel aalt ist derjenige, der die komplette Verantwortung dafür trägt. Meiner Ansicht nach sollte die Bundesregierung seiner Firma die Kosten in Rechnung stellen und ich hoffe, das er ordentlich zu bluten hat.


GENAU! Auf das der deutsche Mittelstand weiter ausstirbt und zu Grunde gerichtet wird

Ich bitte um Applaus
Erwartest du allen ernstes, dass nun die Geiseln selber das Geld bezahlen sollten? Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass der Mittelstand Aufträge annimmt in Ländern, in denen ihre Mitarbeiter einer solchen Gefahr ausgesetzt werden wie dies im Irak momentan der Fall ist.

Die Lage ist klar und das Auswärtige Amt empfiehlt, dem Irak fern zu bleiben. Dein Kommentar bzgl. dem Aussterben des Mittelstandes ist meiner Ansicht völlig fehl am Platz.

Wenn du von deinem Chef irgendwann mal genötigt wirst in ein Land zu reisen um dort zu arbeiten, in dem Entführungen an der Tagesordnung sind und Ermordung, Vergewaltigung und Krieg als normal angesehen werden - dann möchte ich dich nochmal sehen, wie du um Applaus bittest.

Im übrigen gehöre ich selber zum Mittelstand und denke ich habe etwas Ahnung von der Materie. Und du?
die enführten müssen ihre freilassung bzw zurückholung nicht bezahlen...(zumindest mein letzter stand)

aber ich seh es wie stego... eine firma blutet und hunderte von mitarbeitern mit, weil es die firma danach nicht mehr gibt...
wenn mich mein chef bitten würde in den irak zu reisen um dort erledigungen zu tätigen oder zu arbeiten, halte ich ihm gepflegt den mittelfinger ins gesicht. es kann heutzutage ja wohl kener mehr behaupten über die dortige politische situation nicht genügend aufgeklärt worden zu sein.

natürlich freue ich mich dass es den geiseln "gut" geht, sie überlebt haben. nur bleibt bei mir irgendwie die totale fassungslosigkeit über die situation ansich. und nein, ich denke nicht dass der chef verantwortlich ist für diese eskalation. schließlich stand es im freien ermessen dorthin zu fahren, es sei denn der chef hat den beiden eine knarre vor den kopf gehalten. ;-)
naja den job zu verlieren ist fast wie eine knarre...
das es nicht einfach ist arbeit zu finden müßte ja eigentlich bekannt sein.
dada schrieb:
naja den job zu verlieren ist fast wie eine knarre...
das es nicht einfach ist arbeit zu finden müßte ja eigentlich bekannt sein.
klar, ... da läuft man lieber in kriegsgebieten spazieren und geht das risiko ein von einem selbstmordattentäter in die luft gesprengt oder entführt zu werden, ...

was ist denn das alles für eine äußerst seltsame relation.
Vielleicht das Bewusstsein: "Einer muss es ja machen" ?
Oder "Das passiert in Filmen, mir doch aber nicht"
Oder schier Existenzängste.

Such Dir was aus!

Seltsam finde ich diese Relation überhaupt nicht.
Natürlich tragen die Mitarbeiter eine Teilschuld an der gesamten Misere. Der Hauptverantwortliche ist und bleibt für mich der Chef. Er hat den Auftrag angenommen und hat seine Mitarbeiter da hingeschickt. Das ist Fakt und als Chef trägt man für seine Mitarbeiter die Verantwortung. Niemand kann mir erzählen, dass das Wohl der Firma von diesem Auftrag im Irak abhing.