Hab da mal eine vernünftige und laute Stimme auf der FAZ-Page vernommen:
http://www.faz.net/s/Rub6B15D93102534C72B5CF6E7956148562/Doc~E66F616CC15D64E87A5C67156F7093793~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Ein schlaues Köpfchen, welches den Hebel ziehen wird und der Bundesrepublik demnächst Postkarten aus Neuseeland oder Taiwan schreibt.
Recht hat er! Der Generationsvertrag ist nicht fair- wir alle werden gezwungen Gelder in einen Topf zu schmeißen,die prozentual abnehmend rückverteilt werden- und wovon für uns letztendlich nichts mehr übrig bleiben wird.
Wie sollen wir im Alter leben?
Wie sollen wir unsere Kinder ernähren?
Ich finde diese Sorgen durchaus berechtigt. "Schrottpressengeneration" ist der passende Begriff.
Man macht sich ja Gedanken, das gebe ich zu... aber es fehlt der entscheidene Schritt, Konsequenz und vor allem: Schnelligkeit und Fairness
Riesterentenförderung, Fondpakete- finde ich ganz toll. Aber wer hat denn schon das Geld als Doppelzahler zu fungieren?
Warum leben Rentner, die ihr halbes Leben arbeitslos waren ein so bequemes Leben?
Warum wird die Erziehung von vielen Kindern so wenig berücksichtigt? Warum und überhaupt, usw. und sofort...
Und allein das aktuelle Thema Elterngeld. Endlich,möchte man meinen,haben wir den ersten Schritt in Richtung Schwedenmodell gemacht.
Aber die Einwände sind berechtigt. Was genau bringt eine Versorgung für die ersten Monate, wenn die Kinder doch 18 Jahre unter den Fittichen der Eltern stehen?
Und wo sollen sie hin, wenn die Eltern wieder arbeiten wollen? Aussicht auf einen Kindergartenplatz? Hm...
Und warum bitte schön sollen auch Arbeitslose einen Sockelbetrag von 300/mtl. bekommen?
Ich möchte jetzt nicht pauschalisieren, um Gottes Willen. Aber ist es nicht so, dass viele Hartz IV- Empfänger besser leben und zudem noch besser verdienen als einige Ottonormalverbraucher? Die werden doch ihr Glück kaum fassen können und zusehen, dass ein Kind in die Wiege folgt.
Kann das der Anspruch von uns sein?
Was bringt es denn, wenn die Geburtenrate auf 3 Kinder pro (weiblichem) Kopf steigt, aber niemand von den ganzen Menschen mehr arbeiten geht, um Rente zu "bescheren"?
Das ganze kostet uns 3,87 Milliarden Euro im Jahr (!!).
Knapp 4 Milliarden für etwas, was von Anfang an nicht erfolgsversprechend wirkt.
Und wer ist der Leidtragende? Klar- mal wieder die Dummen, die es noch mit ehrlicher Mühe und Fleiß versuchen.
Pauschale Steuererhöhungen allein werden%27s wohl nicht bringen.
Die Reichensteuer ist unterwegs.
Diejenigen, die es trotz der verhältnismäßig mangelhaften Bildung und der schlechten Marktsituation nach oben geschafft haben dürfen sich freuen: Knapp 3%25 mehr dürfen sie den Kassen beisteuern, um u.a. Petra und Dirk (denken wir sie uns einfach mal), 30, beide jeweils 10 Jahre arbeitslos und glücklich damit, ein noch bequemeres Leben zu schenken. Ganze 300 mehr um genau zu sein- denn die kleine Jaqueline ist unterwegs. Nein, an materiellen Dingen wird ihr nicht sehr viel fehlen... und auch die Werte ihrer Eltern wird sie nur zu gern übernehmen, wo Leben doch so einfach sein kann.
Freut euch mit mir Leute, juhu, wir sind Deutschland.
Aber um von diesen Backgrounds auf das eigentliche Thema zurückzukommen:
Was ist mit euch?
Habt ihr euch auch schon überlegt "Bye bye" zum Generationsvertrag zu sagen?
Wenn ja- wo soll es hingehen? Und was erhofft ihr euch dort?
Thema